Eine Dichterlesung

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Eine Dichterlesung

Eine Dichterlesung

Uwe Wiechmann

Patricia kam gegen achtzehn Uhr vom Flughafen nach Hause. Ihren Trolley und ihre kleine Umhängetasche, die sie immer mit an Board nahm, ließ sie achtlos im Flur fallen. Sie war müde, abgespannt, reif für die Dusche. Diese langen Überseeflüge gingen ihr gehörig an die Substanz, aber heute musste sie wieder fit werden, ihren müden Punkt irgendwie übergehen, denn in zwei Stunden wollte sie los zum Irish Pub. Es war Freitagabend. Der Beginn eines hoffentlich sehr schönen Wochenendes. Sie ließ ihre Pumps von den Füßen gleiten und drückte einen Knopf an ihrem Anrufbeantworter. Zwei neue Nachrichten waren im Speicher.
Während sie auf die erste Ansage wartete, knöpfte sie den Blazer ihrer dunkelblauen Uniform auf und ließ ihn achtlos zu Boden gleiten. Es war ihr schleierhaft, wie sich andere Frauen solch ein Outfit unter dem Decknamen „Buisinesskostüm“ für viel Geld in Designerboutiquen kauften.
Es rauschte und knackte kurz. Tuuut. Blödmann, dachte Patricia, erst lässt du fünfmal klingeln und dann war es doch nicht so wichtig. Wenigstens ein netter Spruch, ein „Hallo“ oder ein „Sorry, hab mich verwählt“, kann man doch wohl hinterlassen.
Als sie sich am Reisverschluss ihres Minirocks zu schaffen machte, kam die zweite Nachricht:

„Hey Patti“, sie erkannte die Stimme ihrer besten Freundin Nadine. „Das Buch, das du mir gegeben hast, ist echt traumhaft. Wie kann ein Mann nur so schreiben? Bist du sicher, dass es den Typ wirklich gibt? Ruf doch mal an, wenn du zu Hause bist. Tschüüüß.“
Sie musste lächeln, als sie den lang gezogenen Abschiedsgruß hörte. Typisch Nadine. Sogar am Ende ihres Redeschwalls hoffte sie wohl noch, dass sie doch da war und gleich noch den Hörer abnehmen würde. Aber heute würde sie warten müssen. Dass es den Schriftsteller nicht nur gab, sondern, dass er heute Abend sogar in ihrer Stammkneipe lesen würde, musste Nadine nun wirklich nicht wissen. Ein Bericht am nächsten Tag würde völlig reichen.

Sie ließ den Rock zu dem Blazer fallen und genoss dabei das leise Rascheln, welches das Futter erzeugte, als es über ihre halterlosen Strümpfe hinab glitt.
Die Halterlosen waren auch das Einzige, was sie jetzt noch am Körper trug. Auf Unterwäsche verzichtete sie an den wärmeren Tagen immer. Manchmal brachte sie dann zwar ein Knopf, der sich unerwartet selbständig machte und von ihrem Blazer löste, in komische Situationen, aber in der Regel brachte diese Art sich zu kleiden, eher Vorteile.

Sie ging durch den langen Flur in Richtung Küche, um sich einen starken Kaffee zu kochen, nicht ohne kurz vor dem großen Spiegel stehen zu bleiben und einen prüfenden Blick über ihren weiblichen Körper gleiten zu lassen. Ihre Ohrringe und der kleine Diamant, der an der dünnen Halskette hing, funkelten im warmen Licht der Halogenbeleuchtung. Sie zeichnete mit den Fingerspitzen ihre Kurven nach und dachte an den bevorstehenden Abend. Patricia schloss die Augen. Sie öffnete den Knoten ihrer langen, hochgesteckten Haare und ließ die blonde Mähne über ihre nackten Schultern gleiten. Genüsslich liebkoste sie ihre Brüste, fühlte, wie sich ihre Nippel aufrichteten und glitt mit einer Hand weiter nach unten. Über ihren Bauch und weiter über ihren Venushügel.
„Mist“, entfuhr es ihr. Sie öffnete die Augen und fühlte noch einmal über ihren Körper, der eigentlich seidenweich und glatt rasiert sein sollte. „Schon wieder diese Stoppeln.“, meckerte sie mit sich selbst.
Anstatt sich noch ein wenig zu verwöhnen, warf sie schnell in der Küche die Kaffeemaschine an und huschte ins Bad. Mal eben schnell duschen und anziehen konnte sie wohl vergessen. Sie würde sich auch noch rasieren müssen. Schließlich wusste sie nicht, was sie heute Abend noch erwartete.

