Ich drückte die Klinke und ging hinein. Katharina stand am Kreuz. Nackt. Ihre Augen waren mit einem schwarzen Tuch verbunden, die Arme mit Handfesseln in Kopfhöhe fixiert und ihre gespreizten Beine wurden mit Lederfesseln gehalten. Leise und satt fiel die Tür hinter mir ins Schloss. Ich ging langsam auf Sie zu. „Kai?“ fragte sie zaghaft und leise. „Ich bin da mein Traumengel!“ Voller Vertrauen sagte Sie: „Mach mit mir was immer Du willst!“
Ich wusste im ersten Moment nicht, was ich sagen sollte. Die Atmosphäre dieses Raumes, seiner Einrichtung, der Stille, dem gedämpften Licht und dem Ledergeruch, dazu meine Katharina, die nackt und gefesselt bereit ist, sich mir bedingungslos auszuliefern. Ich war wie gelähmt. Eine kleine Ewigkeit verging bevor ich wieder Herr meiner Sinne war: „Ich werde Dich nicht enttäuschen!“ flüsterte ich Ihr zu.
Ich wollte Sie verwöhnen, reizen, aber auch im Ungewissen lassen, mit ihr spielen, sie fordern.
Spielzeuge – was war hier und was könnte ich verwenden? An der Wand zwischen verschiedenen Schlaginstrumenten hing ein Paddel. Ich nahm es und schaute mich weiter um. Im Schrank, dessen eine Tür offenstand (danke Paul!) fand ich unter vielen Toys einen nicht zu großen Analplug und Liebeskugeln. Gleitgel war auch dort zu finden. Ich legte diese Dinge auf eine Ablage unweit des Kreuzes.
„Du weißt, dass ich Dich jetzt überall anfassen kann und Du hast absolut keine Möglichkeit etwas dagegen zu tun!“ „Ja!“ Mein Handrücken strich über ihren Bauch. Erschreckt über die plötzliche Berührung zuckte Sie. Ich stellte mich ganz dicht vor Sie, hob meine Hände und legte meine Handflächen in die Ihren. Unsere Lippen fanden sich. Die Zungenspitzen spielten miteinander.
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.