Eine Egoistin hat Glück

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Eine Egoistin hat Glück

Eine Egoistin hat Glück

Henri Renard

Die folgende erotische Kurzgeschichte ist hinsichtlich der Komposition reine Erfindung,namentlich in der Ausstattung der Personen mit bestimmten Eigenschaften. Der Realitätsgehalt der einzelnen Verhaltensweisen und Szenen an sich ist damit nicht in Frage gestellt.

Auf Umwegen und mit grosser Verspätung erreichte mich vor einigen Wochen eine Todesanzeige. Mein ehemaliger Studienkollege, der Architekt Arnaud Z. war in seinem 47. Altersjahr das Opfer eines Verkehrsunfalls geworden. Mit seiner Frau Eva-Maria, einer Kunsthändlerin, war ich vor ihrer Heirat kurze Zeit sehr eng und intim befreundet gewesen. Dass sie dann den Arnaud Z. nahm und mich ohne Erklärung ziemlich brüsk sitzen liess, hat mich damals tief verletzt, denn ich hatte sie leidenschaftlich begehrt – vielleicht etwas zu leidenschaftlich. So hatte es sie wohl schockiert, dass ich sie in meiner Begier einmal in einem fremden Hausgang fast zu vergewaltigen versuchte. An die Hochzeit wurde ich jedenfalls nicht eingeladen und ich verlor die Familie aus den Augen, bis wir uns vor etwa einem halben Jahr bei einer Weihnachts-Vernissage zufällig begegneten und nach kurzer, doch freundlicher Unterhaltung die Adressen austauschten. Zu einer Verabredung kam es dann doch nicht, weil ich geschäftlich ins Ausland verreiste. Und nun hielt ich also das schwarz umrandete Papier in der Hand. Ich zögerte keinen Moment, die Bekundung des Beileids nachzuholen – und bei der Gelegenheit gedachte ich auch von der Frau zu erfahren, warum ich damals bei ihr keine Chancen hatte.

Die Witwe empfing mich sehr gefasst, kein verweintes Gesicht, das diskrete Make-up tadellos. Angezogen war sie genau wie 20 Jahre zuvor: helle, bunt gemusterte Bluse mit gerade noch dezentem Ausschnitt, dunkler Faltenjupe, sommerlich strumpflos. Wie eine Fürstin sass sie mitten auf dem Sofa. - Nach dem Kondolieren, der Erkundigung über den Hergang des Unfalls – ein angetrunkener Autoraser war auf das Trottoir geraten, Arnaud auf der Stelle tot, sein Sohn schwer verletzt, unterdessen in Rehabilitation – und nach dem Einschenken und Nippen am Drink kam ich schnell zur Sache – vielleicht etwas zu ungeduldig: „Warum eigentlich hast du mich damals…?“

Eva-Maria besann sich einen Augenblick, dann gab sie etwas spöttisch zurück: „Die Art, wie du fragst, verrät den Macho. Du warst schon damals ein Egoist und bist es wohl immer noch; aber ich war es leider auch. Zwei Egoisten, das ging nicht zusammen.“

„Wie willst du das so schnell gemerkt haben? Wir hatten ja nur wenige Tage ganz für uns.“

Sie liess sich nicht aus der Fassung bringen. „Du weißt doch, was nach allgemeinem Urteil in einer Beziehung zum Wichtigsten gehört: der Sex, das `Liebe machen`. Aber Sex mit dir war zum Heulen, auf die Dauer für mich unerträglich. Die meisten Männer sind Stümper. Ganz anders Arnaud Z. - Er war ein Künstler.“

„Und er war Franzose“, wagte ich einzuwerfen.

„Daran lag es gewiss nicht. Um meine Wahl zu verstehen, musst du wissen, dass ich jahrelang nur mit mir selber Liebe gemacht habe. – Ich war noch ein kleines Mädchen, als ich die Wohltat des Masturbierens entdeckte, seither mache ich ES mir selber, jeden Tag, und jeden Tag mehrmals, auch heute noch. Wie ich darauf gekommen bin, weiss ich nicht mehr. Ich hielt beide Hände zwischen die Schenkel, die ich zusammen presste, und rieb mit einer Handkante an der Muschi. Dass das wichtige Ding Klitoris heisst, erfuhr ich später. Es gefiel mir, wenn nach langem Reiben und Pressen ein wohliger Schauer durch meinen Körper fuhr und ich mich nachher erlöst und erleichtert fühlte. Mit der Zeit steigerte ich die Lust, indem ich zwei Finger in das Löchlein steckte, und noch später, indem ich mit der andern Hand den Anus massierte. Schuldgefühle hatte ich überhaupt keine; ich wusste nur, dass man so etwas bloss im Verborgenen macht. Meine Eltern und die ältere Schwester waren sehr auf Sitte und äussere Wohlanständigkeit bedacht und überhaupt reichlich verklemmt. Als Kind versteckte ich mich jeweils in einer dunklen Ecke oder im WC, ich kroch unter die Decke und manchmal ganz unters Bett. Sie merkten auch nicht, dass ich zu Hause unter den Kleidern oft keinen Slip anhatte, damit ich bequemer an die Muschi kam. Aus dem gleichen Grund trug ich nicht besonders gerne Hosen, bloss lockere Pyjamas – und schon gar keine engen Jeans.

