„Warum tut sie das?“
„Weil sie, was ich dir vorhin schon sagte, weiß, was zwischen uns entstanden ist.“
„Aber gerade deshalb sollte sie doch eher ihr Veto einlegen und die Sache für immer beenden.“
„Du kennst sie immer noch nicht ganz. Sie liebt dich wirklich über alles … und vielleicht auch mich ein bisschen. Und genau deshalb wird sie dir … uns die Entscheidung überlassen.“
„Dann wäre es das Beste, wenn du jetzt rübergehst, dich zu Tom legst und sie wieder herschickst, weil ich zu ihr gehöre.“
Leas Gesicht wurde von der Straßenbeleuchtung beschienen und ich konnte den traurigen, schwermütigen Zug gut erkennen, der bei meinen Worten ihr Gesicht überzog.
„Ja, ich werde das tun, wenn du es wirklich von ganzem Herzen willst, doch dann musst du jetzt dein Veto einlegen. Es wird dann keinen Sex mehr zwischen uns geben und ich werde mich auch sehr rarmachen, bis ich den Schmerz überwunden habe.“
Sie machte eine Pause, um mir die Möglichkeit einer schnellen Antwort zu geben und als ich das nicht tat, fragte sie:
„Willst du das?“
Wieder einmal war in mir ein herzzerreißender Zwiespalt. Ich ließ mich ins Kissen sinken und schloss die Augen. Kaum hörbar antwortete ich:
„Nein, das will ich eigentlich nicht. Alles in mir sehnt sich nach dir. Nach deinem Körper und nach Zärtlichkeiten von dir. Tief im Inneren möchte ich dich in jeder Form lieben und doch weiß ich – sagt mein Verstand – dass wir keine Zukunft haben.“
Erst in diesem Moment schmiegte sich Lea ganz eng an mich, strich mir zärtlich über die Wange und sagte:
„Warum können wir keine gemeinsame Zukunft haben?“
„Weil ich auch Gina liebe. Hhmm, ich versteh’s ja selbst nicht. Ich liebe euch beide und möchte euch beide haben. Begehre euch wahnsinnig. Eine so sehr wie die andere. Und doch gibt es mehrere Punkte, die gegen eine tiefere Beziehung von uns beiden sprechen.
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Verloren in einer Welt aus Liebe und Sex - Teil 26
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