Endlich Urlaub - Teil 7

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Endlich Urlaub - Teil 7

Endlich Urlaub - Teil 7

Grauhaariger

Nach dem Essen haben wir noch lange miteinander gesprochen und gealbert. Immer wieder habe ich die Bilder, die Paul von mir gezeichnet hat, angesehen. Gerda und Kai waren voll des Lobes für den Künstler, aber auch für meinen Körper und meine Ausstrahlung fanden sich nur bewundernde Worte.

Es war spät geworden, als wir in Richtung Hotel aufbrachen. Selbst die Bar hatte schon geschlossen. Allerdings wollte ich sowieso lieber ins Bett. Beim Knutschen und kuscheln mit meinem Liebsten bin ich dann sehr bald eingeschlafen.

Heike und Thomas haben wir beim Frühstück getroffen und waren uns einig, den Tag am Strand zu verbringen. Tatsächlich fanden wir nebeneinanderliegenden Steinburgen unbesetzt vor. Natürlich waren unsere Freunde neugierig, wie denn die Bilder von mir geworden sind. „Zwei Bilder hat Paul von mir gemalt! Beide sind perfekt und seeeehr erotisch!“ habe ich Ihnen vorgeschwärmt. Kai konnte dem nur zustimmen.

Zwischen faulenzen, baden, sich in einer Strandbar erfrischen und ein bisschen herumtollen habe ich mit Heike einen Strandspaziergang unternommen. Ich fing an zu erzählen, dass ich für das erste Bild nackt an eine Palme gelehnt war und für das zweite er mich nackt mit geöffneten Schenkeln aufs Bett platziert hat. Heike erfuhr weiter, wie Paul mich beim in Szene setzen berührt hat und wie erregend diese Momente für mich waren. „Habt ihr auch miteinander gepoppt?“ wollte Sie wissen. „Mit Paul nicht.“ gab ich zur Antwort. „Aber mit Kai?“ fragte Sie weiter. „Ich habe Paul gebeten mich nackt an das Kreuz im Studio zu fesseln und meine Augen zu verbinden. Er hat Kai dann bescheid gegeben, dass ich auf Ihn warte. Es war ein mulmiges Gefühl angekettet, blind, allein und dazu nackt auf Kai zu warten. Ich hörte wie die Türe ging. War es wirklich Kai? Oder jemand anderer?“ Ich unterbrach kurz meine Erzählung, weil wir uns an ein paar Felsen vorbeischlängeln mussten.

„Und weiter?“ wollte Heike ungeduldig wissen. Ich erzählte Ihr, wie Kai mich angefasst hat, von den Liebeskugeln und dem Plug im Po. Auch von seiner, eher dramaturgischen, Drohung mir den Po zu versohlen. „Ich glaube nicht, dass er dies wirklich tun würde.“ fügte ich hinzu. „Sei Dir da mal nicht so sicher! Wenn Du es freiwillig willst, sagen die wenigsten nein!“ meinte Heike. „Kann ja auch sehr lustvoll sein!“ ergänzte Sie lächelnd.

Schweigend schlenderten wir Hand in Hand weiter am Strand entlang. Nachdem ich eine Zeitlang darüber nachsinniert hatte musste ich Heike einfach fragen: „Hast Du dir schon einmal freiwillig den Po verhauen lassen?“ „Nicht nur einmal.“ entgegnete Sie. „Komm wir setzen uns dort an die Felswand in den Schatten und ich erzähle Dir wie ich darauf gekommen bin.“

„Thomas und ich waren etwa zwei Jahre verheiratet. Ich war nie ein Kind von Traurigkeit, aber mit Thomas wurde alles anders. Er ist nach wie vor meine große Liebe. Keinen ONS, keine Affäre. Nur Er, seit wir zusammen waren. Bis zu dem Tag, Thomas war dienstlich für ein paar Tage unterwegs, als ich mit Jochen, dem Mann einer Arbeitskollegin, im Bett gelandet bin. Er wollte seine Frau abholen, mit der er tags zuvor heftig gestritten hatte. Doch Sie war schon gegangen. Sie meinte zu mir, sie würde heute bei Ihren Eltern übernachten wegen dem Streit mit ihrem Mann.

Ich wollte schlichten und nahm sein Angebot an mich nach Hause zu fahren. Wir redeten und dann ist es passiert. Am nächsten Morgen konnte ich gar nicht fassen, was ich getan hatte.