Richtigen Geschlechtsverkehr hatte ich erst mit siebzehn. Ein entfernt verwandter Cousin hat mich entjungfert. Es war überhaupt nicht angenehm, ganz abgesehen von Schmerz und Blut. Nur rein-raus, rein-raus, zuletzt bloss noch ganz raus und eine Ladung Sperma auf den Bauch. Nichts von erlöst und erleichtert. Erleichtert war bloss der Mann. Und so blieb es bei allen weiteren Versuchen. Leider hatte ich damals noch nicht gelernt, darüber zu reden. Wenn ich wirklich zum Höhepunkt kommen und einen Orgasmus geniessen wollte, musste ich mir selber helfen. Auch du warst eine Enttäuschung, aber sozusagen die letzte, denn ausgerechnet durch dich lernte ich Arnaud kennen. Er pflegte die gleiche Sauna zu besuchen.“

„Aha! Jetzt weiss ich, warum er dann plötzlich ausblieb, nachdem ich dich nur ein Mal dorthin mitgenommen hatte.“

„Ja natürlich, wir wollten dich dort nicht mehr antreffen. – Es war übrigens in der Dampfbadkabine, wo Arnaud mir näher kam. Du wolltest dort nicht hinein, es war dir zu eng und zu dunkel. Weil ich allein war, machte ich ES mir selber. Ich muss dazu allein sein und ungestört. Ich habe es darum auch nie vor dir gemacht. Ja, und da kam also dieser Arnaud herein. Ich erschrak zuerst, aber er nickte mir ermunternd zu, ich solle nur weiter machen, er habe das gern. Und seltsamerweise fühlte ich mich durch ihn gar nicht gestört. Er war kein gewöhnlicher Voyeur.

Arnaud war ein attraktiver Mann; aber er war nicht das, was man einen Bock nennt. Ich merkte bald, dass er sich zurückhalten konnte, dass er gerne abwartete und beobachtete. Auch mit den Fingern beobachten, nämlich abtasten. Mit einer feinen Hand schauen, wo’s lang geht und wo’s hinein geht, und das konnte er am besten von hinten, an meinen Rücken geschmiegt. Dabei kriegte er einen steinharten Schwanz. Wenn ich dann richtig feucht war und die Beine anzog, drang er von hinten in meine Vagina ein. Er begriff sofort, dass er am besten ruhig verharrte und mich machen liess. Das war wichtig für mich. So konnte ich mich zum Höhepunkt bringen und spürte dabei seinen harten Penis in mir. Das steigerte den Genuss auf ungeahnte Weise. Und ich fühlte mich endlich einmal beim Sex mit einem Mann erlöst und erleichtert. Erst dann, wenn ES mir gekommen war, überliess ich mich seiner Männlichkeit. Dann durfte er mich ficken, bügeln, vögeln, von hinten und von vorn, bis es ihm kam. Dann war auch er erlöst, erleichtert -- und erschöpft. Dass er das nicht jeden Tag schaffen würde, war mir von Anfang an klar, doch war mir das egal; ich hatte ja immer noch mein eigenes Liebesspiel.

Jedenfalls wusste ich sofort: das ist mein Mann; einen besseren finde ich kaum. Dabei war ich eigentlich gar nicht in ihn verliebt. Er schon eher in mich. Aber ich mochte ihn gut und war ihm dankbar, und ich war überzeugt, dass unsere Ehe beständig sein würde, weil kein Dahinschwinden von Leidenschaft zu befürchten war. Die einzige Leidenschaft war für mich die Liebe zu mir selbst, und die war zuverlässig. Und was für mich auch zählte: wir ergänzten uns beruflich hervorragend; ich war seine wichtigste Beraterin, und er vermittelte mir jede Menge Geschäfte, weil er auch die Innenarchitektur pflegte. – Ja, eine romantische Verliebtheit gab es bei uns kaum, aber wir verstanden uns, weil Arnaud meinen Egoismus kannte und nicht verdrängte. Sich nichts vorzumachen ist, sofern man es aushält, im alltäglichen Leben auf die Dauer viel wichtiger als die blinde Verliebtheit. – So, das wär’s etwa. Wenn du kapiert hast, weißt du jetzt, warum ich damals ausgestiegen bin. - Wie geht es übrigens deiner Frau?“

