Elkes heiße Nacht

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Elkes heiße Nacht

Elkes heiße Nacht

Eros Poet

Als er anfängt, mit seinen Lippen durch den weichen und nassen Stoff zu gleiten und sie zu stimulieren, stöhnt sie mehrfach laut auf. Es ist so lange her, dass sie dieses Gefühl hat genießen dürfen. Es ist der pure Wahnsinn und als das letzte Stückchen Stoff dort unten auch noch zu Boden befördert wird, kennt sie kaum ein Halten mehr. Sie klammert sich mit der linken Hand am Bett fest, das sich genau neben ihr befindet. Sie stellt ihr linkes Bein auf dieses und Alex kann mit seiner Zunge tun, was immer er möchte. Der gibt daraufhin Vollgas. Er kreist, er stößt und er rotiert. Sie keucht, stöhnt, schreit. Sie ist kurz davor, komplett zu explodieren. „Jetzt, jetzt, jetzt“, ruft sie, dann ist es auch schon passiert und während Alex sich erhebt und sie erschöpft auf das Bett fällt, klingelt und vibriert ihr Handy.

Sie hat eine SMS von ihrem Mann erhalten. „Wo bist du? Alles okay bei dir? Ich mache mir Sorgen um dich“, schreibt er und sie versucht, sich zu sortieren. Sie blickt zu Alex, der vor ihr steht und sie anlächelt. Wie gerne würde sie jetzt auch ihn verwöhnen und noch mehr von diesem so wunderbaren Mann genießen. Doch sie kann es nicht. „Ich, ich muss …“, versucht sie zu erklären, aber Alex gibt ihr einfach nur einen zärtlichen Kuss auf die Stirn. „Ich weiß“, sagt er leise und sie nickt, während sie hastig nach ihrer Wäsche greift und sich wieder anzieht.

Wenige Minuten später ist sie zurück in ihrem Taxi. Ihr Körper ist immer noch verschwitzt und sie zittert. Sie kann nicht glauben, was sie da gerade getan und erlebt hat. Sie denkt an Alex, denn sie Hals über Kopf in seinem Zimmer alleine gelassen hat, und sie blickt auf ihr Handy. Die Nachricht ihres Mannes hat sie tief berührt, zeigt sie ihr doch, dass sie ihm sehr wohl noch wichtig ist. Und Alex? Er hat ihr heute Nacht gezeigt, wer und was sie ist, eine wunderbare und begehrenswerte Frau. Elke macht sich auf den Weg nach Hause.

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