Thomas würde übermorgen zurückkommen. Was sollte ich tun? Ich entschied mich mit offenen Karten spielen. Würde er mir verzeihen? Würde er sich von mir trennen? Da hatte ich die Idee: Ich hatte Ihm weh getan, so sollte er auch mir weh tun. Ich durchstöberte das Internet und fand was ich gesucht hatte: Einen Laden, wo man einen Rohrstock kaufen konnte. Es fiel mir nicht leicht, mein Anliegen der Verkäuferin vorzutragen. Letztendlich erstand ich einen mittleren Durchmessers. Ich sollte nicht vergessen ihn zu wässern. Danach erwarb ich noch in einem Geschäft für Tierbedarf eine Hundepeitsche.

Ich wurde immer nervöser, je näher die Stunde von Thomas’ Rückkehr kam. Wie würde er reagieren?

Ich bemühte mich Ihn so wie immer zu begrüßen. Dass meine Knie zitterten, hat er nicht bemerkt. Für das Essen habe ich mir besondere Mühe gegeben. Nach dem Abräumen nahm ich dann meinen ganzen Mut zusammen und beichtete meinen Seitensprung mit Jochen. Thomas ist ganz ruhig geblieben. Er wollte nur wissen: warum? Ich konnte Ihm keine konkrete Antwort geben. Es ist einfach passiert.

Wir schwiegen eine Weile.

Ich gab Thomas zu verstehen, dass es mir durchaus bewusst ist, wie weh ich ihm getan habe.

Mein Bedauern wegen meines Fehltritts, meine ehrlich gemeinte Entschuldigung und mein Flehen mir zu verzeihen erzeugten bei Ihm keinerlei Regung.

Unsere Wohnung liegt im ersten Stock eines Zweifamilienhauses. Küche, Ess- und Wohnzimmer sind zueinander offen. Vom Gang gibt es zwei Zugänge. Ich stand auf, verschloss beide Türen, öffnete die Balkontür und warf die Schlüssel in den Garten. Thomas schaute kommentarlos zu. Aus dem Schrank im Wohnbereich holte ich den Rohrstock und die Peitsche.

„Ich verstehe, dass meine Entschuldigung nicht ausreichen wird, um wieder alles ins Lot zu bringen.“ sagte ich Ihm mit zittrigen Worten. Unbedingt wollte ich Ihn von der Ernsthaftigkeit meiner Absichten überzeugen. „Ich habe Dir sehr weh getan und ich möchte, dass auch Du mir sehr weh tust, wenngleich auch auf eine andere Weise.“

Ich legte beide Instrumente auf die Anrichte, zog Jeans und Slip bis zu den Knieen und legte mich mit dem Oberkörper auf den Esstisch. Meine Hände griffen links und rechts an die Seitenränder der Tischplatte. Ich war innerlich sehr aufgewühlt und rechnete durchaus damit, dass mein nackter Hintern Ihn zum Zuschlagen provozieren müsste.

„Er war immer noch sprachlos. Sekunden, Minuten. Ich weiß nicht genau wie lange ich mich am Tisch festgeklammert habe und darauf warten musste, dass von Thomas eine Reaktion kam.

Du kannst Dir gar nicht vorstellen Katharina, welche Gedanken Dir da durch den Kopf gehen“ unterbrach sie Ihre Erzählung. „Ganz schön mutig von Dir! Hat Thomas Dich dann geschlagen?“ wollte ich wissen. „Er ist dann aufgestanden, hat sich den Rohrstock und die Peitsche genau angesehen und mich gefragt ob ich das wirklich will. Vielleicht kannst Du mir dann verzeihen. Er betonte, dass es sicher sehr schmerzhaft werden würde. Thomas wollte mich also bestrafen. Ich konnte sehen, dass er sich für den Rohrstock entschieden hat. Das Pfeifen, als er ihn probeweise durch die Luft zog, jagte mir gehörigen Respekt ein. Hoffentlich halte ich das aus!

Meine Lippen aufeinandergepresst, meine Gesäßmuskeln angespannt. So hoffte ich für den ersten Hieb gewappnet zu sein.

Ein kurzes fauchen.

Für einen Augenblick blieb mir die Luft weg. Mit dieser Heftigkeit hatte ich nicht gerechnet. Der Schmerz setzte ein und Hitze breitete sich über meine Hinterbacken.

Er ließ mir Zeit diesen Hieb zu verdauen.

Mit dem Stock tippte Er kurz auf mein Gesäß. Dann wieder das kurze fauchen und eine zweite Feuerspur legte sich über meine Pobacken. Ich biss meine Zähne fest zusammen.

Der dritte Schlag – meine Hände krallten sich an der Tischplatte fest. Tränen schossen mir in die Augen.