Ich musste Eva-Maria gestehen, dass gerade die zweite Scheidung im Gang war. Aber ich gab mich nicht so schnell geschlagen und lenkte zum ersten Thema zurück: „Bei so wenig Leidenschaft muss dein Arnaud doch gewiss emotional gehungert haben.“

„Nein, musste er nicht. Erstens hatten wir sehr bald Kinder, einen Jungen und nicht lange darauf ein Mädchen. Arnaud schenkte ihnen seine ganze Liebe und vor allem viel Zeit, da ich für meinen Kunsthandel oft auf Reisen war. Die Kinder waren ihm dankbar und vergalten ihm seine Zuwendung. – Dann, zweitens: unser Sexleben war keineswegs eintönig. Ich gab ihm seine Streicheleinheiten reichlich zurück; das ist eine Sache von Technik und gutem Willen. Dazu gab es noch mancherlei Steigerungen, etwa mit einem kleinen Dildo im Anus, ..“

„Bei dir oder bei ihm?“ unterbrach ich sie.

„Je nachdem, auch er hatte Spass daran; aber er war nicht etwa bi, wenn du das meinst. – Eine andere Variante war, dass er, nachdem es mir gekommen war, nicht einfach drauflos fickte, sondern ganz ruhig in mir drin blieb und nur mit leisen Bewegungen weitermachte, vielleicht weil die Kinder in der Nähe waren. Dann…“

„Was? Ihr habt es vor den Kindern getrieben?“ unterbrach ich sie empört.

„Nein, das gerade nicht. Aber sie wollten manchmal am Morgen zu uns ins Schlafzimmer, dann sagten wir ihnen ruhig, sie sollten noch ein wenig warten. Natürlich wussten sie, was wir machten. Also, was ich noch sagen wollte – wenn Arnaud in mir drin blieb, bekam ich Lust, meinerseits noch einmal anzufangen. Wenn es uns dann gleichzeitig kam, war das eine unbeschreibliche Wohllust. Wir schliefen übrigens oft nackt und blieben es manchmal auch tagsüber in unserem Haus; und dass ich, wenn angezogen, meistens keine Unterwäsche trug, hat ihn immer wieder angetörnt. Oder wir machten es an verbotenen Orten, aber doch so, dass uns niemand sah. - Ja, und drittens, von wegen anderen Frauen – das meinst du natürlich mit deiner Frage – so war ich überhaupt nicht eifersüchtig. Wenn er von einer Kundin oder Kollegin schwärmte, oder wenn er sich am FKK-Strand vergaffte, so fühlte ich mich keineswegs beleidigt und wollte gar nichts dagegen tun. Hauptsache, wir blieben zusammen. Arnaud war übrigens klug genug, sich nur mit verheirateten Frauen einzulassen, die ihrerseits bloss begrenzte Wünsche hatten. Mich hat er deswegen nie vernachlässigt. Bei seinem Temperament kann es ohnehin kaum zu grossen Orgien gekommen sein. Und was mich selber betrifft, so hatte ich genug schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht.“

Das war wieder auf mich gemünzt. Aber sie hatte mich noch keineswegs überzeugt.

„Du musst doch bei deinen vielen Künstlerbekanntschaften dann und wann auf einen sensiblen und gefühlsstarken Mann gestossen sein, der sich in dich verliebte.“

„Und ob! Gewiss gab es das; aber es kam ja auch auf mich an, und…, ja….“

Sie zögerte einen Moment.

„Ja – und?“ insistierte ich.

