Aber auch Chris schien dem Ende entgegenzusteuern. Seine Stöße wurden kürzer, härter, tiefer, wenn das überhaupt möglich war.
Heiß schoss es in mich. Hart trafen die Spritzer einen Punkt in mir, der mich nun endgültig aus dieser Welt katapultierte. Mein Unterbewusstsein hörte jemanden schrill schreien. Oder war ich das sogar? Oder Chris?
Nein, der stieß mit jedem Spritzer hart seinen Unterleib gegen mich. Ich spürte, wie seine Peniswurzel gegen meinen Kitzler krachte. Hörte ihn, was genau eigentlich, knurren oder brummen? Hart ausatmen? Und ich spürte seine Schwellkörper, die sich immer wieder aufblähten, um neue Munition abzufeuern. Es war einer dieser Momente, in denen ich diesen Mann abgöttisch liebte.
Herr des Himmels, konnte dieser Mann teuflisch gut mit seinem Schwanz umgehen. Niemals hätten wir, ich am allerwenigsten, ihm damals solche Fähigkeiten zugetraut, soviel Einfühlungsvermögen, soviel Zärtlichkeit, wie dumm wir damals doch alle waren, egoistisch UND dumm.
****
Am nächsten Tag sah ich niemanden beim Frühstück. Nicht mal Shiva und Raoul. Franzi brachte sicherlich Falk in den Hort und Chris war bestimmt längst im Büro.
Naiv wie ich war ging ich davon aus, dass sich die beiden einfach nur einen gemeinsamen Tag gönnten, um sich in Ruhe auszusprechen und fuhr, ohne mir weiter darüber Gedanken zu machen, mit leichten Unterleibsschmerzen zur Arbeit.
Die letzten Stöße waren doch heftiger ausgefallen, als ich das in der nur schemenhaft vorhandenen Realität wahrgenommen hatte. Auf meinem Venushügel zeigten sich kleine rote Flecken. Leichte Prellmarken als Zeichen seiner wilden Attacken, wie ich morgens im Bad festgestellt hatte. Aber ich bereute keine einzige Sekunde, keinen einzigen seiner Stöße, ließ mir dieses süße Ziehen in meinem Uterus gern gefallen. Wusste ich doch woher es kam und von wem, vor allem, wie unfassbar geil es gewesen war.
Als ich den Schreibtischstuhl dichter an die Arbeitsplatte heranrückte, musste ich sogar lächeln, weil mir gerade die Bilder von gestern Abend durch den Kopf gingen. Viel zu schnell wie ich fand, denn jedes davon war geeignet, mich wieder heiß werden zu lassen.
„Guten Morgen, mein Liebling!“, frohlockte es von der Seite.
Chris war durch die Zwischentür in mein Büro gekommen, die er gleich nach dem wir zusammengekommen waren, einbauen ließ. Seine Arme legten sich um meine Schultern, zwar nur eine simple Geste, aber für mich in diesem Augenblick das Größte, als er mich oben auf den Scheitel küsste.
„Hast du schon gehört, Raoul ist weg.“
„Er ist was? Ne, von wem sollte ich das gehört haben, ihr wart ja schon nicht mehr da, als ich in die Küche kam.“
„Stimmt, du sahst so friedlich aus, da habe ich dich schlafen lassen. Shiva hat ihn heute Morgen zum Flughafen gefahren. Angeblich haben sie die ganze Nacht geredet, sagte sie. Jedenfalls konnte sie ihn aber nicht umstimmen. Mein Schwesterherz sah schon ziemlich verheult aus, schien sie ordentlich mitzunehmen.“
„Oh, Mist, das ging dann doch schneller, als ich erwartet hatte. Sie hätte ihn noch gut für die Befreiungsaktion von Ela gebraucht. Danach wollte sie ihn sowieso abschießen, du weißt ja warum. Nun muss sie die Sache mit Marc allein durchziehen. Und überhaupt, nicht mal verabschiedet hat er sich.“
Ela
Josie
31 31-47 Minuten 0 Kommentare
Ela
Zugriffe gesamt: 3123
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.