Einladung

Geschichten vom Anfang der Leidenschaft

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Stayhungry

Ich will jetzt nicht behaupten, ich wäre ganz so hübsch wie Anissa Kate. Aber hinsichtlich Figur, Oberweite und Esprit kann ich schon mithalten!“ pries sie sich mutig und selbstbewusst an.
Sascha und Marcel bekamen große Augen. Herta war nicht klar, ob die Herren die etwas in die Jahre gekommenen Filme von Dorcels Reihe eleganter Pornofilme überhaupt kannten, aber ihr eindeutiges Anliegen hatten sie verstanden. Mahmud grinste, drehte sich um und winkte mit der rechten Hand in die Luft.
„Ich hole den Chef! Gaaaaanz langsaaaam!“
„Was ist denn mit ihm?“, fragte Herta. „Habe ich ihn vergrätzt?“
„Nein, das nicht“, erklärte Sascha freundlich. „Aber Mahmuds Frau Meriem hat gerade ihr drittes Kind bekommen und er liebt sie abgöttisch. Der ließe sich eher die Eier abschneiden, als sie zu betrügen.“
„Oh, schön!“ seufzte Herta berührt. „Richtig romantisch! Und ihr? Seid ihr auch so treue Ehemänner? Bleibt mein Traum unerfüllt?“
„Wir sind weder Ehemänner noch sonst verbandelt“, grinste Marcel. „Und zumindest ich bin durchaus interessiert!“ bejahte er heiser, trat an Herta heran, legte den einen Arm um sie und begann mit der anderen, ihre Brüste sanft zu kneten, während er ihren Hals zart küsste.
Herta stöhnte leise und ihre Lippen suchten die seinen. Er drückte seinen Unterleib gegen den ihren und seine Hände packten ihre Pobacken mit kräftigem Griff. Herta stöhnte zufrieden, schlang die Arme um ihn und küsste ihn mit wirklich feuchter Zunge.
Sascha sah nur zu, blickte dann zu Linda neben sich. Die grinste ein wenig hilflos, wies mit der Hand hin zu Herta.
„Sie dürfen gerne auch, wenn Sie möchten“, gab sie ihn frei aus einer im Raum stehenden Verpflichtung.
Er zog eine gut gelaunte Schnute. „Hätten Sie denn gar kein Interesse?“ fragte er mit überzeugend vorgegebener Enttäuschung.

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