Erinnerungen an Uli

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Erinnerungen an Uli

Erinnerungen an Uli

Andrea Pfister

"Ja, richtig. Jetzt kann ich mich wieder erinnern. Klar! U Li." sagte Siggi und betonte den Namen des Mädchens so als bestünde er aus zwei Silben. Klang fast chinesisch.
Uli legte großen Wert auf die korrekte Aussprache ihres Kurznamens. Eigentlich hieß sie Ulrike van Ommen. Auch sonst legte sie großen Wert auf ihren Umgang und ihr Outfit.
Uli ist im Hause van Ommen quasi mit einem goldenen Schnuller auf der Milupaflasche aufgewachsen.
Mijnheer van Ommen leitete eine der größten Anwaltskanzleien in unserem Bundesland.
Man residierte auf einem der landschaftlichen Sahnehäubchen im Südosten unserer Stadt,
dem Bübinger Berg, einer mehr als gepflegten Ansammlung architektonischer Monumente des damaligen Zeitgeistes. Kurz gesagt war der Hügel eines der drei Schicki-Micki-
Zentren unserer Stadt.
Uli legte zwar großen Wert auf Name und Nimbus, hatte aber während ihrer Sturm und
Drangzeit eine starke Affinität zu den etwas niedereren Chargen der Bevölkerung.
Sie war enorm sportlich, spielte Tennis, lief Ski, betrieb Leichtathletik und fuhr leidenschaftlich gerne Rennrad.
Siggi und ich lernten Uli auf dem Schulfest unseres Partnergymnasiums, das Uli besuchte,
kennen. Wir waren beide 18 geworden und standen schulisch ein Jahr vor dem Abitur.
Unterprima. Uli besuchte die 0bersecunda des damals noch reinen Mädchengymnasiums.
In unserer Penne befand sich das alte Prinzip der Geschlechtertrennung gerade in der Auflösung. Seit zwei Jahren durften auch Mädchen unser Institut besuchen.
Uli´s Schule war bekannt für ihre rauschenden Feste.
Als alte Rockfans mussten wir das Konzert unserer Lokalmatadorenband, der Blackbirds natürlich besuchen.
Siggi und ich gehörten damals zur Fraktion der sog. Progressiven. Haupterkennungsmerkmal waren die ausgefransten Jeans, Tramperstiefel oder Turnschuhe und die Ikone unserer selbst gewählten Uniform, der Armeeparka.
Über gute Beziehungen zu den amerikanischen Streitkräften und dementsprechend häufigen Besuchen von Army-Verkäufen, waren Siggi und ich bestens versorgt mit Originalklamotten der Army, gebraucht zwar, aber neuwertig. Auf dem Parka befand sich sogar noch das Namensschild des ursprünglichen Trägers.
Beide trugen wir damals schulterlange Haare. Beide rauchten wir damals standesgemäß selbstgedrehte Zigaretten.
Siggi foppte die Mädels immer mit dem Kunststück mit einer Hand eine Zigarette drehen zu
können. Er zog ein Papier aus der Rizzla-Hülle, griff mit dem Papier bewaffnet in seinen edlen Lederbeutel und bewegte die Finger darin als würde er Tabak auf dem Papier verteilen.
Nach kurzer Zeit zog er eine sauber gedrehte Zigarette heraus und leckte den Klebestreifen nass und drückte ihn fest.
Großes Erstaunen war die Folge. Was niemand wusste war, dass der Gauner schon vorgedrehte Zigaretten in seinem Beutel hatte. Er machte das so überzeugend und geschickt,
dass auch ich anfangs darauf hereinfiel.
Als das Rockkonzert nach einer Stunde in eine Diskothekenveranstaltung mit Tanz wechselte, begannen wir uns für die versammelten Damen zu interessieren.
Siggi schleppte gleich eine Supererscheinung mit brünetten Haaren auf die Tanzfläche
und kam in der ersten langsamen Tanzserie schon zügig zur Sache.
Ich sah Uli und sofort setzte eine gewisse Taubheit bei mir ein, die mich unsensibel machte.
Unsensibel gegen Warnungen.
In dieser menschlichen Entwicklungsstufe ist Liebe ein relativer Begriff und man verknallte sich innerhalb von Sekunden unsterblich. Die meist schmerzlichen und oft tränenreichen Trennungen hatte man ebenfalls relativ schnell überwunden und war dann auch gleich wieder bereit zum nächsten Abenteuer.
Ich sah Uli und war sofort entzückt von ihrem herben, spitzbübischen Äußeren.