Sie stellte den warmen Wasserstrahl an und rollte nun ihre Strümpfe über ihre Beine ab, legte die Ohrringe und die Kette auf die kleine Ablage über dem Waschbecken und huschte dann in die Duschtasse, zog die Tür hinter sich zu und stellte das kleine Radio an. Dann nahm sie sich das Shampoo und wusch ihre wilden Locken. Nach einer ausgiebigen und sehr peniblen Rasur ihrer intimsten Körperstellen, genehmigte sie sich noch eine Selbstmassage mit ihrem duftenden Duschöl.
Sie schloss die Augen, als sie den Schaum in ihre müden Glieder einmassierte. Mit sanften Fingern strich sie über ihre Brust, verweilte einen Moment bei ihrer Brustwarze und zwirbelte sie mit Daumen und Zeigefinger. Ein wohliger Schauer rann durch ihren Körper. Mit der anderen Hand wanderte sie weiter über ihren Bauch und glitt dann über den glatten Venushügel. Sie lehnte sich nach hinten gegen die Wand und ließ das Wasser auf ihren Oberkörper regnen und ihren Gedanken freien Lauf. Patrizia ließ sich in einen Tagtraum fallen:

Sie war wieder in dem schönen Hotel, dass sie erst vor wenigen Stunden verlassen hatte. Es war heiß, an diesem Tag. Sie wollte ihre letzten Stunden vor Ort genießen, die Sonne auskosten und sich noch einmal ausgiebig um ihren Navigator kümmern. Gerne nahm sie selbst die Zügel in die Hand und genoss es, wenn die Kerle ihr quasi aus der Hand fraßen. Vom Balkon ihres Zimmers im ersten Stock hatte sie ihn gesehen. Steve lag in seinem Liegestuhl und genehmigte sich einen Drink. Er beobachtete die Leute um sich herum und es schien, als könnte ihn nichts aus der Ruhe bringen. Sie mochte seinen sonnengebräunten Körper und war sich bewusst, dass er ihr grenzenlos verfallen war. Schon oft hatte sie auf gemeinsamen Einsätzen seine Männlichkeit zu schätzen gewusst. Patrizia machte sich bereit für ihren verführerischen Auftritt. Während sie genüsslich daran zurückdachte, wie sie sich ihren Bikini mit dem äußerst knappen Oberteil und dem winzigen Stringtanga anzog, erregten sie nun die heißen Strahlen der Dusche immer mehr. Sie vergaß für einen Moment die Zeit, neckte mit der linken Hand weiter ihre Brust, während die rechte nun zwischen ihre Beine glitt, ihre empfindlichste Stelle reizte und die angeschwollenen Schamlippen massierte. Sie ließ erst einen, dann den zweiten Finger in sich gleiten und massierte die empfindlichen Innenseiten ihrer geilen Möse. In ihren Gedanken waren es nicht ihre, sondern seine Finger, die ihr eine solche Lust bereiteten. So wie im Hotel, als sie ihren Auftritt am Pool hingelegt hatte, ihr Handtuch zu Boden geglitten war und sie kurzum ihrem Kollegen einfach gesagt hatte, dass sie ihn ficken wollte. Voller Lust war er aufgestanden, hatte sie kurz an sich gedrückt, ihren Hintern geknetet und sie auf seine starken Arme gehoben. Als sei sie eine Prinzessin, hatte er sie bis hinauf in ihr Zimmer getragen, sie sanft auf das Bett gelegt und sie nach Strich und Faden mit seinen Händen und einer fordernden Zunge verwöhnt. Bis zu völliger Extase hatte sie sich lecken lassen, ihm ihre nasse und bereite Möse präsentiert, ihn dann auf den Rücken gedreht und sich geschickt in die 69 gebracht und ihm mit unendlich viel Gefühl seinen Saft aus seinem Schwanz gesaugt, war dann weiter nach unten gerutscht und hatte sich auf den immer noch hoch aufragenden Schwanz gesetzt, um Steve bis zur Erschöpfung zu reiten. Sie hatte sich nicht ficken lassen, wie es ihr ihre Kolleginnen immer vorschwärmten. Nein. Sie hatte sich ihn genommen. Sie hatte ihn gevögelt. Das war ihre Natur. Sie hatte immer die Oberhand. Selbst im Bett.
Während sie nun an dieses heiße, ihren Einsatz abschließende Erlebnis, dachte, nahm sie die andere Hand zu Hilfe und massierte ihren heißen Kitzler bis sie von einem Schauer der Lust überrollt wurde und ihre Entspannung mit einem lauten Stöhnen untermalte.