Sie schaute an mir vorbei in die Weite. Dann seufzte sie und wandte sich wieder zu mir: „Ja, einmal hätte ich mich um ein Haar verliebt. Ein amerikanischer Experte, Dozent in Stanford, zu Gastvorlesungen hier im Lande, hatte mich beim Kauf von unbekannten Skizzen des Bildhauers Maillol beraten, gegen ein stolzes Honorar übrigens. Dafür lud er mich dann vor seinem Abflug zum Essen ein, und ich staunte während unserer Unterhaltung, wie rasch wir uns verstanden, auch wenn wir nicht über Kunst diskutierten, und selbst dann, wenn wir nicht gleicher Meinung waren. Wir fühlten uns bald wie alte Freunde und kamen auch auf sehr intime Themen zu sprechen. So habe ich ihm erzählt, dass ich oft zu masturbieren pflege. Als er seine Hand auf meine Rechte legte, konnte ich nicht mehr anders – ich griff mit der andern Hand durch meinen Schlitz an die Muschi und begann zu reiben, diskret hinter dem Tisch. Er schaute zu wie gebannt, blieb aber ruhig und liess seine Hand, wo sie war. Nachdem ES mir gekommen war, sagte er, man sehe es meinen Augen an, wie befriedigt und glücklich ich mich fühle…“

Eva-Maria hielt einen Moment inne.

„Dann machte er etwas ganz Verrücktes: Er stand auf, ohne meine Hand loszulassen und setzte sich ganz dicht neben mich auf die Wandbank hinter dem Tisch; darauf führte er meine Rechte in seine linke Hosentasche, tief und immer tiefer. Das Taschenfutter war aufgeschnitten, und bald spürte ich durch den Slip seinen steifen Penis. Ich zog die Hand gleich wieder zurück; nicht dass er auf den Gedanken käme, ich möchte ihn wichsen. Aber er hatte das auch gar nicht erwartet, sondern wollte mir bloss zeigen, dass auch er gerne mit sich selber spielte. Wir waren uns in der Tat sehr ähnlich. Ich hätte ihn auch gerne wieder gesehen…“

Noch ein Seufzer…

„Aber er hat seinen Abflug nicht verschoben. Immerhin - beim Abschied lagen wir uns in den Armen. Wir küssten uns heftig und ich spürte wieder seinen Steifen durch die Hose. You are a wonderful girl, hat er mir noch ins Ohr geflüstert. – Ich hab ihm dann einen langen Brief geschrieben, keinen Liebesbrief, bloss eine Fortsetzung unserer Unterhaltung. Als Antwort kamen zwei Zeilen seiner Sekretärin, vielleicht war es auch seine Frau.“

Dieses Geständnis sollte mir genügen. Aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass Arnaud Z. ihren Egoismus die ganze Zeit ohne Widerspruch ertragen mochte. „So ganz friedlich kann es doch nicht zugegangen sein, auch wenn dein Mann kein Egoist war wie du selber, “ wagte ich einzuwenden.

Meine Zweifel machten ihr gar keinen Eindruck. „Natürlich nicht; wir hatten oft Krach, das heisst: ich machte vor allem Krach. Ich habe ihn mit meinen Ansprüchen und Zumutungen immer wieder herausgefordert; aber er hat darauf nie den Beleidigten gespielt, sondern zuerst einmal Verständnis gezeigt oder mindestens geheuchelt, und mich dann oft auf eine sanfte Art und Weise abgewimmelt, so dass ich, auch wenn ich enttäuscht war, ihm am Ende nicht wirklich böse sein konnte.“

Ob soviel weiblicher Vernunft und männlicher Sanftheit gab ich mich geschlagen. Ich sprach Eva-Maria nochmals mein Beileid aus. Mein Bedauern über den Verlust eines so begabten Beziehungskünstlers war echt. - Ich gestand ihr auch meine Bewunderung ihr gegenüber: „Ich habe in dieser Viertelstunde in Sachen Liebe und Sex mehr gelernt als vorher in vierzig Jahren. Ich glaube dich jetzt zu verstehen und bin dir überhaupt nicht mehr böse wegen damals.“

Dieses Geständnis wiederum machte auf die Witwe einen guten Eindruck und liess sie nicht ungerührt. Ich suchte darum den Abschied ein wenig hinaus zu zögern; und in der Tat - zu meiner Überraschung bat sie mich, noch zu bleiben. Sie hätte grosse Lust, mich beim Wort zu nehmen und den Lernerfolg zu testen.

„Ich erwarte im Moment keinen weiteren Besuch und einen Slip trage ich, wie du jetzt weisst, ohnehin nicht. - Ja, ich hätte wirklich Lust auf ein wenig Lust.“ Sie griff durch einen versteckten Schlitz unter ihren Jupe, zog die Beine auf das Sofa und begann – von aussen kaum wahrnehmbar - mit Pressen und Reiben. Ich war fasziniert und spürte, wie mir der Stock anschwoll.

„Stört dich meine Anwesenheit?“ fragte ich doch noch der Form halber.

