Eine seltsame Nacht

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Eine seltsame Nacht

Eine seltsame Nacht

Yupag Chinasky

Dass er danach die karibische Nacht ohne sie genießen wollte, sagte er ihr jedoch nicht.
„Das verstehe ich sehr gut“, war ihre Antwort. Ob er etwas dagegen habe, dass sie ihn begleite?
Er wusste nicht so recht, ob er tatsächlich etwas dagegen hatte. Eins war jedoch klar: Diese Frau ließ sich nicht so leicht abschütteln. Für sie war es schon selbstverständlich, mit in sein Hotel zu kommen.
Er hoffte, man würde sie am Empfang zurückhalten. Doch dort nahm niemand Notiz von ihr. So kam sie mit auf sein Zimmer.
Er war so verblüfft über diese Dreistigkeit, dass er keinen Grund fand, sie daran zu hindern. Vielleicht wollte er das auch gar nicht. Vielleicht wollte er das kleine Abenteuer, das schon auf der Parkbank begonnen hatte, fortsetzen.
Und im Zimmer geschah dann, was in solch einer Situation geschehen musste. Es geschah allerdings verblüffend schnell. Kaum angekommen, setzte sie sich auf das Bett, das bei der enormen Belastung deutlich quietschte. Ohne auch nur ein Wort zu verlieren oder eine andere Annäherungstaktik zu erproben, zog sie gleich ihre Bluse aus.
Darunter trug sie nur einen voluminösen schwarzen BH, der ihre üppigen Brüste nur mit Mühe bändigen konnte. Auch der kurze Rock wurde flugs abgestreift. Das Höschen darunter war im Gegensatz zum BH beängstigend knapp und aus zierlich gesticktem, fast durchsichtigem Material. Es bedeckte hinten die ausladenden Pobacken nur minimal. Vorne schützte nur ein etwas dichteres Gewebe den Bereich zwischen ihren mächtigen Oberschenkeln vor seinen neugierigen Blicken.
Immer noch komplett angezogen, stand er regungslos vor dem Bett und starrte auf diese grandiose Fülle, auf dieses Wunder der Natur. Sein Blick wurde immer geiler.
Das Wunder war sich seiner Wirkung wohl bewusst. Auch die restlichen beiden Kleidungsstücke lagen schon bald auf dem Fußboden.

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