Kurz und gut, Rosa schaffte sie es jedenfalls nicht, in ihre Nähe zu kommen, aber sie schaffte es, dass sie sich ärgerten und ihre Eifersucht weiter anstachelten. Sie küssten sich nun demonstrativ noch leidenschaftlicher, Ima stöhnte laut und klammerte sich an ihn und sie taten so, als würden sie richtig vögeln, indem sie ihre Unterleiber heftig und rhythmisch aneinander rieben. Ima genoss es sichtlich, die wütende Rosa immer mehr zu provozieren, denn diese durchschaute in ihrem Ärger die Lage nicht, merkte nicht, dass sie verarscht wurde und beruhigte sich erst, als alle drei wieder am Ufer waren und sie ihr wortreich erklärten, dass sie die körperliche Liebe nur simuliert hatten.
Dinner unter dem Strohdach
Die Sonne war gerade untergegangen, als sie sich auf den Weg in das Restaurant machten, das zu seinem Erstaunen sogar in seinem Reiseführer aufgeführt war und sogar mit einer besonderen Empfehlung für Liebhaber von Fischen und Meeresfrüchten. Das Wasser lief ihm im Mund zusammen, diese Spezialitäten konnte er immer essen, zu jeder Tages- und Nachtzeit und die Tatsache, dass sie erst heute beim Mittagessen die Köstlichkeiten reichlich bekommen hatten, schmälerte seine Vorfreude in keiner Weise. Sie mussten eine halbe Stunde fahren und die Straße war, wie so oft, sehr schlecht und forderte in der beginnenden Dunkelheit seine volle Aufmerksamkeit. Das Restaurant machte in der Tat einen guten Eindruck, leider nur von außen, denn es war geschlossen. Ob es sich um einen Ruhetag handelte, ob es aufgegeben worden war oder aus welchem sonstigen Grund, ließ sich nicht ermitteln, die Tür war verschlossen und auf ihr Klopfen und Rufen meldete sich niemand. Sie standen ratlos und inzwischen wieder ziemlich hungrig herum und überlegten, was sie tun sollten. Der kleine Laden war nun auch geschlossen, sie hätten nichts mehr kaufen können, um im Haus zu kochen, außerdem hatte es dort kaum etwas Brauchbares gegeben.
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