Aber dann machte er, der so heiß Umworbene, einen Vorschlag und dieser wirkte Wunder und besserte die Stimmung schlagartig auf. Da sie nicht so schlafen könnten, wie sie wollten, und da sie auch noch nicht müde seien, könne man doch ein Fotoshooting veranstalten, hier und jetzt. Er habe eine sehr gute Fotoausrüstung, er könne sogar bei wenig Licht fotografieren und es würde ihm viel Spaß machen, er sei ja eine Art Fotograf, wenn das auch nicht sein Beruf sei, aber gut Bilder würde er schon machen, darauf können sie sich verlassen. Die drei Frauen waren über den Vorschlag erst verblüfft, dann begeistert, schließlich geradezu elektrisiert und begannen sogleich mit den Vorbereitungen. Im Wohnzimmer wurde ein weißes Laken an die Wand gehängt und die Lampen darauf ausgerichtet, er baute das Stativ auf, prüfte die Kamera. Die Señora kam mit einem Armvoll Kleidern und einer Flasche Rum und sogleich begannen die drei Frauen, sich auszuziehen, sich umzuziehen, sich wieder anzuziehen. Alles Mögliche wurde ausprobiert und kombiniert und ständig stellte sich eine vor die Leinwand und er musste Bilder machen. Da die Señora eine üppige, füllige Figur hatte, passten ihre Kleider den beiden in keiner Weise, sie sahen immer höchst seltsam in ihnen aus, aber genau das gefiel ihnen und genau das, machte den Reiz der Bilder aus. Alle waren begeistert und die Speicherkarte seiner Kamera füllt sich konstant. Es mangelte den Chicas nicht an Einfallsreichtum und auch die Señora war Feuer und Flamme und beteiligte sich eifrig an dem Kostümfest.
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