Eine zweifelhafte Bespaßung

Nach dem großen Sterben – Die Bruderschaft

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Eine zweifelhafte Bespaßung

Eine zweifelhafte Bespaßung

Reinhard Baer

So, so, Big Jack mochte keine Händler. Während der eintretenden Stille begann ich, unsere Optionen und Chancen zu durchdenken … aber Big Jack brach in dröhnendes Lachen aus, bevor er weitersprach: „Aber ich respektiere sie notgedrungen. Ohne Händler geht es nicht, zumal man uns in den New USA nichts verkaufen will. – Ich werde also schauen, was ihr habt und wenn ich es brauche, sogar bezahlen und das sogar zu einem fairen Kurs, … obwohl ich es euch einfach wegnehmen könnte … aber ich will ja, dass ihr wiederkommt. … Aber wisst ihr was? Wir frühstücken erst mal und dann, dann machen wir Geschäfte.“

„Wir haben schon gefrühstückt …“
Kris, Kris, dachte ich, musste das wieder sein? Derartigen Psychopathen gibt man keine Widerworte, und ein bisschen schroff klang es auch noch.
Big Jack stutzte kurz, aber entschied sich dann für ein joviales Gelächter.
„Ganz schön vorlaut, die Kleine“, sagte er, an mich gewandt, „die musst du mal ein bisschen strenger rannehmen. Die braucht mal eine harte Hand und vielleicht auch was anderes Hartes …“ Wieder lachte er dröhnend. „Ich bin sicher, ein wenig wird noch reinpassen, also Frühstück meine ich. Folgt mir.“
Der fette Kerl, der sich vermutlich für sehr originell hielt, wälzte sich, eskortiert von den beiden Schmierlappen ‚Frettchen‘ und ‚Iltis‘, aus dem Raum.
Ich sah natürlich direkt die Chance, einen Teil des Geländes erkunden zu können. Abermals sah ich mich enttäuscht. Nach der Schleuse waren wir in einem neuen, im nächsten ‚Käfig‘. Das darin stehende Haus war wiederum von hohen Palisaden umgeben und nur ein weiteres Tor führte weiter auf das Gelände. Die perfekte Schutzstrategie!
Big Jack strebte dem Hauseingang entgegen und trat ein.
Die Hälfte des Erdgeschosses bestand aus einem großen Raum, von dem ein Teil von so einer Art Podest belegt war.

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