Endspurt

Chef mailt nach Feierabend - Teil 3

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Otto Eric Riess

Was bisher geschah: Dörte ist devot und hat eine Nachricht von Olav bekommen, ihrem Lebensgefährten, den sie “Chef” nennt. Er hat sie für den Abend in sein Büro bestellt mit der Auflage, nur Mantel und High Heels zu tragen. Dörte überwindet ihre Skrupel, gehorcht und erreicht nach einigen Aufregungen Olavs Arbeitsplatz. Während Olav Dörte nackt in seinem Büro warten lässt, wird sie gewahr, dass sie von draußen gesehen werden könnte, ohne selbst erkennen zu können, was sich vor den Fenstern abspielt. Olav lenkt sie durch erste sexuelle Handlungen von ihren Sorgen ab. Auf Geheiß von Olav stimulieren sich beide fast bis zum Höhepunkt.


„Na also: Gehst Du jetzt mit mir zum Essen oder nicht?“ Olav blickt ihr eindringlich in die Augen.
Dörte fühlt Tränen aufsteigen. Obwohl es sie schmerzt, ihn zu enttäuschen, scheint ihr nach wie vor unannehmbar, was er verlangt. Nicht in der Lage, ihr Einverständnis zu geben, schaut sie betreten zu Boden.
Olav lässt ein paar Sekunden verstreichen. Dann bricht er das Schweigen. „Offenbar  habe ich Dich verwirrt. Okay. Aber ich denke, ich kann Dir die Entscheidung erleichtern.“
Was meint er? Hoffnungsvoll hebt Dörte den Kopf.
Olav dreht sich zu seinem Schreibtisch und holt aus einem Rollcontainer einen Karton heraus, den er vor sie hinlegt. „Hier. Deine Entscheidungshilfe. Mach sie auf!“
Als Dörte den Deckel hochhebt, kommt darunter ein ärmelloses bordeauxrotes Kleid zum Vorschein. Sprachlos starrt sie es an. Noch nie hat Olav ohne ihren Rat oder ihre Zustimmung etwas zum Anziehen für sie gekauft. Wie hätte sie damit rechnen können?
„Gefällt es dir?“, fragt er.
Dörte zieht das Kleid vollständig aus dem Karton heraus und hält es gegen ihren Körper. „Oh ja, Chef!", bestätigt sie gerührt. „Es sieht ungemein edel aus und sehr teuer. Darf ich es anprobieren?“
Olav lächelt amüsiert. Ironisch deutet er eine Verbeugung an. „Ich bitte darum, Frau Kant.“
Dörte kann es kaum erwarten, hinein zu schlüpfen. Vorsichtig streift sie die Spaghettiträger über ihre Schultern. Das Kleid sitzt hauteng und passt wie angegossen. Sie schüttelt unmerklich den Kopf. Wie ist es möglich, dass ihr Chef perfekt Bescheid weiß über ihre Maße? Überhaupt nur ein einziges Mal hatte sie ihn überreden können, sie zu begleiten, als sie in einer Boutique eingekauft hat. Er hatte total desinteressiert auf sie gewirkt. Offenkundig hat sie sich getäuscht.
Dörte blickt an sich herab und bewundert den raffinierten Schnitt des Kleids. Es verhüllt ihre Beine bis etwa auf Kniehöhe. Auf der Rückseite lässt es nur die Schulterpartie frei.

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