Sie öffnete die Augen und als sie sich wieder gefangen hatte und sicher auf ihren Füßen stand, gab es zum Abschluss noch die Spülung für die Haare, um später wenigstens eine kleine Chance mit der Bürste zu haben. Dann stellte sie das Wasser ab.
Sie tupfte sich mit einem frischen Badetuch trocken und cremte dann ihren Körper mit der sündhaft teuren Bodylotion ein. Dieser Abend sollte schließlich etwas Besonderes werden und so durfte nichts dem Zufall überlassen werden.

Nachdem die Haare halbwegs trocken gefönt waren, huschte sie in die Küche und holte den Kaffee. Nach einer genüsslichen Camel Filter und einer Tasse von diesem heißen Gebräu ging es ihr schon viel besser. Sie war voller Elan. Genau die richtige Mischung aus Erwartungen, Vorfreude, guter Laune, jeder Menge Neugier und ein klein wenig Geilheit. Immer noch.
Der Abend konnte kommen.

Sie ging hinüber ins Schlafzimmer und schaute in ihren Kleiderschrank. Draußen war es Frühling und so brauchte sie nicht viele Klamotten. Ein winziger String aus Spitze, die Hüftjeans und ein bauchfreies Shirt. Sie legte die gute, alte Lederjacke raus und schlüpfte noch in ihre Bikerstiefel. Fertig.
Ein Blick auf die Uhr zeigte, dass es erst halb acht war. Zeit satt.
Daher nahm sie sich noch eine Tasse Kaffee und eine Zigarette, stellte den Fernseher an und lauschte den Nachrichten des Tages. Sie ging noch einmal kurz ins Bad und genehmigte sich noch ein paar Tropfen Parfum, passend zur vorher verwendeten Bodylotion, tuschte ihre Wimpern und zog dann einen schmalen Lidstrich, um ihre Augen dezent zu betonen.
20.00 Uhr. Abflug. Sie steckte die Kippen und ihren Wohnungsschlüssel in die Jacke und nahm noch das Taschenbuch mit diesen gefühlvollen erotischen Storys aus dem Regal. Sie hoffte, dass es eine Gelegenheit gab, es signieren zu lassen. Nadine würde Augen machen.
Dann ging sie den kurzen Weg zum Irish zu Fuß. Schließlich konnte man so offen lassen, wie und mit wem man später wieder nach Hause kam.
Sie betrat den Laden, ging zielstrebig in den hinteren Teil, wo immer die Live-Acts stattfanden und checkte erst einmal die Lage. Einige Tische waren noch frei, aber mitten im Publikum untergehen wollte sie nun wirklich nicht. Sie schaute sich weiter um und entschied sich dann für einen Hocker an der Bar. Genau gegenüber der Bühne. Von dort aus würde sie ihm genau ins Gesicht schauen können und würde sicher von ihm gesehen.
Sie legte die Camels und ihr Zippo auf die Theke, entledigte sich ihrer Jacke und hängte sie an den kleinen Haken vor ihrem Sitzplatz an die Theke. Dann nahm sie eine Speisekarte und überlegte, womit sie wohl starten könne. Cola? Kaffee? Bier?
Bier ging sicher und wo sie schon mal in diesem Pub war, ging natürlich nur ein frisches Kilkenny. Dazu eine Camel. Essen wollte sie nichts.
Während sie ein paar Minuten später an ihrem Bier nippte, überlegte sie, wie wohl jemand auf die Idee kam, in einem Irish Pub erotische Geschichten zu lesen. In diesem Moment erhob sich jemand von einem Tisch nahe der Bühne und betrat diese.
Patricia sah ihr männliches Spiegelbild und schmunzelte.
Die selben Stiefel, ebenfalls eine ausgewaschene 501 und ein Shirt, dass so eben auf den Hosenbund reichte. Dazu eine Lederjacke.
Der Typ setzte sich an den aufgebauten Schreibtisch, machte ein Zeichen zur Theke und begann, sich eine Kippe zu drehen. Die Kellnerin hinter der Bar nickte kurz und zapfte ein frisches Kilkenny. Dann öffnete sie noch einen Knopf an ihrer Bluse, der eh zu sehr spannte und wollte Richtung Bühne. Dabei begegnete sie Patrizias eindringlichem Blick, stellte das Tablett noch mal ab und schloss den kleinen Knopf wieder, bevor sie das Bier zur Bühne brachte. Ein Zippo klickte und dann zog er ein kleines Taschenbuch aus der Innentasche der Jacke, nahm noch einen Schluck aus seinem Glas und stellte sich dann kurz vor. Es wurde sofort totenstill im Saal. Als seine Stimme verstummte und er das Buch aufschlug, nutzte
Patricia den Augenblick und ließ ihr Zippo klicken.
Er schaute auf, ihre Blicke trafen sich. Kurz, aber tief. Ein Lächeln huschte über sein Gesicht, als sie ihm zuzwinkerte. Er hob noch mal das Glas und prostete ihr zu. Sie war im Geschehen.
Alles lief genau so, wie sie es sich erhofft hatte. Sie brauchte nichts weiter zu tun, als die Lesung abzuwarten, einschließlich der Erfüllung von Autogrammwünschen und dann würde ihre Nacht beginnen.

