Möchtest du was trinken, ich hole uns was?“
„Ja bitte, ich habe einen ganz trockenen Mund.“
Ihre Augen scannen das Wohnzimmer ab. Die Ofenwärme breitet sich immer weiter aus. Das Holz knistert. Es ist einfach gemütlich. „Sollte ich einmal im meinem Leben Glück haben?“ murmelt sie leise vor sich hin. In dem Moment komme ich mit Block, Stift und Mineralwasser ins Wohnzimmer zurück. „Wie bitte?“
„Ach nichts, hab nur laut gedacht.“
Nachdem ich alles auf dem Tisch losgeworden bin, mich wieder gesetzt habe, kommt sie plötzlich ganz dicht und gibt mir ein fast gehauchtes Küsschen auf die Wange. Frechheit siegt, denke ich und frage: „Kann ich noch eins haben?“ Nur kurz sieht sie mich mit einem Lächeln an, ihre Augen funkeln und schon bekomme ich auf die andere Wange auch ein Küsschen. Dieses Mal sogar etwas länger. Schönes Gefühl.
Was jetzt wohl in Kim’s Kopf vorgeht. Ich würde gern Mäuschen spielen. Das ich es in den nächsten Tagen erfahren sollte, hätte ich niemals gedacht. Aber dazu später mehr.
Kim und ich überlegen gemeinsam, was wir an Lebensmitteln für uns alle benötigen. Dazu kommt eine Menge, was man für einen Säugling braucht. Hätte nie gedacht, was da alles zusammenkommt. Aber „wat mutt, dat mutt“ heißt es im Plattdeutschen.
Die Liste wird länger und länger. „Das ist viel zuviel“ sagt Kim, „das kann doch keiner bezahlen. Und ich kann es mir erst recht nicht leisten.“
„Das muss jetzt sein, also Schluss damit, wir kaufen das gleich.“
Durch die Unruhe wird auch Elisa langsam wach. Bestimmt hat sie auch wieder Hunger. Kim hatte gestern meiner Mutter erzählt, dass sie im Moment noch genug Milch hat. Kim nimmt das kleine Mädchen hoch und nimmt sie zärtlich in den Arm. Dann drückt sie mir die Kleine einfach in die Hände. „Halt mal, ich brauche ein Handtuch“, sagt sie und geht ins Bad.
Gefunden!
schreibt Fritz850
Fortsetzung?
schreibt Reinhard
Geht es weiter?
schreibt Vivien
schon vorbei?
schreibt An1Apke
Lieber Hardi
schreibt ulriketyress@gmail.com
Premiere
schreibt Reinhard