„Nein, im Gegenteil! Sag es nur, wenn du auch Lust hast.“ Sie sah auf den Buckel, der sich unter meinem Hosenschlitz gebildet hatte. Das war auch eine Antwort. „Komm jetzt!“ keuchte sie, „Komm, bevor ES mir kommt“.

Blitzschnell war ich aus der Hose und setzte mich schräg hinter sie aufs Sofa. Sie hatte ihren Po und den Jupe schon gehoben, ich rutschte darunter. In die nasse Vagina schlüpfte mein Penis wie von selbst. Noch einige Pressbewegungen – und dann kam ES ihr wie ein Wirbelsturm und ein Erdbeben zusammen, mit Schütteln, Stöhnen, Geifern. - Ich hielt Eva-Maria umfasst, presste mich an ihren Po und verharrte ein Weilchen ruhig. Bald ging ihr Atem wieder gleichmässig, und da begann ich sachte zu „pumpen“, mit feinen Bewegungen, im Gleichtakt mit dem Atmen, nur durch die Kontraktionen der Bauchmuskeln gesteuert, ohne mich von ihr zu lösen.

„Du bist ein guter Schüler“, flüsterte sie, und begann selber wieder mit Pressen und Reiben bis zu ihrem Höhepunkt.

War das verdammt schön! - Nach einer weiteren Wiederholung – für sie also der dritte Orgasmus hintereinander – liess sie auch mich zum Ende kommen; sie drehte sich um und ich fickte sie von vorne. „Spritz mir auf den Bauch!“ wünschte sie noch und hatte sichtlich Spass an meinem Cum Shot, durchaus nicht mehr Ekel wie damals beim Cousin (sie hatte also auch etwas gelernt). Dann ergriff sie meine Hand, um das Sperma auf ihrer Haut zu verreiben, zuletzt leckte sie meine Finger ab. Eine Weile ruhten wir noch auf dem Teppich, dann duschten wir uns zusammen, pissten auch gemeinsam in den Auslauf, duschten nochmals kalt und hätten fast von neuem mit Zärtlichkeiten angefangen; aber da begann Eva-Maria plötzlich sich beim Abtrocknen und Anziehen zu beeilen. Jetzt zog sie sogar einen Slip an.

„Ich habe meiner Tochter versprochen, heute Abend noch bei ihr vorbeizukommen. Sie erwartet nämlich demnächst ein Baby“.

Ich stutzte und rechnete nach: „Mit knapp 18 ist sie aber eine recht junge Mama.“

„Na und? Sie hat eben nicht bloss masturbiert. Hauptsache, sie freut sich auf das Kind; und Sorgen braucht sie sich keine zu machen. Sie hat nämlich zwei Männer, die ihr beistehen; sie weiss nur nicht, welcher von den beiden Liebhabern der Vater ist.“ – Darüber musste sie lachen.

Statt auch zu lachen habe ich sie darauf wohl etwas ratlos angeschaut.

„Ja, die zwei sind zum Glück selber dicke Freunde und freuen sich beide, und jeder darf sich für den Vater halten. Auch Arnaud hatte sich schon gefreut. Er wäre ein wundervoller Grossvater geworden.“

„Und bei deiner Tochter mit ihren Männern, geht das überhaupt? - Das gibt doch Eifersucht!“

„Nein, überhaupt nicht. Sie treten sich nicht auf die Füsse. Der eine ist am Tag auf der Uni, der andere macht abends Musik in einer Bar. Und sie wohnen nicht zusammen, das heisst: die beiden Männer schon. Du weißt ja, auf Besuch ist man immer ein besserer Mensch. Übrigens machen sie Es ab und zu ganz gerne zu dritt. Der Körper hat ja viele Öffnungen. – Aber nun müssen wir gehen.“

Ich brachte sie in meinem Wagen hin.

Beim Abschied küssten wir uns lange und ich flüsterte ihr ins Ohr „You are a wonderful girl.“ – Sie lachte und erwiderte „A wonderful Grand’ma, meinst du. - Komm bald wieder! Ruf mich morgen an!“

Das werde ich bestimmt tun. Ich begehrte sie wieder wie vor 20 Jahren, aber ich war nicht mehr derselbe Anfänger. Und der Fick auf dem Sofa war zu schön gewesen. Wenn ich mich mit Eva-Maria wirklich vertragen sollte, so könnte in mein Single-Dasein wieder etwas Ordnung einkehren.

Und die Tochter! Die wird mir bei Gelegenheit erzählen müssen, wie das so zugeht, „zu Dritt“. Ich bin ja auch ein klein bisschen Voyeur wie ihr Vater, der Künstler Arnaud.

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