Ela

Josie

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Da blieb keine Frage mehr offen.
Das Oberteil bestand aus zwei kleinen Dreiecken, in denen ihre Brüste fast komplett verschwanden. Als ich den das letzte Mal anhatte, sah man außer meinen Brustwarzen fast den kompletten Vorbau. Für mich eindeutig mindestens eine Nummer zu klein, für sie genau richtig.
„Den schenke ich dir, wenn du ihn möchtest.“, sagte ich deshalb.
„Im Ernst? Danke, der fühlt sich toll an!“
„Steht dir auch gut. Kannst du auch mit ruhigem Gewissen anziehen, wenn du mal mit Marc ins Freibad willst.“, grinste ich.
„Du bist doof, weißt du das?“
„Komm wieder runter. Er sieht doch auch verdammt gut aus. Und wenn Raoul sowieso keinen…!“, ließ ich den Satz offen.
„Raoul, der Ärmste! Keine Ahnung wie es an dieser Baustelle weitergeht. Ich werde das Gefühl nicht los, er fühlt sich hier auf die Dauer nicht wohl. Er mag sich nicht an Regeln halten müssen, oder geregelte Tagesabläufe. Er liebt die Freiheit, aufstehen wann man will, arbeiten wann man will … sowas eben. Das hier ist ihm zu spießig.“
Dann wird er auf Chris‘ Angebot nicht eingehen?“
„Wir haben noch nicht drüber gesprochen. Er weicht immer aus, wenn ich das Thema anschneide. Vermutlich aber nicht, das würde ihn zu sehr einengen.“
„Und du? Wie denkst du über die Sache? Überhaupt, liebst du Raoul denn gar nicht?“
„Ich würde schon gerne bei euch bleiben. Hier ist es schön, ihr seid cool und so langsam ist mir nach was Festem. Etwas Sicherheit, Halt und Ruhe in meinem Leben würden mir gut tun. Mir geht dieses lose Leben ein bisschen auf den Geist. Ich mag Raoul, sagte ich ja schon mal, aber für Liebe reicht es nicht.“
„Dann wäre eine gemeinsame Wohnung für euch ja eh kaum die ideale Lösung gewesen, wenn jeder seinen Freiraum braucht, oder?“
„Über kurz oder lang hätte es wohl Streit gegeben. Weißt du, das Verrückte ist doch, dass sich Raoul schon ein wenig in mich verguckt hat.

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Gedichte auf den Leib geschrieben