Geduldig lauschte sie seiner Stimme und wartete, bis auch die letzten Leser ihre Autogramme hatten. Dann erst stand sie auf, beobachtete, wie er in Richtung der Toiletten verschwand, nicht ohne ihr noch ein Lächeln zu schenken, und folgte ihm.
Sie ging mit wiegenden Hüften zwischen den Tischen hindurch, ignorierte einige lüsterne Blicke von anderen Gästen und stieg die Treppe nach oben.
Wie erwartet, stand er noch im Vorraum und grinste, als sie die letzten Stufen nahm.
„Hallo schöne Frau. Da hat mich wohl mein Instinkt nicht im Stich gelassen.“
„Hallo Schreiberling. Kommt drauf an, was er dir geflüstert hat.“, gab sie mit einem Lächeln zurück, während sie ihm tief in die Augen sah.
Er ging wortlos einen Schritt auf sie zu und nahm ihre Hand. Keine Sekunde ließ er seinen Blick von ihren Augen abschweifen. Dann nahm er die andere Hand, strich ihr vorsichtig und unendlich langsam eine Strähne ihrer blonden Locken aus dem Gesicht und legte seine Finger an ihre Wange. Ihr wurde leicht schwindelig. Sie begann seit langer Zeit mal wieder die Kontrolle zu verlieren. Ihre Knie zitterten und selbst wenn sie sich so einen Moment gewünscht hatte, war sie über die Vorgänge in ihrem Körper doch überrascht.
Bevor sie einen klaren Gedanken fassen konnte, beugte er sich vor und küsste sie sanft auf den Mund. Ihre Gedanken spielten verrückt. Was dachte sich dieser Kerl bloß. Sie einfach so zu küssen. Hallo? Trotzdem war sie unfähig sich zu wehren. Ihr Körper sprach eine andere Sprache und so drängte sie sich näher an ihn und ließ ihn wissen, dass er gerade so gar nichts falsch machte. Sie spürte seine Zunge, ließ ihre Lippen willig teilen und genoss seine sanften Liebkosungen, fühlte, wie er an ihrer Unterlippe saugte und begann die Umgebung zu vergessen. Ganz leise, irgendwo in der Ferne, vernahm sie noch etwas von der Rockmusik, die unten aus den Boxen kam.
Dann schob er sie ein Stück zurück. „Was ist nun mit dem Autogramm?“, hörte sie ihn leise fragen. „Ich hab’ meinen Kuli zu Hause vergessen.“
Als er lachte, war sie plötzlich hellwach. „Ich hab’ meinen Kuli zu Hause vergessen“??? – wie bekloppt war das denn? fragte sie sich selbst. Das ist ja fast so bescheuert wie „Ich habe eine Wassermelone getragen.“ … Obwohl … Warum sollte etwas, dass schon vor zwanzig Jahren beim Baby funktioniert hat, nicht heute auch bei ihr klappen?
„“Tja, Baby“, hörte sie ihn sagen „dann sollten wir schnell zu dir nach Hause gehen, damit ich dir ein paar Zeilen hinterlassen kann.“ Nur sein breites Grinsen verriet, dass er genau die selbe Szene im Kopf hatte, wie sie und ihm die Signatur völlig egal war.
„Ich bin übrigens Mike.“
„Patricia“
