Besagter Pool befand sich mehr oder weniger direkt vor unserem Bungalow. Da wir beide keine Frühstücker waren, quälten wir die kleine Kaffeemaschine in dem 2-Zimmer-Appartement am nächsten Morgen zur Höchstleistung, und lagen wenig später bereits auf einer der dick gepolsterten Doppelliegen am Pool. Ulli musste die ersten 2 bis 3 Tage mit der Sonne etwas aufpassen. Das war bei Rothaarigen eben so. Damit war das Programm für die ersten Tage bereits im Vorhinein gesetzt. Der Sonnenschirm war aufgespannt, die Handtücher drapiert. Es dauerte dann aber doch fast eine Stunde, bis Ulli erschien. Das Schätzchen war schon ein Hingucker. Da war alles stramm und knackig. Vollendet proportioniert, schmale Hüfte, designtes Becken, perfekt austrainierte Beine, an denen jeder Muskel seinen ihm bestimmten Takt spielte, und nicht zu vergessen ihre wundervollen Brüste, die sich selbstbewusst gegen das Bikinioberteil stemmten, ohne aufdringlich zu wirken. Ihre Lockenmähne hatte sie mit einem Zopfband gebändigt, die Sonnencreme baumelte zwischen ihren Fingern wie das Pendel einer Standuhr.
„Mann, das wird ja ein genialer Tag“, strahlte sie und fläzte sich neben mich auf die zweite Liegenhälfte.
„Wärst du wohl so lieb?“ fragte sie, hielt mir den Lichtschutzfaktor „Pferdedecke“ hin und drehte sich auf den Bauch. Ihr Höschen hatte sich bei der Aktion zwischen ihre Pobacken geschoben. In vorauseilender Unterstützung sozusagen. Die anderen Liegen waren zu dieser frühen Zeit nur ganz vereinzelt belegt und ich konnte mich vollkommen ungeniert meiner Aufgabe widmen.
„Vorn auch? Oder nur hinten?“, fragte ich nebenbei und zog lange Bahnen Sonnenmilch auf ihrem Rücken und den Beinen.
„Mach erst mal hinten. Wenn du es gut machst, dreh’ ich mich von allein um, du Lustmolch“, schnurrte sie, grinste und schloss die Augen.
El sol de España
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