Ihre weiblichen Formen waren noch nicht sehr ausgeprägt, aber ich war noch jung und hatte aufgrund meiner erst erwachenden Sexualität noch nicht den Blick dafür. Ich war eben ein Spätzünder.
Als Inga dann nach dem Abitur ins Ausland ging, war ich tottraurig, aber so spielt das Leben.
Es sollten Jahrzehnte vergehen, bis ich Inga wieder sah.
Aber davon später!
Gut kann ich mich noch an „Christina“ erinnern. Sie sah ich zum ersten Mal, morgens in der U-Bahn. Wobei ich ihren Namen nicht kannte, ich nannte sie für mich Christina, weil ich glaubte, dass sie so heißen könnte.
Sie stand mir gegenüber an der Tür, weil an einen Sitzplatz in der Rushhour nicht zu denken war.
Christina hatte mittelblonde Haare, die sie zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden hatte. Ihre hellgrauen Augen hatten mich kurz gemusterten, als sie einstieg, sie senkte aber sofort ihren Blick. Ich beobachtete sie heimlich, weil mich irgendetwas an ihr faszinierte, mir war nur nicht bewusst, was es war?
Sie trug einen sehr kurzen Jeansrock und darunter schwarze Leggins. Es stand ihr ausgesprochen gut, weil sie schmale Hüften und gerade, schlanke Beine hatte. Die weißen Sneaker und ihre beige Bluse passten perfekt zusammen.
In mir regte sich etwas, als mein Blick auf ihrem Dekolleté hängen blieb. Sie hatte die oberen drei Knöpfe ihrer Bluse offengelassen, sodass ich den Ansatz ihrer kleinen Brüste sehen konnte. Einen BH schien sie nicht zu brauchen, denn ihre Brustwarzen zeichneten sich zart unter dem seidigen Stoff ihrer Bluse ab.
Plötzlich spürte ich, dass Christina mich ansah. Ich fühlte es einfach und als ich jetzt in ihr Gesicht blickte, überzog ein leicht spöttisches Lächeln ihr zauberhaftes Gesicht.
Ich fühlte mich ertappt, brachte es aber dennoch fertig auch zu lächeln, hob aber dazu noch entschuldigend die Schultern.
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