Erdbeerkuss - Teil 2

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Erdbeerkuss - Teil 2

Erdbeerkuss - Teil 2

Madam Lasterhaft

Brennen. Marinas Augen fühlten sich beansprucht an. Sie saß auf dem blanken Küchenstuhl mit angewinkeltem Knie. Stützte sogar kurz ihr Kinn auf. Völlig ungewöhnlich für sie. Angestrengt blinzelte sie, bei jedem Lidschlag kitzelte sie ihr Fransenpony. Als sie mit ihren Fingern Müdigkeit aus ihren Augen rieb, hatte sie Wimperntuschreste an den Fingerkuppen. Die Nacht mit Andre war stille- und ruhelos gewesen. Ihrer trockenen, rauen Kehle half der süße Erdbeertee, der gluckernd aus dem Ausguss der gläsernen Teekanne in ihre breite Tasse dampfend hineinfloss. Nicht nur nach Konzerten und Discobesuchen konnte man einen Kater haben. Auch nach rauen Nächten mit dem Partner der Wahl. Ihre Nummer eins unter ihren top drei Kandidaten.

Sie blickte in das verschwörerisch dreinblickende Gesicht ihres Mitbewohners. Senkte schnell den Blick auf den Rooibostee, der wohl schon seinen zweiten Aufguss gehabt hatte da er deutlich vom dunklen Orangeton abwich. Der Anblick erinnerte sie an die bernsteinfarbenen Augen von Andre. So warm und unaufdringlich einfangend waren sie. Ein weiterer Blick zu ihrem Mitbewohner. Alles, was auch nur im Ansatz mit Sex zu tun hatte witterte er besser als jeder Jagdhund. Diskretion war für ihn ein Fremdwort. Er hatte ein so breites Lächeln aufgesetzt, dass sein Zahnfleisch zu sehen war und nur die vorderen Schneidezähne aufblitzten. „Du sollst das lassen! Schau weg! Musst du nicht in die Uni?“ herrschte Marina ihn an. „Was denn? So empfindlich und das dann auch noch gegen gute Laune, wo du selbst noch danach suchst?“ fragte er dümmlich dreist nach. „Wenn du so lächelst, siehst du aus wie ein Riesenbaby, das gerade die vorderen Zähne bekommt. Oder ein Esel. Such dir was aus aber spar dir dein Grinsen.“ Das hatte gewirkt. „Ach Rinchen sei doch nicht so!“, konterte er. Eisiger Blick. Jetzt schmälerte sich sein Honigkuchenpferdgrinsen zu einem normalen und somit akzeptablen Lächeln. Er sah er endlich wieder um einige Stufen attraktiver aus. Wenn man das von ihm behaupten konnte. Marina wusste viel zu viel von diesem Unhold. Dieser unordentliche Hohlkopf, der weder sein Studium noch seine Hausarbeiten auf die Reihe bekam. Jeden Monat war er mit seiner Miete im Verzug, sodass Marina alle Hände voll damit zu tun hatte Vermieter und Nachbarn zu besänftigen. Die zweiteren hatten sich vermehrt über den jungen Mann wegen seiner ausufernden Liebeleien beschwert, die er auch gerne im Hausgang vollzog. Marina war bestimmt kein Moralapostel, wenn es um ihre Existenz ging, die er mitgefährdete war es an der Zeit ihn in die Schranken zu weisen um versäumte Erziehung nachzuholen.

Sehr gut versteckt waren die Vorzüge bei ihm. Marina war sich unschlüssig, ob sich die negativen Punkte bei ihm ihr WG-Leben lang wie Kaninchen vermehrten oder die Pluspunkte Seite doch noch wachsen würde. Momentan war das so unwahrscheinlich wie eine verdorrte Saat, die niemals aufgehen würde, erblühen konnte. Sie wollte am liebsten in Andres weichen Lippen und seinen Armen versinken. Gemeinsam auf der Eckbank oder noch besser zwischen den Laken sein und ohne zeitliche Vorgaben in den Tag gleiten. Der Hauch des Erdbeergeschmacks stimmte sie deutlich milder, sodass ihre Zuversicht etwas zunahm. In ihrem Innersten hatte sie gehofft, dass sie ihn in der Küche antreffen würde, nachdem sie sich aus den zerwühlten Laken in die Wohnküche geschleppt hatte. Gerechterweise musste sie sich eingestehen, dass ihr Mitbewohner dafür nichts konnte und nicht weiter abgestraft werden sollte.