Er nahm ihre Hand und zog sie mit sich. Sie gingen erst zu seinem Tisch, wo er sein Buch und den Tabak samt Zippo einsteckte. Dann zur Theke. Er machte ein Zeichen, dass ihre Bestellungen mit auf seine Rechnung sollten während sie in ihre Jacke schlüpfte und die Kippen verstaute und schon waren sie aus dem Laden.
Hand in Hand machten sie sich auf den Weg in ihre Wohnung, wobei sie sich immer wieder anschauten und heiße Blicke tauschten.
Jetzt erst fand sie sich wieder. Er wusste nicht wo sie wohnte, also musste sie wieder die Führung übernehmen. Bis zu ihrer Wohnung würde sie nicht nur die Kontrolle haben, dachte sie, sondern sie würde ihm so lange es ging zeigen, wer in einer Beziehung das Sagen hätte.
Mit diesen Gedanken kamen sie an ihrer Haustür an. Sie schloss auf und zog ihn mit sich in den Hausflur. Als sie den Lichtschalter betätigen wollte, riss er sie mit einem Ruck zurück und drehte sie um. Er griff das Reverse ihrer Jacke und drückte sie hart gegen die Wand. Dann fasste er wieder in ihre Haare, fest, fordernd. Er zog ihren Kopf leicht auf die Seite und sie spürte wieder seine Lippen an ihrem Hals. Er begann ihre Halsschlagader mit der Zunge zu massieren und zum zweiten Mal an diesem Abend schwanden ihr die Sinne.
Eine Gänsehaut überzog ihren Körper und sie genoss dieses leidenschaftliche Spiel seiner Zunge auf ihrer Haut. Als Mike spürte, dass ihr Widerstand brach, legte er seine Hände auf ihre Hüften und schob sie unter ihr Shirt. Patricia fühlte ein Kribbeln, wie winzige Elektroschocks, als seine Finger ihre Haut streichelten. Immer höher schob er das Shirt und umschloss dann ihre Brüste mit seinen starken Händen. Mike ertastete den kleinen Verschluss, der sich vorne an ihrem BH befand und befreite ihre Brüste vollständig. Sanft, aber doch fordernd liebkoste er ihre Brüste, neckte ihre harten Nippel, ging etwas in die Knie und begann an ihnen zu saugen. Patrizia seufzte und gab sich ganz seinen Berührungen hin. Ein Bein drängte sich zwischen ihre und sie spürte den sanften Druck seines muskulösen Schenkels. Als Mike sich gegen sie drückte, um sie weiter in ihrer Position zu fixieren, fühlte sie durch den Jeansstoff seine harte Männlichkeit. Sie konzentrierte sich nur noch auf ihre Gefühle, vergaß völlig wo sie waren.
Plötzlich ging das Licht an und Mike wich kurz zurück. Patricia erschrak und nahm auf einmal wahr, dass sie reichlich entblößt im Hausflur stand. Von oben hörte sie die Schritte eines Nachbarn auf den alten, knarrenden Holzstufen. Mike griff blitzschnell an ihre Schultern, schob ihr die schwere Lederjacke hinunter, so dass sie um ihre Ellbogen hing. Dann nahm er ihre Hände und hielt sie fest. Ihre Augen öffneten sich weit, als er sagte:
„Bleib genau so. Beweg dich bloß nicht, oder ich werde mit hinausgehen und verschwinden.“
Ihr Atem stockte, aber sie war unfähig etwas zu erwidern und ergab sich.