Sie war ca. 165 cm groß, hatte halblange blonde Haare, mit einem stufigen Fransenschnitt.
Sie hatte eine sehr sportliche Figur. Sie trug einen dunkelblauen, glatten Tennisminirock, ein weißes Fred Perry Shirt, über den Schultern einen ebenfalls dunkelblauen Baumwollpullover mit Zopfmuster. An den Füßen trug sie dünne, weiße Söckchen und Adidas Wimbledon
Tennisschuhe. Im Gegensatz zu heute sahen die Sportschuhe damals noch nicht aus wie die Extremitäten eines Alien heute. Uli war eine durch und durch edle Erscheinung.
Im Vergleich mit heutigen Frauen, würde ich sie am ehesten mit Jennifer Aniston vergleichen.
Ich nahm allen Mut zusammen ( ich war schwer beeindruckt) und forderte sie zum tanzen auf.
Sie betrachtete mich von Kopf bis Fuß und willigte ein. Wir zappelten zwei Stücke lang auf der Tanzfläche herum, dann wollte sie zurück zu ihrem Clan.
Als ich sie nach einer halben Stunde nochmals auffordern wollte, löste sich aus der Riege ihrer männlichen Fans ein Bär von einem Typ und machte mich an „Junge, wir wollen nicht tanzen!“ Die Antwort auf meine Gegenfrage, was ihn das anginge, bekam ich schon gar nicht mehr mir.
Der Bär plättete mir einen sauberen Faustschlag auf mein rechtes Auge, ich setzte zu einem kurzen Rückwärtsflug an und landete bewusstlos unter einem Tisch. Als ich nach guten zehn Minuten wieder zu mir kam hatte ich das Gefühl von einem Leopardpanzer gerammt worden zu sein.
Siggi und seine neue Flamme kümmerten sich um mich.
Uli und ihre Clique waren verschwunden und ich hatte eine Auge wie eine Blutorange.
Montags auf der Penne war die Hölle los. Dort erfuhr ich, dass der Bär seit Wochen vergeblich an Uli baggerte, dass er Ruderer sei und nicht nur mich in seiner Eifersucht verkloppt hätte.
Ich strich Uli aus meinem Gedächtnis und orientierte mich um, hatte aber mit meinem blauen Auge wenig Erfolg und erntete nur Mitleid von Damen außerhalb meines Spektrums.
Ich begann wieder trainingsmäßig Rad zu fahren.
Eine meiner bevorzugten Strecken war der Leinpfad links der Saar, der führte bis nach Frankreich und war auch schnell zu befahren.
Nach drei Wochen war ich wieder fit. Es war Freitags als ich mich mit meiner Peugeot-
Maschine einem, durch seinen türkisfarbenen Rahmen sofort als Bianchirad zu identifizierenden, vor mir fahrenden Rennrad näherte.
Mein Traumrad wurde von einem Mädchen gefahren, was sofort meine Neugier entzündete
und mich schneller fahren ließ.
Als ich nur noch zwei Meter hinter ihr war erkannte ich Uli.
Ich setzte zum Überholen an und grüßte sie.
Als sie zurücksah und mich erkannte, verspürte ich einen deutlichen Stich im Magen.
Uli richtete sich auf und bremste. Ich hielt kurz vor ihr und drehte mich nach ihr um.
„Grüß dich, Andrea“ sagte sie freundlich, „Laß´mal dein Auge sehn´. Mmhh, man sieht ja fast nichts mehr. Was dieses Arschloch von Roman da gemacht hat, hat mir sehr leid getan.
Das musst du mir glauben. Der glaubt weil sein Vater in der Kanzlei meines Vaters arbeitet,
hätte er einen automatischen Sympathieanspruch auf mich und meine Schwester.
Ich kann den Kerl nicht ausstehen.“
„Woher kennst du meinen Namen?“ fragte ich erstaunt.
„Ich habe mich ein, zwei mal bei deinem Freund Siggi nach dir erkundigt, der geht zur Zeit mit einer meiner Freundinnen aus meiner Klasse.“
Davon hat mir der Heimtücker natürlich nichts gesagt, dachte ich mir.
„Leider bin ich nicht dazu gekommen dich anzurufen, wir schreiben zur Zeit fast täglich eine Klausur, in zwei Wochen gibt es Zeugnisse“.
Ich bestätigte Uli, dass es mir wieder gut gehe und ich der Sache keinen so großen Wert beigemessen hätte.