Nachdenklich fummelte sie an ihrem Nasenpiercing herum, während sie die Nachrichten auf ihrem Handy checkte. Die mediale Schlagzeilenflut prasselte auf sie ein. Nein, das war jetzt nicht das Richtige. Sie öffnete ihre Dating-App und suchte sich ihr Lieblingsbild von Andre aus. Virtuelle Nähe war besser als keine. Als sie dabei war seine Wange zu streicheln ploppte eine Nachricht auf. Leider nicht von ihm. Sollte sie sein Bild zwischenspeichern? Nicht, dass er es noch checkte, wenn sie aus Versehen in die Bildergalerie klickte in einem Moment der Zweisamkeit. Lieber mit etwas Extravaganz hervorstechen. Der Typ war von Frauen nur so umschwärmt da musste eine Kontrasterfahrung her.

„Heute Abend. 22:30 Uhr. Palais-Brunnen.“, tippe sie ohne Umschweife in die Nachrichtenzeile ihres Messengers und sendete es ab. Als sie in ihrem Zimmer den Slip von ihren Schenkeln herabzog und ihn mit den Fesseln in den Wäschekorb pfefferte fühlte sie wie gut durchblutet ihre Schamlippen noch unter ihren Fingerspitzen pochten. Sie drang in die Mitte musste nicht lange suchen denn ihr Kitzler war noch große wie eine Erbse. Das war äußerst selten der Fall. In ihrer vorderen Lustöffnung sah es nicht viel anders aus. Eine glibberige Lustschwade legte sich um ihren Zeigefinger. Sie leckte sich diese, um noch an etwas Geschmack von gestern zu gelangen. Obwohl es leicht nach dem Latex ihres Liebhabers schmeckte, so konnte es doch Erinnerungen in ihrem inneren Auge entzünden, die wie ein Feuerwerk in ihren Geist drangen: Wie dankbar sein Schwanz nach einem langen, intensiven Vorspiel ihre dunkle Vagina entgegengenommen hatte. Nicht eine Minute länger wäre das gegangen. In ihr hatte sich jede Zelle und Faser nach der Erfüllung durch seinen Pfahl gesehnt. Marinas Haut war so sensibel, dass jeder Kuss und Fingerstreich wie eine süße Folter gewesen.

Sie hielt ihm einen glitzernden Blumenstrauß an Gummiverpackungen vor die Nase. Er sollte den ersten Besuch in ihrer Kammer nie vergessen. Mit quälender Langsamkeit wurde der Pariser herausgeholt, während sie sich mit der anderen Hand an seinem Pflock zu schaffen machte. In Feinmotorik hatte das Wunderweib noch nie Probleme gehabt oder Nachhilfe benötigt. Doch endlich hatte sie ein Einsehen und den an ihren Bettpfosten gefesselten Andre mit dem gummibespannten Penis ihren Po entgegengestreckt beritten. Mit ihren Händen griff sie nach hinten, um sein Stöhnen an ihrer Halsbeuge zu fühlen. In diesem Augenblick bereute sie ihn gefesselt zu haben. Hätte er sich gut an den aufgerichteten Nippeln verdingen können. Dafür ließ sie seinen Harten gut in ihr arbeiten. Zuviel Gedanken störten gerade. Sie waren reduziert auf Mann und Frau. Vereinigung. Verschmelzung. Vor ihm machte sich die Landkarte der Weiblichkeit auf. Ihre Wirbelsäule war der Fluss, an dem es vorbei an Hügeln und Rundungen ging. Andre ließ Luft ab. Wie gern hätte er Marina an den Haaren gepackt. Oder besser am Kinn. Denn ihre Haare waren zu glatt und kurz, um ernsthaft Halt zu finden.

