Und der Funke sprang sofort auf ihn über und regte seine Phantasie an, noch ehe Ima sie miteinander bekannt gemacht hatte.
Nachdem sie sich von der Reise mit Mojitos erholt hatten, die von der Hausfrau zubereitet worden waren, einigte man sich, zum Abendessen in ein Restaurant zu gehen, gewissermaßen als Dank für die Beherbergung, die ihnen die Señora sofort angeboten hatte. Es wäre wohl auch kein Problem gewesen, hier etwas zu kochen, aber die Señora sagte, sie wolle ausgehen und ihr widersprach natürlich niemand. Das Restaurant war wahrscheinlich das Beste in der Stadt, sicher aber das teuerste und es war von Anfang an völlig klar, wer die Rechnung am Ende begleichen würde. Aber er hatte sich auf das Abenteuer mit den beiden Chicas eingelassen und musste nun im wörtlichen Sinn die Zeche bezahlen, das war nun mal so und es machte ihm auch nichts aus. Dass sich die Señora beteiligen würde, damit rechnete er nicht und er sollte recht behalten. Das Restaurant war sehr schön eingerichtet , schöne Räume, schöne Möbel, schönes Geschirr und Besteck und das Essen selbst war sehr gut, die Qualität, die Auswahl, die Menge, alles stimmte, alles war seinen Preis durchaus Wert, obwohl es am Ende ein durchaus hoher Preis war. Schlecht war nur die Stimmung, nicht von Anfang an, da war alles noch normal. Er konnte mit der Señora gut reden, weil sie ein bisschen Englisch sprach und erfuhr, wie sie so lebte und was sie so machte. Dafür erzählte er ihr, warum er im Land war und warum gerade hier und welch Zufall ihn mit Ima bekannt gemacht habe und mehr solcher Banalitäten. Das Gespräch der Beiden, von dem die Chicas kaum etwas verstanden, langweilte sie dermaßen, das sie anfingen, sich zu zoffen und zu beharken. Rosa war immer noch neidisch auf den Delphinritt und behauptete, Ima habe nie und nimmer einen Orgasmus mit dem Delphin gehabt, sie habe alles nur vorgetäuscht.
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