Wir fuhren gemeinsam weiter und unter hielten uns über alle möglichen Dinge.
Plötzlich hielt Uli mit schmerzverzerrtem Gesicht an, stieg vom Rad und lehnte dies an einen Busch.
Dann humpelte sie an einen Schiffspoller und nahm auf ihm Platz.
Ich fragte was los sei und sie meinte sie hätte sich eben beim durchfahren einer Wiese etwas in den Schuh eingefangen, was ihr eine Blase gerieben habe.
Ich stellte mein Rad ebenfalls ab und löste mein Pflasterpaket unter dem Sattel heraus.
Dann kniete ich mich vor Uli nieder.
Ich ergriff ihren linken Fuß mit dem Wimbledon Tennisschuh und platzierte ihn auf meinem Schoss. Dann entknotete ich den Riemen und öffnete vorsichtig die beiden Laschen.
Uli stöhnte als ich ihr den Schuh auszog. Dabei fiel ein kleines Stück eines Zweigs auf den Boden. Das war der Übeltäter.
Ich war so konzentriert ihr nicht weh zu tun, dass ich den Duft ihres Fußes erst gar nicht wahrnahm.
Ihr Söckchen war im Fersenbereich feucht, was daraufhin deutete, dass die Blase geplatzt war.
Als ich das Söckchen über ihre schmale Ferse streifte und dann nach vorne über die Zehen schob, wurde mir eine Offenbarung zuteil.
Uli drehte den Kopf zur Seite: „Uahh, ich kann nicht hinsehn´, dann wird mir schlecht“ sagte
sie.
Ich starrte ihren nackten Fuß an und nahm im selben Moment den Duft wahr.
Ihre feuchte Ferse ruhte in meiner Hand.
Normalerweise riechen Füße die Turnschuhe trugen nicht besonders erotisch. Vor allem
wenn die Turnschuhe schon öfter getragen wurden.
Ganz anders in diesem Fall. Uli trug in den Turnschuhen orthopädische Einlagen aus Leder.
Auch diese Einlagen waren schon sehr oft getragen worden, aber sie dufteten würzig,
ledrig, irgendwie unheimlich anziehend.
Außerdem hatte Uli sagenhaft schöne Füße. Lange, runde feingliedrige Zehen mit flachen, großen und unlackierten Nägeln. Vier Zehen waren im römischen Stil geformt und nahezu gleich groß. Der kleine Zeh war kürzer, aber ebenfalls perfekt geformt. Das machte den Fuß sehr schmal. Ich hatte noch nie so schöne Füße gesehen ( außer Carlotta´s, aber die waren ganz anders) und der Duft betäubte mich.
Ungewollt sagte ich laut: „ Ohh, mein Gott!“ und Uli sah mich entsetzt an. Sie interpretierte
meine Äußerung in Richtung ihrer Verletzung und glaubte im ersten Moment schon an Amputation.
„Ist´s so schlimm?“ fragte sie ungläubig. „Nein, entschuldige bitte, es ist nicht schlimm.“
antwortete ich. „Warum kuckst du denn dann so entgeistert und sagst ohh mein Gott?“
„Weil du so wunderschöne Füße hast. Und weil ich auf so etwas total stehe. Ich liebe
Mädchen mit schönen Füßen.“
„Ach so.“ war ihre einzige Antwort, als wäre das das Normalste der Welt.
Während ich ihr mit hochroten Ohren die Blase trockenlegte und verband, versuchte ich so viele Duftsequenzen wie möglich zu speichern. Als ich den Verband vollendet hatte,
wackelte sie mit ihren Zehen und mir brach der Schweiß aus. Dann sah ich in ihr strahlendes Gesicht und spiegelte mich in ihren braunen Augen.
Wieder bekam ich die heißen Stiche im Magen zu spüren.
Sie schlüpfte wieder in ihren Schuh. Ich schnürte ihn nur leicht zu und wir standen gemeinsam auf.
Uli legte mir die Arme um meinen Hals und küsste mich erst auf die Nasenspitze und dann auf beide Wangen.
„Vielen Dank Andrea, das war sehr lieb von dir.“ Uli humpelte und schob ihr Rad und ich ging neben ihr her.
Wir verließen den Leinpfad und gingen zur nächsten Telefonzelle, von wo Uli ihre Mutter anrief um sich abholen zu lassen..
Während wir warteten tauschten wir unsere Telefonnummern aus und versprachen uns gegenseitig uns anzurufen. Als Uli´s Mutter eintraf lud ich das Bianchirad hinten in den Kombi und schloss die Haube.
