Das Grundstück hatte nach hinten zudem einen direkten Zugang zu einem schönen Sandstrand und die Gegend war ruhig und angenehm. Weil die Miete, die man in bar und im Voraus bezahlen musste, spottbillig war, zögerte er nicht und nahm es für eine Nacht. Der Besitzer erklärte ihnen noch ein paar Details, zum Beispiel dass man für den Strom Münzen in einen Kasten einwerfen müsse und wo es den nächsten Laden gab, der allerdings nur für ein paar bescheidene Einkäufe tauge. Aber, so der Hausbesitzer, ein bekanntes Restaurant sei gar nicht weit weg von hier, dort könne man sehr gut frische Fische und Meeresfrüchte essen. Die beiden Mädchen verkündeten zwar, sie hätten doch erst zum Mittagessen Früchte des Meeres gehabt, ihnen wären Hühnchen lieber, aber er ignorierte ihren Einwand und meinte, Fische könne er immer essen, zu jeder Mahlzeit, er könne nie genug bekommen. Die beiden lachten und meinten, sicher gäbe es auch noch andere Speisen und sie würden ihm sein Vergnügen wirklich gönnen. Nachdem sie das Gepäck im Haus abgestellt hatten, machten sie sich gleich auf den Weg, suchten den kleinen Laden, fanden ihn problemlos und kauften Wasser, Eier und etwas Brot für das Frühstück, das Bier war leider ausgegangen, die Limos auch und auch sonst gab es nicht viel, abgesehen von Rum, sie nahmen eine Flasche mit.
Dann kehrten sie zurück und es war Zeit für das zweite Bad des Tages, diesmal im Meer. Eine neue Abkühlung hatten sie jedenfalls dringend nötig. Das Wasser am "Privatstrand" war warm und flach und bot leider nur wenig Erfrischung im Vergleich zu dem kühlen Teich in der Höhle und dem Dinner bei Fackellicht. Aber sie genossen es, ausgiebig zu schwimmen und dann in der warmen, aber nicht mehr so höllisch heißen Sonne des Spätnachmittags im Sand zu liegen und zu dösen. Als die Sonne schon ziemlich nahe am Horizont stand, ergab es sich, dass nur er und Ima im flachen Wasser waren, während Rosa friedlich schlief.
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