Eine Schwester kehrt zurück

Sophie von Wolfenstein - Teil 5

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Eine Schwester kehrt zurück

Eine Schwester kehrt zurück

Marvin Swan

Sophie zog die Decke zur Seite und lag vollkommen nackt vor ihrer Stiefschwester.
„Befreie dich weiter von allem Überflüssigen. Ziehe deine Strümpfe aus.“
Vor Lust hastig begann sie, einen der Strümpfe langsam herunterzurollen.
„Langsam, genieße jeden Moment, als würdest du einen Mann um den Verstand bringen wollen. Zögere es hinaus. Spüre jeden Zentimeter, den du entblößt.“
Sophie rollte nun langsam einen Strumpf nach dem anderen herab, zog sie von den Füßen und ließ sie zu den anderen Kleidungsstücken auf dem Boden gleiten. Das Gefühl des Aufrollens, verbunden mit dem Wissen, dass Klara zusah, ließ ein prickelndes Feuer in ihr entfachen.
„Du bist wunderschön. Genieße beides – die Lust, nackt zu sein, und das intensive Gefühl, dabei beobachtet zu werden. Mach weiter und führe dich zum Höhepunkt.“
Klara beobachtete aufmerksam, wie die roten Fingernägel sanft zwischen Sophies Schamlippen glitten, während die andere Hand behutsam ihren Körper streichelte. Sophie bewegte sich immer unruhiger im Bett, ihr Atem beschleunigte sich, und ihr Stöhnen wurde nun offen und ungezügelt, ohne dass sie noch versuchte, sich zu kontrollieren.
Die Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen wurde immer spürbarer. Glitschig glitten ihre Finger in sie hinein, und mit heftigem Stöhnen wurden aus einem zwei Finger, die sich tief in sie schoben. Sie warf sich unruhig hin und her, als sich ein dritter Finger zu den anderen gesellte. Gleichzeitig wanderte auch ihre freie Hand nach unten, um sanft ihre empfindliche Perle zu massieren.
Mit geschlossenen Augen und geöffneten Lippen stöhnte sie ihre Lust hinaus, während sie einen überwältigenden Orgasmus durchlebte.
Schließlich lag sie erschöpft, verschwitzt und glücklich in ihrem Bett.
Klara deckte Sophie behutsam zu, strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht und schlüpfte selbst unter die Decke. Sie schmiegte sich eng an sie, ihr Atem war ruhig, und ihre Bewegungen sanft und weich.
„Du hast mich nicht gesucht, um mir zu helfen“, flüsterte sie in die Dunkelheit. „Du hast mich gesucht, weil du jemanden brauchst, der dich wirklich sieht. Nicht die Chefin. Nicht die Musterschülerin. Nicht die perfekte Architektin.“
Sophie antwortete nicht mehr. Sie war bereits halb eingeschlafen.
Klara hingegen war wach und lächelte leise.
Sie hatte ein feines Gespür für Menschen. Sie hörte, was sie nicht sagten. Sie sah, was sie versteckten. Und sie wusste, wo man ansetzen musste.
Am nächsten Morgen sprach sie nur scheinbar beiläufig davon, wie schwer es sei, wieder Fuß zu fassen, wie unangenehm es sei, anderen zur Last zu fallen, und wie dankbar sie wäre, irgendwo neu anfangen zu dürfen.
Sophie hörte zu und glaubte, es sei ihre eigene Idee, als sie vorschlug, Klara könne vorerst bei ihr bleiben.
Ein paar Tage später erwähnte sie, dass im Büro schon länger nach Unterstützung für sie gesucht werde. Klara senkte den Blick und zeigte eine überzeugende Unsicherheit. Sophie sprach für sie, und die Entscheidung fiel schnell. Überzeugt war sie, selbst entschieden zu haben.
Klara verstand es meisterhaft, die Fäden unsichtbar zu ziehen. Sie wollte nicht nur Sicherheit. Sie wollte Nähe, Zugang, Einblick.
Denn Macht entsteht nicht durch Druck, sondern durch Abhängigkeit.

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