Enissa

Dounja III

9 14-22 Minuten 0 Kommentare
Enissa

Enissa

Grauhaariger

Eine halbe Stunde noch bis Mitternacht. Ob Andrea, die Singlefrau in der Wohnung unter mir, oder ihre Tochter von unserem Treiben etwas mitbekommen hatten? Egal; dachte ich, die sollen ruhig wissen, wie gut es mir geht nach all dem Schmerz. „Lust zum Duschen?“ fragte ich meine Bettgespielinnen. „Oh ja, gute Idee!“ meinten Beide und folgten mir ins Bad. Ich hatte dort, nach Absprache mit unserem Vermieter und im Hinblick auf die Krankheit meiner Frau, ein modernes Bad mit großer, bodenebener Dusche installieren lassen.

„Geil!“ rief Enissa erstaunt und probierte auch gleich die vielfältigen Möglichkeiten des sich berieseln Lassens. Mir ging es wie Gott in Frankreich. Die beiden Freundinnen seiften mich sehr intensiv ein und das Schönste: Ich durfte mich revanchieren. Es gab auch kein Gezeter von wegen nasser Haare. Dafür war das Erlebnis der Dusche zu dritt viel zu aufregend. Eingewickelt in große Handtücher fanden wir uns dann im Wohnzimmer mit einem Glas Wein wieder. Im Anflug eines Geistesblitzes war ich kurz in den Keller geeilt um die Nachtabsenkung der Heizung auszuschalten. So würden wir bis zum Morgengrauen und darüber hinaus eine warme Wohnung haben.

Von Dounjas Trennung, bzw. deren Ehe, über das Kennenlernen der zwei Freundinnen bis zum Aushecken des amourösen Dreiers heute gingen unsere Gesprächsthemen. Wohlweislich hielt ich mich mit dem Alkohol etwas zurück. Zwei Frauen im Bett hatte ich bisher noch nie und wer weiß, ob ich das jemals wieder erleben würde. Ich wollte die Situation auskosten. Und vielleicht wird ja doch noch was aus dem Pofick mit Enissa.
Es war schon kurz nach zwei Uhr und wir saßen noch immer und erzählten. Die beiden Frauen auf der Couch und ich im Sessel gegenüber. Keine der Beiden tat verschämt, wenn auch mal ihre Süße, unbehaart bei Eni und behaart bei Dounja, unter dem Handtuch hervorlugte. Absicht? Manchmal kam zwar ein „Oh“ oder ein „Tz“ wenn es bemerkt wurde, aber auch immer mit einem verschmitzten Lächeln. Gerade eben wieder klaffte Enissas Handtuch auf. Diesmal aber machte sie keinerlei Anstalten, ihre Scham bedecken zu wollen. Sie raunte Dounja etwas zu, worauf diese nickte, aufstand und das Wohnzimmer verließ. Enissa prostete mir zu und nippte von ihrem Wein.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 7431

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben