Schließlich werden wir am Hafen vom gleichen Shuttlebus abgeholt und sogar zum gleichen Hotel gefahren. Aber außer einem freundlichen Lächeln, ergibt sich keine weitere Unterhaltung. Beim Einchecken bekomme ich nur mit, dass die Mutter Johanna heißt, und die Tochter Yvonne. Beide haben für zehn Tage gebucht.
Ich sehe sie kurz beim Abendessen wieder, wo wir einige Worte wechseln, da wir die Ersten sind, und dann wieder, als das Frühstücksbuffet um Acht geöffnet wird. Das wundert mich doch, denn die meisten Urlauber stehen spät auf und sind bis in die Nacht unterwegs. Ich hingegen stehe gerne früh auf, unternehme Tagestouren und gehe abends einigermaßen zeitig schlafen. Da wir die drei Einzigen beim Frühstück sind, fragen sie mich, ob sie sich zu mir setzen dürfen, oder ob ich lieber alleine bleiben möchten. Nur zu gerne erlaube ich den beiden Schönheiten Platz zu nehmen, um mir meinen Start in den Tag zu versüßen. Von ganz alleine ergibt sich eine angenehme Unterhaltung. Auch sie stehen gerne etwas eher auf, um die Ruhe des Morgens zu genießen, und bereits den Vormittag zu nutzen. Gerade für eine junge Frau mit Mitte Zwanzig ist das doch ungewöhnlich, aber sie meint nur, dass es ja nicht immer nur Partys sein müssen, gerade im Urlaub, denn das könne sie ja auch daheim haben. Im Urlaub stehen die gemeinsamen Aktivitäten eindeutig im Vordergrund.
Beim abendlichen Buffet revanchiere ich mich, und frage, ob ich mich zu ihnen setzen darf, was beide natürlich gerne erlauben, denn auch hier sind wir Drei wieder die Ersten. So erfahre ich im Laufe der nächsten zwei Tage, dass Johanna alleinerziehende Mutter war, und beide immer ein oder zwei Mal im Jahr einen Mutter-Tochter-Urlaub machen, auch jetzt noch, wo Yvonne längst ausgezogen ist, da sie in einer anderen Stadt studiert. Die Beiden sind echt charmant und wir unterhalten uns stets prächtig.
Eine süße Falle
Urlaubsfreuden - Teil 1
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Eine süße Falle
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