Patricia begann leicht zu zittern. Unfähig sich zu bewegen schaute sie die Treppe hinauf, wartete ab, um zu sehen, wer so spät noch das Haus verlassen wollte. Dann erkannte sie die Studentin aus dem Dachgeschoß. In ein sexy Minikleidchen gehüllt kam sie die Stufen hinab.
„Hallo Patricia.“, grüßte sie lächelnd, aber diese konnte nur ein heiseres „Hallo“ erwidern.
“Alles klar bei dir?”
Mike wich etwas zurück und gab einen kleinen Blick auf Patricia frei.
„Oh. Sorry. Viel Spaß noch euch beiden und ich erwarte morgen einen Bericht.“
Ohne eine Antwort abzuwarten, öffnete sie die Tür und war verschwunden.
Patricias Brust hob und senkte sich heftig. Am liebsten hätte sie ihm jetzt eine runtergehauen, oder ihn wenigstens angeschrieen, dass er sie in eine solche Lage gebracht hatte.
Stattdessen fühlte sie innerlich, dass sie hoch erregt war, seinen Blick suchte und keine Gegenwehr leistete, um aus dieser Lage zu entkommen. Selbst als er jetzt seinen Griff lockerte, blieb sie unbeweglich in dieser Position stehen. Mike sah ihr tief in die Augen und dann fielen sie wieder in einen leidenschaftlichen Kuss. Ihre Münder öffneten sich und ihre Zungen suchten nacheinander. Sie leckten, saugten, bissen sich leicht in die Lippen. Alles um sie herum verschwand aus ihren Köpfen.
Mikes Hand griff an ihren Hosenbund, öffnete den Knopf, zog mit einem Ruck den Reißverschluss auf und schob seine Hand hinten in ihre Jeans. Fest griff er in ihr heißes Fleisch und drückte sie weiter an sich, so dass sie an ihrem Schenkel genau spürte, was in ihm vorgehen musste. Sie ließ nun endlich ihre Jacke ganz zu Boden fallen und hatte ihre Arme wieder frei. Sofort suchte sie nach seiner Männlichkeit und strich über die Beule in seiner jetzt viel zu engen Hose.
Als er aufstöhnte, zog sie langsam und behutsam seine Hand aus ihrer Hose.
Dann schob sie ihn ein kleines Stückchen weg, lächelte ihn an und leckte sich mit der Zunge über die Lippen. Er schloss kurz die Augen, um ihre Berührung zu genießen.
Genau in diesem Moment riss Patrizia nun ihm die Jacke von den Schultern, hielt seine Handgelenke und dreht ihn um. Sie stieß ihn hart mit dem Rücken gegen die Wand und drängte sich fest an ihn. Nun war er es, der bewegungslos im Hausflur stand, ihre immer noch entblößten Brüste vor Augen. Sie ließ ihn an ihren Nippeln saugen, während sie seine Hose öffnete. Dann ging sie auf die Knie und zog die Jeans mit samt seinem engen Boxer bis auf die Knie herab. Sein harter Schwanz sprang ihr sofort entgegen. Sie schloss ihre Hand darum und begann seine Spitze mit der Zunge zu reizen.
Genau in diesem Moment hörten sie einen Schlüssel in der Haustür und wieder ging das Licht an. Mike erschrak, doch Patrizia blieb genau, wo sie war. Mittlerweile war es ihr egal, wer nun schon wieder ihr Spiel störte. Sie ließ ihn einfach ein paar Zentimeter in ihren Mund gleiten und fing an zu saugen. Wieder erschien die Studentin auf der Bildfläche. „Sorry … was vergessen“, sagte sie, ohne einen Blick in ihre Richtung zu riskieren und rannte die Treppe rauf. Erst, als sie erneut Schritte von oben hörten, gab Patrizia ihn frei, stand auf, strich ihr Shirt glatt und tat genau in dem Moment einen Schritt an die Seite, als ihre Nachbarin noch einmal erschien.
Mike versuchte hastig, seine Hose nach oben zu bekommen, schaffte es aber nicht ganz und vernahm ein leises Pfeifen, als die Frau an ihm vorbei zur Tür glitt, um dann endgültig in der Nacht zu verschwinden.
Patricia nahm ihre Jacke und ging zur Treppe. „Eins zu eins!“ raunte sie ihm zu, als er seine Hose wieder oben hatte und rannte nach oben.
„Na warte“, rief er ihr nach und beeilte sich, ihr zu folgen.
