Eine süße Falle

Urlaubsfreuden - Teil 1

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Eine süße Falle

Eine süße Falle

Alnonymus

Mehr kommt mir aber nicht in den Sinn, vielleicht auch, da die Trennung von meiner Lebensgefährtin noch so frisch ist, und dann diese Traumfrau. Als wir an unserm dritten Tag beim Frühstück sitzen, fragt mich Johanna, ob wir beide uns nicht am Abend um acht an der Hotelbar treffen wollen, da ihre Tochter auf ein Konzert will. Vielleicht könnten wir dann ja auch was zusammen unternehmen. Gerne nehme ich die Einladung an. „Uns fällt bestimmt was ein, an dem wir beide Spaß haben.“ meine ich nur, ohne weitere Hintergedanken zu haben.

Bei Abendessen sehe ich Mutter und Tochter nicht, da sie wohl noch auf ihrer Tour sind. So sitze ich dann um kurz vor acht, frisch geduscht, mit Sommerhose und weißem Leinenhemd bekleidet, an der Hotelbar. Pünktlich erscheint Johanna. Wouw, sie trägt einen knöchellangen, weiten, luftigen Sommerrock mit Blumenmuster und eine passende einfarbige Bluse mit einem etwas dunkleren Spitzen-BH darunter. Sie weiß, wie sie ihr Dekolleté zur Geltung bringen kann. Lächelnd kommt sie mit wiegenden Hüften auf mich zu. Dann Küsschen rechts, Küsschen links zur Begrüßung, schon nimmt sie neben mir Platz. Ich bestelle uns erst einmal einen Sherry, von dem ich inzwischen weiß, dass sie ihn sehr mag. Wir unterhalten uns angeregt, als sie plötzlich fragt: „Hast du eigentlich ein Problem mit selbstbewussten Frauen? Ich meine, wenn eine Frau sagt was sie denkt, und tut was sie möchte, sich auch mal nimmt, was ihr gefällt?“ „Nein.“ antworte ich mit erstauntem Blick, „Wie kommt du darauf? Ich finde es gut, wenn ein Frau selbstbewusst ist, und weiß was sie will.“ „Bitte nicht falsch verstehen, den Eindruck habe ich auch von dir“, lächelt sie mich an, „aber ich habe einen kleinen Anschlag auf dich vor. … Mir ist nämlich für heute Abend etwas eingefallen, was uns, glaube ich, beiden Spaß machen würde.“

„Na dann mal raus mit der Sprache.“ fordere ich sie auf, und nehme einen kleine Schluck Sherry.

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