Als endlich Halbzeitpause war, folgte ich dir. Im Durchgang zu den Toiletten lauerte ich dir auf, natürlich, nachdem du dein Geschäft erledigt hattest. Du schienst dich nicht im Mindesten für mich und meinen vorstehenden Hupen zu interessieren, die sich dir spitz entgegenreckten.
„Entschuldigung junge Dame, dürfte ich da mal durch?“
Klar darfst du, dachte ich, hielt mich aber ein wenig zurück. Nimm mich richtig durch! Stattdessen sagte ich: „Du doch immer!“, und sah dir tief in deine wunderschönen Rehaugen. Du lächeltest scheu. Selbstbewusst beschritt ich den Weg zu den Restrooms. Deine Blicke auf meinem prallen Hintern konnte ich geradezu fühlen. Vor lauter Aufregung hätte ich beinahe vergessen zu pinkeln.
Nach dem Spiel hatte ich Mühe, dich nicht aus den Augen zu verlieren. Ich musste es irgendwie schaffen, dich in ein Gespräch zu verwickeln, an dessen Ende ich zumindest deine Telefonnummer hätte. Aber du kamst mir zuvor.
„Trinken wir noch was zusammen?“
Dein Lächeln war scheu, deine sanften braunen Augen jedoch flehten mich an: Bitte! Rette mich!
Später im Biergarten, nachdem du die erste Maß quasi in Wasserfallgeschwindigkeit in dich hineingeschüttet hattest, wurdest du allmählich lockerer. Du gestattetest dir inzwischen unverhohlen einen Blick auf mein Dekolletee. Ihr könnt euch vermutlich vorstellen, welche Wirkung das auf mich hatte. Mein kleines Herz pochte. Meine Klitoris schwoll an und vibrierte.
Als wir uns gefühlte Stunden später an der Treppe zur U-Bahn voneinander verabschiedeten, sagtest du bloß: „Ich gehe aus Prinzip nicht am ersten Abend mit einer Frau ins Bett.“
Ich war enttäuscht, aber meine Muschi pulsierte in freudiger Erwartung.
Ganze Vierundzwanzig Stunden ließt du dir Zeit. Dann riefst du endlich an.
„Hättest du Lust, mit mir essen zu gehen?“
Und wie ich Lust hatte. Das mit dem essen hätten wir von mir aus auch weglassen können.
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