Wir ließen uns derweil den Sekt schmecken, freuten uns über die Häppchen, die Franzi zwischendurch brachte. Franzi, die doch nicht zu einem ihrer früher so gern zelebrierten Kartennachmittage gegangen war.
Abwechselnd tobten wir mit den Kindern im Wasser, spielten Ball oder ‚Fang mich doch‘. Ein wunderschöner, kurzweiliger Nachmittag, bei dem die Zeit viel zu schnell verging, wie immer, wenn etwas ungeheuer viel Spaß machte. Die Stimmung passte, war ausgelassen, und die Chemie unter uns Frauen stimmte.
Dicke Tränen liefen den Kindern über die Wangen, als wir sie aus dem Wasser holen mussten. Manuela hatte ihrem Mann versprochen, es nicht zu spät werden zu lassen. Der war von dem Treffen sowieso schon nicht ganz begeistert gewesen. Meinte, seine Frau hätte in diesen gehobenen Kreisen nichts verloren. Nur auf Drängen der Kinder hatte er sich breitschlagen lassen. Da hieß es, jeden weiteren Ärger zu vermeiden.
Die Zeiger der Uhr waren auch still und heimlich auf die 18 Uhr-Marke vorgerückt, als wir uns in den Armen lagen und uns mit dem Versprechen, so einen Nachmittag auf jeden Fall zu wiederholen, am Auto verabschiedeten.
****
„Er wird uns verlassen!“, sagte mir Chris, als wir im Bett schmusten.
„Woher weißt du das?“, sah ich ihn erstaunt an.
„Hat er mir gesagt …, auf dem Boot …, heute Nachmittag. Weil er Shiva nicht glücklich machen kann, sagte er. Und, dass er seine Freiheit braucht, sagte er.“
„Von Shiva weiß ich, er kriegt keinen mehr hoch, wegen der blöden Anabolika. Nur lecken und fingern reicht ihr nicht. Würde es mir allerdings auch nicht. Apropos, wie wärs, kann ich dir ne frische Pflaume anbieten?“, spreizte ich ein wenig die Beine und drückte mein Becken fordernd durch.
„Sieht lecker aus, darf ich kosten?“
„Sehr gerne, der Herr.“
Gefühlvoll schob er mich ein wenig von sich, drückte mich mit sanfter Gewalt auf den Rücken und legte sich zwischen meine Beine.
Ela
Josie
31 31-47 Minuten 0 Kommentare
Ela
Zugriffe gesamt: 3113
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.