Emmas Fotoshooting

Geschichten vom Anfang des Liebens

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Emmas Fotoshooting

Emmas Fotoshooting

Stayhungry

Sie glitt zwischen ihre Pobacken, streichelte After und Damm, dann ließ sie sich nieder auf alle Viere und begann ihre Perle und Lippen zu massieren.

Nichts mehr um sich herum nahm sie noch wahr. Hatte der Fotograf tatsächlich aufgehört, sie zu lenken, anzuweisen, zu ermuntern? Ließ er sie einfach gewähren, weil sie ihm entglitt, oder weil sie einfach einer Göttin gleich anbetungswürdig an sich selbst handelte? In ihren Gedanken, ihrem Fühlen, in den wohligen pulsierenden Wellen, die von ihrer Klitoris her durch ihren Köper strömten, phantasierte sie einen Adonis, der sie wild und zart von hinten nahm, nachdem er ihren Anus so ausgiebig verwöhnt hatte. Gott, wie sehnte sie sich danach. Nie wieder würde sie einen, der ihr guttat, in die Wüste schicken. Nein, er sollte sie Fleisch in Fleisch begatten und wenn er kam, sollte er in ihren Mund spritzen und sie würde seinen Samen mit wild kreisender Zunge aus ihm heraus saugen und in sich aufnehmen. Und irgendwann würde sie ihm gebieten, alles in sie hineinzuspritzen mit vollem Wissen und Wollen, weil sie endlich bereit war, alles zu teilen, ein neues Leben zu zeugen, mit ihm, in sich und für sich, für sie beide.

Sie kam im Blitzlichtgewitter, einem Feuerwerk, das nur in mildem Abglanz versinnbildlichte, was sie empfand, in diesem Schauer, der über ihren Rücken jagte hinunter bis in ihren Unterleib, im wilden Pochen ihres Herzschlages, der durch ihren ganzen Körper hämmerte.

*

Matt, benebelt vom kribbelnden Abebben ihrer Ekstase, sank sie auf das Laken und langsam nur kehrte ihre Besinnung zurück. Nein, sie hatte nicht geträumt, denn das Blitzlicht zischte wieder und wieder und langsam nahm sie die Worte des Fotografen wieder wahr. Egal, was diese Bilder nun zeigten, sie schämte sich nicht und sie bereute nichts, denn sie war ganz sie selbst gewesen. Das und nicht der in voyeuristisches Ambiente nutzender Exhibition selbst herbeigeführte Orgasmus war der Grund ihrer tieften Befriedigung.

Nun war alles still. Rainer stand am Rand des Bettes und sah amüsiert auf sie herunter: Was machen wir jetzt nur mit diesen letzten Fotos? murmelte er ratlos.

Emma lachte aus den Kissen zu ihm hinauf und gestand: Keine Ahnung! Ich jedenfalls werde sie lieben!

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