Die Reifen griffen, der Motor heulte, dann das normale Arbeitsgeräusch und endlich, endlich, nach bangen Sekunden hatten sie es geschafft, die Kuppe des Berges war erreicht. Dampfend und stinkend stand das Auto vor dem Haus. Einer der Männer holte Wasser, um den Motor zu kühlen, der andere bot ihnen einen Kaffee auf den Schrecken an. Das sei nicht das erste Mal, erklärte er, dass ein Auto an diesem Berg Schwierigkeiten bekäme, bei solch einem schwachen Motor sei das nicht erstaunlich. Da sei schon manch einer gescheitert und zurückgerollt, fuhr er fort. Einmal habe eine Frau, eine Holländerin, die Kontrolle verloren, das Auto sei immer schneller zurückgerollt, bis zu der Brücke, habe das Geländer durchbrochen und sei in den Fluss gestürzt, die Frau habe schwer verletzt überlebt. Aber bei ihnen, der Mann schaute die Drei an, die alle ziemlich blass gewordenen waren, bei ihnen sei ja alles noch einmal gut gegangen. Das sei im Übrigen die einzig wirklich schlimme Stelle, alles, was jetzt komme auf dem Weg in die Stadt, sei wirklich kein Problem mehr. Und so war es auch. Noch bevor es dunkel wurde, erreichten sie ihr Ziel und damit kam schon das nächste Problem auf sie zu, kein bedrohliches, aber ein unangenehmes, die Suche nach einer Unterkunft für dich Nacht.
Der lockige Jüngling
Es war eine kleine Stadt, in der sie nun waren, eine Stadt, in die kaum Touristen kommen, weil diese in diesem Land das Meer aufsuchen und nicht einen mäßig hohen Berg. Es gäbe nur eine Unterkunft, nur eine casa particular, sagte man ihnen, als sie sich erkundigten. Sie fuhren zu dem besagten Haus, keine der beiden Mädchen wollte in den strömenden Regen, deswegen stieg er aus und klopfte an die Haustür. Eine Frau öffnete, schaute ihn an, sehr unfreundlich, wie ihm schien. Er fragte, ob er ein Zimmer für eine Nacht bekommen könne. Sie schaute ihn immer noch skeptisch an, dann schüttelte sie den Kopf, nein, sie habe keines, es sei nicht frei.
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