„Und das andere Vermächtnis?“ Waltraud vermied es, auf Bens freudschen Versprecher einzugehen, notierte aber im Hinterkopf, dass er sie wohl attraktiv fand.
„Verzeihung, aber ich befürchte, das Reden bringt uns in Schwierigkeiten von wegen Elefantenhaut.“ Ben blickte auf seinen sich neigenden Schwanz. „Vielleicht verschieben wir das Thema.“
Waltraud nickte. „Natürlich.“ Mit diesen Worten griff sie vorsichtig zu.
Ben nickte erfreut: „Wenn Sie so tätig sind, finde ich das „Du“ angenehmer.“
Waltraud lächelte kurz in seine Richtung: „Waltraud“. Sie nahm die zweite Hand zur Hilfe, um sich seines hinfälligen Schweifs zu widmen.“
Ben stöhnte: „Oh ja. Schöön, ich bin Baaahn“.
Waltraud verteilte und massierte ihren Speichel so zärtlich, dass es ihr gelang, seinen Schweif zu alter Größe zu führen und sie ertappte sich dabei, dass sie nicht nur das Ergebnis ihrer Bemühungen, sondern den ganzen Ben mit steigendem Wohlgefallen betrachtete. Routiniert setzte sie den Präser auf Bens mächtig geschwollene Eichel und rollte ihn nach unten ab.
„Ohm, das machst Du verflucht gut,“ sagte Ben mit rauer Stimme.
„Wieso bist Du eigentlich gefesselt?“
„Ach, ich habe ein Paket gebucht bei Bea alias Madame Planchét. Probieren geht über Studieren, Du verstehst?“
„Macht es mehr Spaß, wenn man gefesselt ist?“
„Das wollte ich rausfinden,“ erläuterte Ben.
Über das Reden war Bens Schweif wieder ein wenig in den Rückwärtsgang geraten. Und getreu ihrer Zusage, Ben „warmzuhalten“, ging Waltraud jetzt zu verstärkten Wichsbewegungen über.
„Ich zahle dir 300,00 Euro, wenn du dich setzt.“
„Das geht nicht.“
„O.K. O. K. Ich zahle 500,00 Euro, wenn Du leicht wie eine Feder ...“ Doch Waltraud unterbrach ihn: „Entschuldigung, aber ich möchte nicht.“
„Klar, verstehe ich, ich geb.‘ dir 1000,00 Euro. Das Finanzamt wird nichts davon erfahren.“
Eleonores Vermächtnis
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