… Aber wenn du mir nicht glauben solltest, du bist jederzeit herzlich eingeladen, mal nach Feierabend bei mir zuhause vorbeizuschauen, um die Sache persönlich in Augenschein zu nehmen.“ lächle ich sie an. Schon erhebe ich mich, um das Büro zu verlassen. Mit der Türklinke schon in der Hand, drehe ich mich noch einmal zu ihr: „Also, jetzt kennst du mein kleines Geheimnis. … Ach ja, und die Papprolle darfst du gerne behalten.“ Schon habe ich die Tür hinter mir geschlossen. Zurück bleibt eine völlig verwirrte Kollegin, während ich mit einem befriedigenden Grinsen in den Feierabend gehe. Es war ein aufregender, ja erregender Coup, und ich bin mir sicher, dass sie mich nicht beim Betriebsrat anschwärzen wird. Dafür werden ihre Gedanken mit Sicherheit noch einige Zeit um ein gewisses Körperteil von mir kreisen. Wie die meisten Frauen, hat auch sie sicherlich noch keine Erfahrungen mit so einem etwas größeren Schwanz gemacht, zumindest lässt ihre Reaktion darauf schließen.
Denn wenn auch mit keinem Wort erwähnt wurde, worum es geht, ist uns beiden selbstverständlich klar, dass es einzig und allein um mein bestes Stück geht. Die nächsten zwei Tage sehe ich Stephanie nicht, auch wenn ich weiß, dass sie im Büro ist, denn wir haben die Tage nichts direkt miteinander zu tun. Doch immer wieder huschen die Gedanken an letzten Dienstag durch meinen Kopf. Am Donnerstagnachmittag ruft meine Kollegin mich überraschend an, und bittet mich, um fünf in ihr Büro zu kommen. Noch bevor ich fragen kann, was sie will, hat sie schon wieder aufgelegt. Ich bin echt gespannt was mich erwartet. Als ich Stephanies Büro betrete, sitzt sie mit der Papprolle in der Hand am Besprechungstisch, und so setze ich mich erwartungsvoll zu ihr. Sie scheint unruhig zu sein. „Du verdammter Mistkerl, was hat du angestellt.“ flucht sie los, „Seit zwei Tagen denke ich ständig an diese scheiß Papprolle. … Ich hab mich nicht einmal getraut sie wegzuschmeißen.“ In der ersten Sekunde bin ich erschreckt über ihre Laune, doch dann kann ich mir ein Grinsen gerade noch verkneifen.
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Ein Durchschnittsmann mit Benefit - Teil 1
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