Sobald er losgebunden wurde, würde er sie ungehindert aufs Kreuz legen. Ihr Fleisch kneten, klatschen liebevoll küssen. Die Fesseln hatten unbarmherzig seine Arme gescheuert. „Liebes…“, raunte er. „Kannst du bitte die Stricke etwas lösen, ich sterbe hier.“, setzte er nach. Als Marina sich um ihn herumwand sog er die Süße ihres weiblichen Muschiduftes, der mit ihrem Parfum vermischt war ein. Die Leinen fielen ab. Mit gespannten Muskeln in der Schulterpartie sah er sie an. „Darf ich?“, fragte er vorsichtig ohne den Blick von ihr zu lösen, während er langsam mit seinen Armen nach vorne kam um sich zu dehnen und die Hände zweimal zu schütteln. Die Stricke fielen dumpf vom Bett auf den Boden wie zwei tote Schlangen. „Endlich…“, kam aus seinem Mund, bevor er sich einen Nippel zum Mund führte und sinnlich daran leckte. Marina bog sich. Hatte sie doch auf diesen Moment insgeheim gewartet. Andres Fingerkuppen wanderten zu ihrem Bauchnabel über die Flanken unter ihre Knie. Hoben es an. Er ging ganz nach unten. Adelte ihre Lustknospe mit kontinuierlichen Zungenschlägen. Marina öffnete ihre Schenkel noch weiter. Stützte sich am Bett ab. Die blank gewachste Muschi wurde aufs Köstlichste nach den Künsten der Leidenschaft bedacht. „Bitte, lass uns ins Bett gehen.“, erwiderte Marina mit unschuldigem Lächeln. „Wir sind so leidenschaftlich, da werden wir es auch dort nicht tun wie gewöhnliche Leute.“, antwortete Andre. Er sah seinen dicken Schwanz im neben dem Bett befindlichen Spiegel. Einsam ragte sein Lustdiener kurz in die Luft, bevor die junge Prachtdame ihn beritt. Mit führendem Griff konnte er ihn tief in sie drücken, das brachte sie zur absoluten Verzückung. Entrückt warf sie ihren Kopf nach hinten, presste sich an sein Becken. Rieb sich sinnlich in kreisförmigen Bewegungen auf ihm. Gab alles an Energie, das Bett war ja auch dazu da um möglicherweise als spätere Schlafstatt zu dienen. Marina kannte kein Halten mehr, sie schrie aus ihrem rot geschminkten Mund lauter süße Obszönitäten. Ah, diese Frau, sie war eine Hure und Unschuldige in einem. Während seiner Überlegung ihre Lustperle mit dem Daumen zu beehren hatte diese sich aufgesetzt und hob ihr Becken.

Sie ließ sich neben ihn ins Bett fallen und schob sein Becken an sich heran. Schnell zog er sie heran und fädelte den Samenspender ein. Die harte Stechphase war eröffnet. Marina schrie in das vorgehaltene Satinkissen und wurde hemmungslos nach allen Regeln der Kunst gefickt. So wollte es ihr Becken und vor allem ihr hungriges Fötzchen, das brav in regelmäßigen Abständen vor sich hinpulste als gäbe es keinen Zustand außerhalb davon, während sich ihre weiche Stimme sich leicht heiser überschlug und dem kaum nachzukommen schien, was da auf ihren Körper niederprasselte. Seine harten, prall gefüllten Hoden hatten nur noch die Bitte sich entleeren zu dürfen. Eine Sekunde der Stille. Tosend kam er in einem orgastischen Gewitter. Das musste ein besonders guter Gummi sein, der die Armada von Schwallen zurückhalten sollte, die er da zu verschießen hatte. Artig zog er seinen Schwanz, nachdem sie kurz inne gehalten hatten mit seiner Hand heraus. Alles gut gegangen. Sanft streichelte er seine feurige Abenteuerfrau in den Schlaf und glitt aus dem Bett.

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