Dann begrüßte ich die Mutter und stellte mich artig vor.
Uli lobte meine Sanitätskünste und verabschiedete sich von mir. Sie sah mir tief in die
Augen, strich mir eine Haarsträhne aus der Stirn und küsste mich hastig auf den Mund.
Dabei schob sie blitzschnell ihre Zunge zwischen meine Lippen. Ich war total perplex.
Als die beiden losfuhren winkte Uli mir noch nach.
Auf dem Heimweg stellte ich mir die Frage ob ich das alles nur geträumt habe, aber ein herzhafter Kniff in die Wade machte mir klar, dass ich wach war.
Einerseits hätte ich jubilieren können, andererseits war mir aber klar, dass ich bei Uli keine ernsthaften Chancen haben könnte. Aber platonisch würde ich sie lieben dürfen.
Zwei Tage später, spät nachmittags, es regnete und ich las und hörte Musik, klingelte mein unerlaubterweise betriebenes Zweittelefon. Meine Mutter teilte mir mit, dass eine junge Dame mit mir sprechen wollte. Wieder heiße Stiche. Ich hatte nach mehrstündigem Abwägen
meine Chancen bei Uli gegen Null hin korrigiert und erwartete jetzt eigentlich jemand
anderen am Telefon.
Doch es war Uli.
Sie berichtete mir von ihrer fast abgeheilten Blase. Dass ich ihre Mutter mit meiner höflichen Vorstellung beeindruckt hätte usw,usw.
Wir sprachen über alle möglichen Dinge und nach über einer Stunde fragte sie mich endlich ob wir uns einmal wieder treffen wollten. Ich willigte natürlich gerne ein.
Sie schlug vor, mich, morgen Nachmittag, an Ihrer Bushaltestelle abzuholen und dann spazieren zu gehen
Als wir das Gespräch beendet hatten jubilierte ich dann wirklich. Nachts träumte ich von Uli´s süßem Gesicht und ihren zauberhaften Füßen.
Die Schulstunden am nächsten Morgen zogen sich wie Gummi.
Während der Heimfahrt erkundigte ich mich nach der Busverbindung zum Bübinger Berg.
Ich wurde immer nervöser, warum auch immer.
Bevor ich losfuhr erstand ich noch in einem Blumengeschäft in der Nähe der Haltestelle einen Biedermeierstrauß für Uli.
Nach einer halbstündigen Fahrt kam der große Augenblick, die Haltestelle näherte sich. Sie wartete tatsächlich auf mich.
Ich stieg aus und ging auf sie zu. Sie trug Jeans, ein weißes Hemd und einen hellblauen Blazer.
Sie sah wahnsinnig lieb aus. Der Wahnsinn packte mich jedoch, als ich sah, dass sie ein Paar superschicke, geradezu aus nichts bestehende, dunkelblaue Sandaletten trug und ihre wunderschön geformte Nägel rot lackiert hatte. Ich musste schlucken.
Wir küssten uns auf die Wangen, begrüßten uns. Ich reichte ihr den Strauß und sie nahm mich wie den großen Bruder an die Hand. Dann spazierten wir los.
Der gestrige Regen und die heutige Sonne ließen den Wald stark duften.
Im Schatten der Bäume war es relativ kühl und wir suchten uns eine Bank in der Sonne.
Während des Spaziergangs erzählten wir uns von unseren Interessen, den Ferien, der Familie,
der Schule, gemeinsamen Bekannten und Freunden und was wir in der Zukunft so vorhätten.
Auf der Holzbank sitzend, lauschten wir den Grillen und den Vögeln.
Plötzlich hob Uli ihre Beine an und legte mir ihre Füße auf den Schoss. Dabei sagte sie:
„Was du über meine Füße gesagt hast, Andrea, geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Was gefällt dir denn an Füßen allgemein und was ausgerechnet an meinen?“
Ich konnte mein Glück kaum fassen. Sie empfand gegenüber meinem Faible nicht die geringste Abneigung. Ich erzählte ihr von Carlotta und das mich der Duft gepflegter Füße
um den Verstand brächte.
Sie hob ihr rechtes Bein an richtete die Zehen weit auf und sagte spaßhaft zu mir:
„Dann riech erst ´mal an denen.“ Das klang so als müsste es mich jetzt umhauen.
Ich nahm vorsichtig ihren Fuß in beide Hände, hab ihn etwas an und beugte mich soweit vor,
dass ich meine Nase geradewegs unter Ihre Zehen schieben konnte.
