Erinnerungen

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Erinnerungen

Sven Solge

Auf meinen fragenden Blick sagte sie: „Ich muss meinen Koffer noch holen, bin ja schon ein paar Tage hier im Hotel.“
Die Tür des Fahrstuhls schloss sich und plötzlich hing Henrike mir am Hals und küsste mich erneut. Ich war perplex, genoss es aber diesen erregenden Körper im Arm zu haben. Unser Kuss wurde intensiver und ich spürte deutlich die Enge in meiner Hose.
Der Fahrkorb hielt und Henrike stieg mit aus. „Ist dein Zimmer auch hier in der dritten Etage?“, fragte ich sie.
„Nein in der fünften. Aber ich bin im Moment so voller glücklicher Emotionen, weil es meinen Eltern einigermaßen gut geht. Ich würde gerne noch etwas Zeit mit dir verbringen, wenn du nichts dagegen hast? Denn wenn ich jetzt losfahre, komme ich mitten in der Nacht an! Dann kann ich besser morgen früh nach dem Frühstück losfahren.“
Ich war überrascht von diesen freimütigen Äußerungen, wobei mich diese schöne Frau nicht nur wegen ihrer Merkmale zu Inga faszinierte. Ich mochte diese ungezwungene Art von Frauen, da ich selbst etwas schüchtern war.
Ich machte mir aber auch nichts vor, indem ich jetzt ein Sexabenteuer erwartete. Ich würde ihre Nähe einfach genießen und sie morgen nach dem Frühstück verabschieden, da mein Seminar ja auch los ging.
Als wir vor meinem Zimmer, am Ende des Flurs angekommen waren, nahm Henrike wie selbstverständlich mir die Key Card aus der Hand und öffnete die Tür. Mir war das alles etwas suspekt, waren wir doch eigentlich Fremde. Doch nachdem Henrike vorgegangen war, folgte ich ihr und schloss die Tür hinter mir.
Henrike war bis zur Balkontür gegangen und öffnete sie jetzt. Die Luft im Zimmer war abgestanden, deshalb empfand ich es als sehr angenehm die frische Luft einzuatmen.
Ich hatte meinen Bordcase auf den dafür vorgesehenen Hocker gelegt und als ich mich umdrehte, stand Henrike so dicht vor mir, dass ich ihren heißen Atem im Gesicht spürte.

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