Eine Reise

Parallele Dimensionen - Teil 11

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Eine Reise

Eine Reise

Emil Lorenz

Agarth hatte seinen Arm um Grit gelegt und die beiden hatten etwas geschlafen. Sie nahmen ein erfrischendes Bad im Meer und der kleine Kerl zauberte ein Menü, wie ein Großer. Ihren Proviant und was man sonst noch benötigen konnte, war schnell gepackt. Er hatte sich über die Jahre viele nützliche Dinge erarbeitet, aber nie unter der Prämisse, sein Zuhause für längere Zeit zu verlassen. Die nützlichste „Erfindung“ waren Jutebeutel, die er aus dünnen, getrockneten Palmwedelstreifen geflochten hatte. Ursprünglich für Fische und Beeren gedacht, wurden sie jetzt für den Transport ihres Proviants und ein wenig Ausrüstung umfunktioniert. Jeder hatte zwei Beutel, die sie sich umhängen konnten. Agarths Hosen waren allesamt viel zu kurz für Grits lange Beine, also hatten sie einfach eine Hose abgeschnitten und sie zu einer Short gemacht. Nur am Rande: ein sensationeller Anblick. Da sie doch ein paar Kilo abgenommen hatte, saß der Stoff wie eine zweite Haut. Für obenrum hatte sie sich von Agarth ein Shirt aus einer Art Leinen anfertigen lassen. Bauchfrei und ohne Ärmel war es nicht nur sexy, es war extrageil. Man konnte es vorn sogar mit einer Kordel auf die jeweiligen Bedürfnisse einstellen. Dadurch waren ihre Brustansätze deutlich zu sehen. Mit den Schuhen war es schwieriger, die waren allesamt viel zu groß für Grits zarte Füße. Aber auch dieses Problem wurde gelöst. Der kleine Kerl war handwerklich so geschickt, dass er ihr in wenigen Minuten ein Paar Sandalen angepasst hatte. Agarth hatte sich bereit erklärt, Grit bis hinter die große Ebene zu begleiten. Das war ein mehrtägiger Marsch. Hinter der großen Ebene, hatte Agarth gesagt, gäbe es Berge, und das war genau das, wonach Grit suchen musste. Kirsten hatte zu ihnen gesagt: „Wenn es Portale gibt, dann sucht in der Nähe von Bergen danach.

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