Eine unangenehme Überraschung

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Eine unangenehme Überraschung

Eine unangenehme Überraschung

Alnonymus

“ versuche ich die Situation irgendwie noch zu retten, während mich ihr eisiger Blick immer noch durchbohrt. „Mit dir reden?“ echot sie, „Du hast ja nicht mal dafür mehr Zeit. … Ich interessiere dich ja überhaupt nicht mehr.“ Rums, noch ein Schlag mit dem großen Hammer. Ich werde ziemlich schnell ziemlich kleinlaut, und das je mehr, desto mehr ich darüber nachdenke. Hanna starrt mich an, während ich noch nach Worten suchen muss, nicht weiß, was ich sagen soll.

„Geht das schon lange, … ich meine, habt ihr schon oft miteinander?“ frage ich vorsichtig mit leiser Stimme. „Ich habe ihn vor vier Wochen in einem Café kennengelernt und wir haben uns seit dem drei Mal getroffen, wenn du es genau wissen willst.“ antwortet sie kühl. „Ist es was ernstes mit ihm?“ frage ich weiter. „Was ernstes?“ gibt sie spöttisch zurück, „Nein, ich hab nur jemanden zum Ficken gebraucht, … jemanden der es mir ab und zu mal besorgt.“ „Und da suchst du dir so einen schmächtigen Typen mit einem Zwergschwänzchen.“ wage ich den verzweifelten Versuch wieder die Oberhand zu gewinnen. „Naja zu mindestens hat er, im Gegensatz zu dir, Zeit um mich zu vögeln. … Und so schlecht ist er nicht, … eigentlich ist er sogar richtig gut.“ gibt sie spitz zurück. Dabei richtet sie ihren Oberkörper auf, wodurch sie sich mir automatisch nähert. Meine Gefühle wirbeln wild durcheinander. Ich bin eifersüchtig und wütend auf Hanna, weil sie mich betrogen hat, aber auch erschüttert darüber, dass ich sie so missachtet und vernachlässigt habe. Doch das ist noch etwas anderes: Ich bin erregt, … nein, ich bin unbeschreiblich geil. Kampflustig richte ich nun auch meinen Oberkörper auf, so dass wir uns direkt gegenüber sind. Mein Gesicht ist nur noch wenige Zentimeter von ihrem entfernt, während sich unsere Augen streitlustig anfunkeln.

“Ich wette, du hast an meinen Prachtschwanz gedacht, wenn er’s dir besorgt hat.

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