Endlich war es so weit, und er trieb seinen Elefantenrüssel in ihr Fötzchen, ins Fötzchen meiner geliebten Kollegin Anita Isiris. Liebe machen. Das war es, was sich jetzt vor meinen Augen abspielte. Liebe machen, mit mir, dem Hilfsbibliothekar mit den Geheimratsecken als Zeugen. Als stummem Zeugen – bis mein Smartphone klingelte. Es lag, wie auch mein Mittagsmahl, in der Tasche hinter dem Empfangstresen, verdammt. Anita versteifte sich. Wie wir alle wissen, ist die Frau alles andere als dumm. Ich, Janno, würde doch niemals die Bibliothek ohne mein Handy verlassen – und nun klingelte es, mit diesem penetranten Samsung-Standardsound. Wie es sich das Detektivinnenhirn mühelos zurechtlegen konnte: Ich war da! Ich musste da sein! In der Bibliothek. „Warte mal“, hörte ich Anita keuchen. Gleichzeitig war ich sehr dankbar für die tumbe Art des Hausmeisters. Als hätte sie gar nichts gesagt, umfasste er Anitas Titten mit seinen Riesenpranken. Sie hätten gleich zwei Mal darin Platz gefunden, Anitas Äpfelchen. Er war so viel grösser und kräftiger als sie, dass es für meine Bibliothekarinnen-Schriftstellerin kein Entrinnen gab. Er vögelte drauflos wie ein Berserker, so, als gäbe es kein Morgen. Und Anita zerfloss, ihren gutturalen Lauten zufolge, vor Lust. Bestimmt war es ihr in diesem Moment egal, wer zuschaute. Schliesslich hat auch sie in Hunderten von Erzählungen die Menschen zuschauen lassen, wie andere Menschen aneinander zugange waren, in zum Teil wahren Geschichten.
Mein Schätzchen war doch bestimmt alles andere als prüde – bestimmt hätte ich hinter dem Bücherkorridor hervortreten und mich an der Schluss-Szene beteiligen können. Null problemo. Null problemo für Anita, aber vielleicht big Problemo für den Hauswart.
Mit einem urigen „Arrrgh“ zog sich der Mann aus Anitas Scheide zurück und spritzte auf ihren Rücken. Sie hatte ein Tela dabei, dass sie ihm reichte, auf dass er sie reinige.
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