Schlag vier und fünf folgten. Tränen liefen über mein Gesicht. Mein Po brannte wie Feuer. Meine Füße konnten nicht mehr ruhig stehen. Ich spreize meine Finger weit ab und bin nahe daran, meine Hände schützend vor meine geschundenen Hinterbacken zu halten.

Der Nächste traf eine Stelle, die schon verstriemt war. Ich schrie kurz auf. Der Schmerz schien unerträglich. Innerlich flehte ich er möge doch aufhören!

Ich weiß nicht mehr genau ob noch drei oder vier Schläge folgten. Ich winselte und jaulte bei jedem Hieb auf. Tränenüberströmt krallte ich mich wieder an der Tischplatte fest. Es juckte und brannte schrecklich!

Thomas ließ den Rohrstock fallen. Er kniete sich hinter mich und küsste ganz vorsichtig meine malträtierten Pobacken. „Es tut mir leid!“ flüsterte er. Nachdem ich mich aufgerichtet und zu Ihm gedreht hatte, konnte ich sehen, dass ihm Tränen in den Augen standen. Wir sahen uns lange an, Seine Hände streichelten meine Wangen. Er sagte nur ein Wort: Heike.

Dann haben wir uns geliebt. So intensiv hatte ich Ihn noch nie gespürt.“

Ich habe Heike angeschaut und gemeint: „Ich glaube nicht, dass ich solche Schmerzen freiwillig auf mich nehmen würde. Und wie war das mit dem Paar, von dem Du erzählt hast?

Heike antwortete: „Thomas hat verstanden, dass ich manchmal jemand anderes spüren möchte. In vielen Gesprächen sind wir dann zu dem Ergebnis gekommen: Sex mit anderen ja, aber nur miteinander, oder vorher abgesprochen. Wir hatten seither mehrmals einen Dreier und eben diese Freundschaft mit einem Paar, welche über ungefähr zwei Jahre ging.“

Ich wollte von Ihr wissen, warum das auseinanderging. „Wir haben den Kontakt abgebrochen, weil der Mann sich in mich verliebt hatte.“ antwortete Heike bereitwillig.

Wir verließen unseren schattigen Platz und liefen zurück zu Kai und Thomas. Urplötzlich fiel mir ein: „Wie habt Ihr Euch befreit?“ „Du meinst die Schlüssel im Garten? Thomas ist über den Balkon in den Garten geklettert und hat die Schlüssel gesucht.“ Wir mussten beide lachen.

„Hast Du dich freiwillig dann noch öfter mit dem Rohrstock…?“ Nahm ich das Thema wieder auf. „Nein, der Rohrstock steht seit diesem Tag nur noch mahnend in einer Ecke. Manchmal, er sagt dann ich hätte es verdient, versohlt mir Thomas den Po mit der Hand. Dieser Schmerz macht mich wahnsinnig an. So ab und an ist das ein geiles Gefühl. Protestier jetzt nicht gleich, wenn ich Dir empfehle, diese Erfahrung auch einmal zu machen!“ meinte Heike

Am kommenden Tag fuhren Heike und ich nach Moro Jable zum Bummeln. Wir versprachen unseren Männern für den Abend eine Überraschung, wenn Sie uns alleine ziehen lassen.

Von Gerda hatten wir die Adresse eines Lederbekleidungsladens, welcher aber auch Dessous führt. Angekommen schauten wir uns erst einmal um. Im Erdgeschoss war die Lederabteilung. Dort gab es nicht nur Röcke Hosen und Mäntel aus Leder, sondern auch Schuhe und Stiefel. Selbst aus Leder gefertigte Slips, BHs, Bodys, Corsagen und Armbänder konnte man finden.
Frauen und Schuhe. Wir probierten viele. Ein freundlicher Verkäufer bot uns seine Hilfe an.

Natürlich legten wir es darauf an dem jungen Mann, er war wohl Anfang bis Mitte Zwanzig, auch mal einen Blick unter unsere Röcke zu ermöglichen.

Beim Frühstück hatten wir das Thema: mit oder ohne Slip ausgehen. Unsere Männer meinten, wir würden uns nicht trauen, unten ohne in unseren kurzen Röcken nach Moro zu fahren. Daraufhin zogen wir gleich nach dem Verlassen des Speisesaals unsere Strings aus, drückten sie unseren Partnern in die Hände und haben uns verabschiedet. „Ihr findet uns im FKK – Bereich!“ rief Kai uns noch nach. Wie viele Blicke auf uns gerichtet waren will ich gar nicht wissen!

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