„Weil wir ja alle auch Spielerinnen und Spieler sind, schlage ich vor, dass unsere Abmachung auch gilt, wenn Waltraud und Du jetzt nach Hause geht. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun,“ erklärte Ben und blickte feierlich.
Waltraud tauchte den Finger in ihr Champagnerglas und leckte ihn ab, sah dabei Ben an, dann nahm sie einen Schluck, packte Bens Schweif und sagte: „Das ist ein guter Vorschlag. So machen wir das.“ Dann beugte sie sich vor und umschloss mit ihren Lippen Bens Schwanz, um ihn erst in Champagner zu baden und dann mit ihrer Zunge nach allen Regeln der Kunst zu verwöhnen.
„So ist`s recht,“ strahlte Bea. „Es wäre nicht gentlemanlike, wenn Du Waltraud erst mit guten Nachrichten und deinem Schwanz anfeuerst und dann nicht erkennen wolltest,“ sagte Bea, „um es biblisch auszudrücken.“
„Ich habe Waltraud geboten, ach was sage ich, sie bekniet, mit Spaß haben, aber Sie nicht,“ stöhnte Ben, dem es immer schwerer fiel, einen verständlichen Satz zu bilden.
„Du musst dich eben mehr bemühen,“ grinste Bea.
Waltraud fühlte sich bemüßigt, Ben zur Seite zu springen. „Ich bin erregt, aber ich, - ich weiß nicht, wie ich es sagen soll.“
„Versteh‘ nich‘,“ nuschelte Ben, „erregt ist gut.“
„Ich weiß nicht, auf wen von euch beiden ich mehr geil bin?“
Es trat eine Pause ein.
„Also da hätte ich immer daraufgesetzt, dass ich der Glückliche bin,“ brummte Ben, „so, wie Du mich angeblasen hast, - aber wie es aussieht, bist Du die Glückliche, Bea.“
Ben klang erstaunt und enttäuscht. „Man lernt doch nie aus.“ Und prompt begann Bens Stern zu sinken.
Aber Bea hob die Hand: „Halt, so einfach liegen die Dinge nicht. Waltraud hat gesagt, sie weiß es nicht genau.“
Und an Waltraud gewendet sagte sie: „Bist Du bereit, es mit uns zu versuchen.“
Waltraud nickte.
Eleonores Vermächtnis
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