Dörte überlegt, wie sie beschreiben kann, was sie empfindet. Das antiquierte Wort „verrucht“ drängt sich ihr auf. Ja, das ist es. Verrucht kommt sie sich vor, und es fühlt sich überraschend gut an.
Abgang
Dörte strahlt. „Danke, Chef. Das war Wahnsinn! Ich bin überwältigt. Du hast mir einen unvergesslichen Abend beschert. Bringst Du mich nach Hause oder soll ich wieder den Bus nehmen?“
„Weder noch. Wir gehen essen“, erwidert Olav knapp. „Aber zuvor säubere Dich bitte. Du bist ziemlich beschmiert. In der Toilette findest Du Waschlappen und Handtuch.“
Olavs Ankündigung irritiert Dörte. Essen gehen? Wie stellt er sich das vor? Um Zeit zu gewinnen und darüber nachdenken zu können, was Olav vorhat, fügt sie sich und verlässt das Büro.
Während sie sich wäscht, versucht sie, ihre Gedanken zu sortieren: Fakt ist, sie hat nur den Mantel mitgenommen. Wie er geschrieben hat: „Mantel, High Heels, sonst nichts.“ Kann er das vergessen haben? Das sähe ihm nicht ähnlich. Könnte er annehmen, sie würde in einem Lokal nackt essen dürfen? Wohl kaum. Man würde sie hinauswerfen. Das muss auch Olav klar sein. Im Mantel? Ebenso wenig vorstellbar.
Nur ein plausibles Szenario kommt ihr in den Sinn: Olav könnte beabsichtigen, sie in einen Sex-Club mitzunehmen. Das wäre für sie Neuland. Vermutlich gibt es Clubs, in denen man auch essen kann. Ihre Nacktheit würde dort kaum stören. Vielleicht wäre sie sogar willkommen.
Aber kann sie sich vorstellen, dabei mitzumachen? Sie müsste sich wildfremden Clubgästen nackt präsentieren und sich von ihnen anstarren lassen. Nein, das ginge ihr entschieden zu weit. Nicht zu wissen, ob man beobachtet wird oder sich bewusst nackt in fremder Gesellschaft zu bewegen, sind für sie zwei völlig verschiedene Dinge. Wenn Olav meint, nur weil sie nackt in seinem Büro herumgeturnt ist, würde sie sich auch unbekleidet unter Leute wagen, hat er sich geirrt. Dass er den Unterschied nicht erkennt, enttäuscht sie.
Endspurt
Chef mailt nach Feierabend - Teil 3
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Endspurt
Was bisher geschah: Dörte ist devot und hat eine Nachricht von Olav bekommen, ihrem Lebensgefährten, den sie “Chef” nennt. Er hat sie für den Abend in sein Büro bestellt mit der Auflage, nur Mantel und High Heels zu tragen. Dörte überwindet ihre Skrupel, gehorcht und erreicht nach einigen Aufregungen Olavs Arbeitsplatz. Während Olav Dörte nackt in seinem Büro warten lässt, wird sie gewahr, dass sie von draußen gesehen werden könnte, ohne selbst erkennen zu können, was sich vor den Fenstern abspielt. Olav lenkt sie durch erste sexuelle Handlungen von ihren Sorgen ab. Auf Geheiß von Olav stimulieren sich beide fast bis zum Höhepunkt.
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