Ela

Josie

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Ein dicker Tropfen, gefolgt von einem zähen Faden, fand den Weg von meinem Finger in meinen Mund, wo ich seine fruchtbare Saat mit der Zunge am Gaumen verrieb.
„Na, Schatz, geht’s dir jetzt besser?“, neckte ich ihn.
„Wenn ich gewusst hätte, dass du heute noch einen Proteinshake gewollt hättest, dann hätte ich dir das meiste direkt gegönnt.“ 
„Bäh ne, das wäre mir dann doch ne Portion zuviel gewesen!“, klärte ich ihn auf und verschwand im Bad.
Mir war egal, ob seine Wichse auf seinem Bauch zu trocknen begann, meine Blase rebellierte. Oder war es mein Darm? Vielleicht sogar beides zusammen, denn in meinen unteren Regionen grummelte und drückte es an unterschiedlichen
Stellen. Jetzt ärgerte ich mich, dass ich den verdammten Alk so sinnfrei in mich reingeschüttet und später nicht gleich wieder auskotzen gegangen war. Nun hatte ich den Salat und saß mit gemischten Gefühlen auf dem Klo.
Chris störte es nicht, dass ich gerade einen Schwall Durchfall geräuschvoll in die Schüssel entließ. Er kam ins Bad und tat, als hätte er den Flatterfurz und den Gestank nicht wahrgenommen. Nackt wie er war ging er gleich durch in die Dusche und ließ sich von den Massagedüsen in der Wand und der Regenwasserbrause verwöhnen.

Nun war eh schon alles zu spät. Es stank sowieso schon wie im Pumakäfig, also ließ ich laufen, was mein Körper von sich aus, mehr oder weniger flüssig, loswerden wollte … oder musste.
Wenig später stand ich bei Chris unter der Brause. Wohl fühlte ich mich nicht in meiner Haut, hatte ein schlechtes Gewissen, weil ich die Luft im Bad doch erheblich kontaminiert hatte. Aber was stürmt der mir auch einfach hinterher, selbst schuld. Nun stand ich also dicht vor ihm und sog den Duft des Duschgels ein, das schaumig an seinem Oberkörper herunterlief.
„Na, nicht mir, sondern dir sollte es jetzt besser gehen. So wie das mieft, bist du innerlich schon am Verwesen.“, stellte er lachend fest.

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Gedichte auf den Leib geschrieben