“ Ich schildere ihm kurz meinen Tag. Dabei gehe ich besonders auf die Situation auf dem Spielplatz ein. Nach einer Viertelstunde ist er auf dem neusten Stand. Er drückt mich kurz an sich. „Das hast du gut und richtig gemacht, mein Junge. Wir besprechen später mit allen, ob und wie wir ihr helfen können. So jedenfalls, lassen wir sie nicht wieder auf die Straße.“
In der Küche fasst sich Kim ein Herz und bittet meine Mutter um ein Handtuch. Erst jetzt löst Kim den festen Druck auf ihr kleine Tochter und sofort erkennt meine Mutter, dass das dünne T-Shirt von Kim total durchnässt ist. Ihre Brüste sind voll mit Milch und Kim konnte auf der Schaukel nichts dagegen tun, um den Strom der Muttermilch zu unterdrücken. Es war einfach zu kalt um die Milch abzupumpen. Außerdem, so mitten in der Öffentlichkeit hatte sie sich nicht getraut.
„Ach du liebe Güte Kim, natürlich gebe ich dir ein Handtuch. Möchtest du ins Bad zum Abpumpen? Dort kannst du auch gern duschen und dich umziehen. Ich passe solange auf die kleine Elisa auf. Ihr geschieht nichts, versprochen. Das Bad ist den Flur runter, letzte Tür rechts.“
Kim übergibt das Mädchen meiner Mutter, nimmt sich ihre Tasche vom Flur und geht ins Bad.
Mum kommt mit der Lüdden auf dem Arm zu uns ins Wohnzimmer. „Was für ein hübsches Wesen.“ lächelt meine Mutter in das Wäschebündel hinein. „Dann wollen wir mal sehen, wen wir denn hier haben.“
Sie legt das Würmchen vorsichtig auf den Teppich und wickelt den Säugling behutsam aus.
Sie kümmert sich rührend um Elisa. Spielt mit ihr, wobei sie mit sicherem Blick untersucht, ob das Baby gesund ist. Dann deckt sie das Würmchen vorsichtig wieder zu.
In der Zwischenzeit hören wir das Wasser in der Dusche rauschen. 10 Minuten später stellt Kim die abgepumpte Milch in den Kühlschrank und kommt dann zu uns in die Stube. Sie hat immer noch ihr nasses T-Shirt und die Jeans an.
„Ich habe nichts an Wechselsachen da, der Rauswurf kam so plötzlich, ich konnte nicht so schnell packen.“ Meine Mutter geht auf sie zu, lächelt liebevoll und legt ihr den Arm um die Schulter und sagt ihr: „Na dann komm mal mit, wir finden was für dich. Ein Shirt von Pascal wird dir sicher am ehesten passen. Es wird ihm nicht fehlen.“ Beide Frauen gehen zusammen raus.
Gefunden!
schreibt Fritz850
Fortsetzung?
schreibt Reinhard
Geht es weiter?
schreibt Vivien
schon vorbei?
schreibt An1Apke
Lieber Hardi
schreibt ulriketyress@gmail.com
Premiere
schreibt Reinhard