„Ach wissen Sie“, lächle ich sie vielsagend an, „ich weiß ja gar nicht, ob ich eine so erfolgreiche Geschäftsfrau überhaupt befr …, also zufriedenstellen kann.“ „Vergessen Sie mal ganz schnell die Geschäftsfrau“, schüttelt sie nur den Kopf, „ich bin eine ganz normale Frau mit ganz normalen Bedürfnissen.“ „Keine Sonderwünsche?“, gehe ich auf ihr Spiel ein. Sie legt den Kopf schief und überlegt. „Na ja, … also, …“, kommt es zögernd, „als erfolgreiche Geschäftsfrau finde ich es unheimlich geil, einen Mann zu fesseln, und mit meiner Gerte ordentlich auszupeitschen.“ Erschreckt schaue ich sie mit weit aufgerissenen Augen an. Augenblicklich schallt mir ihr herzliches Lachen entgegen. „Sorry, Tom“, zuckt sie mit den Schultern, „ich habe mir den dummen Scherz einfach nicht verkneifen können.“
Ich trete so dicht vor Frau Dr. Schmidt, dass kaum ein Blatt Papier zwischen uns passen würde. „Sie sollten sich solche Scherze künftig verkneifen, … sonst müsste ich Sie ihnen austreiben“, raune ich, ihr direkt in die Augen sehend. „Sag mir nur wann und wo, … ich bin bereit“, wechselt sie ins vertraute Du. Einen Schritt zurücktretend, schaue ich sie von oben bis unten an. „Also Kleopatra braucht etwas Bewegung, deshalb wollte ich mit ihr ausreiten. Mein Ziel ist das Blockhaus am Waldrand. … Sie können mich ja begleiten.“, bleibe ich beim Sie. „Du meinst, erst einen kleinen Ausritt mit dir, … dann auf dir?“, werde ich ziemlich direkt gefragt. „Nein, erst einen kleinen Ausritt mit mir, dann werden Sie ausgiebig meine Hände zu spüren bekommen, und dann sehen wir weiter“, ist meine Antwort. „Du nimmst mich auf den Arm?“, fragt sie ungläubig, habe ich doch bisher ihre Avancen immer abgewiesen. „Das werden Sie bei dem kleinen Ausritt schon feststellen“, grinse ich vieldeutig, und natürlich lässt sie sich die unverhoffte Chance nicht entgehen.
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