Ende und Anfang

Hausfreund oder mehr – Teil 5

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Ende und Anfang

Ende und Anfang

Jo Diarist


Ja Carmen ist eine Künstlerin in diesem Fach. Sie kennt ihn und weiß um seine Sehnsüchte.
Zärtlich wandern ihre Hände über den Rücken auf seinen Po. Fest presst ihn Carmen an sich.
Ein kurzer Kuss.
Zurücklehnen und den Blickkontakt suchen.
„Wie habe ich mich danach gesehnt, dich im Arm zu halten“, gesteht sie und küsst ihn nochmals.
Tief durchatmend löst sie sich von ihm, greift nach dem Duschgel und seift seinen Lümmel ein.
„Entschuldigung … ich wusste nicht … die Haare“, stammelt Hannes.
„So etwas stört mich nicht, auch wenn es schöner ist, wenn du sie trimmst wie früher.“
Sanft wäscht Carmen seinen Intimbereich und endlich wird Hannes bewusst, dass er sich inaktiv verhält. Ein Griff nach dem Gel. Etwas in die linke Hand gedrückt und auf Carmens Schultern aufgetragen.
Noch einmal nachgefasst und die Brüste eingeseift.
Glanz kehrt in Carmens Augen zurück. Der Atem geht schneller.
Seine Hände wandern über den Körper der Frau. Es ist nicht nur ein Waschen. Es sind Zärtlichkeiten, die aus tiefsten Herzen kommen.
Keine Körperstelle wird ausgelassen. Erste lustvolle Laute erfüllen die Dusche.
Der Schaum ist abgespült, die Körper haben sie sich gegenseitig mit den Badetüchern trockengerieben.
Carmen nimmt ihn bei der Hand und führt ihn nackt durchs Haus. Etwas woran sich Hannes erst gewöhnen musste, als er sie kennengelernt hat und was er im letzten Jahr vermisste.
Nicht ins Schlafzimmer strebt Carmen, das Wohnzimmer ist ihr Ziel. Sie legt das trockene Badetuch auf die Couch und fordert Hannes auf, sich zu setzen.
Kniend kommt Carmen über seinen Schoss und platziert ihr Döschen über den aufgerichteten Stachel. Liebevoll wird er im feuchten Heim aufgenommen, als sich Carmen langsam absenkt.
Fest blickt sie Hannes dabei in die Augen. Er kann das Glück in ihnen sehen. Weiß, dass es nicht nur der Sex ist, was diesen Glanz auslöst. Spürt auch selbst, wie ihm Carmen gefehlt hat.
Kurz denkt er daran, wie mühsam es war, als er vor kurzem mit seiner Frau die Intimität suchte. Wie negativ sich das auf seine Libido ausgewirkt hat und fast augenblicklich, schwächt es seine Standhaftigkeit.
Carmen spürt das nicht nur, sie sieht es auch in seinen Augen. Verhalten schüttelt sie den Kopf, streichelt ihn und haucht:
„Nicht. Bitte nicht denken. Einfach nur fühlen und vertrau dich mir an. Ich will es jetzt sein, die Kraft für uns beide hat.“
Ja sie kann das. Sie zieht Hannes wieder in ihren Bann. Es ist ein Reigen. Ein Wiegen und Kreisen. Harmonisch liebevoll ohne Hast. Nur durchbrochen von Küssen und zärtlichem Streicheln.
Zwei nackte Körper, die miteinander verschmolzen, in Zeit und Raum versinken.
Hannes merkt, dass er sich dem Finale nähert. Er will Carmen von sich drücken, um ihr auch etwas zu geben, denn bisher war sie sie Akteurin. Nur ein Kopfschütteln und die Intensivierung ihrer Bewegungen ist die Antwort.
Bald darauf ergießt er sich in ihr und mit glühenden Wangen presst sich Carmen an ihn.
Stille. Nur der schnelle Atem der beiden ist zu hören. Fest aneinander gepresst lassen sie es nachklingen.
Sie haben sich wieder gefunden.

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