Patricia beeilte sich, die Stufen nach oben zu kommen. Erst an der Wohnungstür in der zweiten Etage, als sie das Schlüsselloch nicht sofort traf, war er wieder bei ihr. Dann schaffte sie es, drehte den Schlüssel und die Tür flog auf. Beide stolperten in den langen Flur. Mike warf hinter sich die Tür zu und bekam dann ihre Jacke unten am Saum zu fassen. Patricia strauchelte und fiel hin. Sofort war er über ihr. Zog ihr die Jacke aus und gab ihr einen kräftigen Klaps auf den Hintern. Sie erstarrte kurz. Diese Gelegenheit nutzte Mike, um seine Jacke ebenfalls loszuwerden. Dann drehte er sie rum, zerriss ihr Shirt und sie war obenrum nackt. Seine Hände waren sofort auf ihrem Körper und erforschten ihn. Zärtlich und doch kraftvoll. Mit glasigen Augen schauten sie sich an. Patricia zog ihm sein Shirt nun auch über den Kopf, öffnete dann wieder seine Hose und schob sie ein Stück nach unten. Auch Mike blieb nicht untätig und öffnete ihre Jeans. Dann sprang er auf und zog sie auf die Füße. Beide entledigten sich schnell ihrer restlichen Sachen und Patricia wollte ihn ins Schlafzimmer ziehen. Als sie an der Küche vorbei kamen, stoppte Mike, zog sie ruckartig zurück, bog mit ihr an der Hand in die Küche ab. Mit einem Wisch fegte er die Sachen, die sich auf dem Tisch befanden hinunter. Porzellan zerschellte auf dem Fußboden. Er fasste sie an der Hüfte und hob sie auf den Tisch, als wäre sie eine leichte Feder. Patricia sträubte sich nicht, sondern genoß seine Entschlossenheit. Adrenalin durchfloss ihren Körper. Sie wollte nur noch eins. Ihn. Tief und hart. Ihn. In sich spüren und seine Männlichkeit genießen. Er fasste ihre Knöchel und spreizte ihre Beine weit zu einem großen, einladenden „V“. Er beugte sich kurz vor und bedeckte ihren glatten Hügel mit heißen Küssen, ließ kurz seine Zunge über den kleinen, empfindlichen Punkt gleiten, zog mit der Zunge eine feuchte Spur über ihren erregten Körper und küsste sie wieder so leidenschaftlich, als wäre es nicht ihre erste, sondern ihre letzte Nacht. Dann endlich drang er in sie ein. Mit einem einzigen Stoß, der ihr den Atem raubte fuhr er ganz in sie. Als er anfing, sich zu bewegen, küssten sie sich immer wilder und leidenschaftlicher. Patricia biss ihm leicht in den Hals, um gleich darauf sein Saugen an ihrem zu genießen. Hemmungslos wühlten sich seine Hände in ihre langen Locken und ihre schlanken Finger krallten sich, bestialisch nach Blut gierend, in den Männerrücken. Patricias Körper roch nach Schweiß, süßes Aphrodisiaka einer leidenschaftlichen Frau, wodurch sich Mike kaum mehr beherrschen konnte. Seine Nase sog den Duft tief ein und das löste in seinem Gehirn eine Kurzschlussreaktion aus. Immer heftiger stieß er zu, so dass der Tisch bedrohlich schwankte. Immer tiefer wollte sie ihn spüren und drängte sich ihm entgegen. Als Mike Patricias schweres Atmen hörte, während sie sich ihrem Höhepunkt entgegen stöhnte, konnte auch er sich nicht mehr zurückhalten und ergoss sich in ihren heißen Körper. Minutenlang lagen sie halb auf, halb nebeneinander und hielten sich zitternd fest, bis die Wellen langsam verebbten. Patricia schmunzelte, als sie im Schein der Laterne, die durch das Fenster schien, kleine Schweißperlen auf seinem Rücken entdeckte. Instinktiv strich sie sanft über seinen Rücken und flüsterte ihm sanfte Worte der Liebe ins Ohr. Mike schloss die Augen. Er entglitt der Realität und tauchte tief in sein Unterbewusstsein ein. Eine Woge von Geborgenheit und Wärme umhüllte ihn. Mike lächelte und küsste einen letzten Tropfen Schweiß von ihrem weichen Hals.

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