Schon bei meiner Annäherung wäre ich vor Wonne fast vergangen.
Ulis Füße dufteten wunderbar, stark, würzig, ledrig, Ahnungen von Patschouli, Hefe und dem geheimnisvollen Duftstoff aus der Mercurochromlösung umgaben mich und stellten mein olfaktorisches Zentrum vor eine große Aufgabe. Ich konnte immer neue Duftkombinationen entschlüsseln.
Ich streifte das Riemchen von der Ferse und Uli lies die Sandalette einen Augenblick an ihren unheimlich filigranen Zehen baumeln. Dann nahm ich ihr den Schuh ab und widmete mich ihrer Sohle. Sie hatte im Laufbereich die Farbe hellen Leders, die zarte und weiche Haut war wie der ganze Fuß tief gebräunt. Die Düfte die ich zwischen den Zehen wahrnahm narkotisierten mich regelrecht. Ich konnte nicht genug bekommen.
Uli bewegte instinktiv ihre Zehen. Sie konnte sie fast senkrecht aufrichten, aber auch wie die Finger, ganz einrollen, außer dem kürzeren, kleinen Zeh. Der war relativ steif und unflexibel.
Die Nägel waren flach und hatten eine längliche Form. Uli gestand, dass die perfekte Lackierung von ihrer Schwester stamme.
Ich war total erregt.
Uli empfand die Beschäftigung mit ihren Füßen als sehr angenehm. Sie konnte sich nur nicht vorstellen, dass ihre Füße so gut riechen. Obgleich sie den Duft des Leders ihrer
Einlagen als sehr angenehm empfand.
Ich entfernte die andere Sandalette und roch dort an den deutlichen Toeprints. Sehr edel!!
Dann rutschte ich von der Bank auf die Knie, nahm beide Füße in die Hände und begrub mein Gesicht unter Ulis Sohlen. Für einen Augenblick versank um mich herum alles in einer Watteatmosphäre. Die glatten, ledrigen Sohlen dufteten sagenhaft gut. Uli war von meinen Treiben total fasziniert. Als ich mit meinen Lippen sanft über ihre Zehen und Fußrücken streichelte, seufzte sie leise, schloss die Augen und bekam eine dicke Gänsehaut.
Nach ein paar Sekunden griff sie nach meiner Hand, zog mich zurück auf die Bank, legte einen Arm um meine Schulter und näherte sich meinem Mund.
Uli konnte traumhaft küssen. Unser zärtliches Miteinander dauerte Minuten und Minuten.
Es war wunderschön. Als ich zaghaft forschend meine Hand auf Ulis Busen legte, begannen
wir beide zu zittern.
Wir sahen uns tief in die Augen und wussten in diesem Moment, dass wir uns nichts
sehnlicher wünschten als miteinander zu schlafen.
Uli brachte es zum Ausdruck: „Du bist wahnsinnig lieb, Andrea, ich möchte sehr gerne mit
dir schlafen.“ „ Ich wünsche mir auch nichts mehr als das. Ich habe mich unheimlich in dich
verknallt, Uli“ antwortete ich ihr. Uli´s „Ich mich auch.“ ging in unserem nächsten Kuss unter.
Wir brachen auf und machten uns auf den Rückweg.
Unterwegs machte ich mir Gedanken wie und vor allem wo wir unseren Wunsch am besten realisieren konnten. Plötzlich fiel mir ein, dass meine Eltern schon nächste Woche in Urlaub fuhren. Ich informierte Uli über diese Tatsache und wir legten gleich einen Termin fest.
Als mein Bus kam, nahm ich Uli in die Arme, hob sie etwas an und küsste sie voller Leidenschaft. „Ich bin aber noch Jungfrau.“ flüsterte sie mir zum Abschied in mein Ohr.
Ich winkte ihr beim Einsteigen zu und schaute sicher verwundert. Mit dieser Tatsache hätte ich nicht gerechnet. Andererseits erfüllte es mich mit Stolz, dass sie gerade mit mir zum ersten Mal schlafen wollte.
Uli schaute mir nach bis der Bus verschwunden war.
Ich fuhr nicht im Bus mit, ich schwebte auf einer Wolke hinterher. Ich fühlte mich leicht, ätherisch, einfach rettungslos verliebt.
In den nächsten Tagen raubte uns der Schulstress jede Möglichkeit der Zusammenkunft.
Meine Eltern waren in der Zwischenzeit in den verdienten Urlaub gefahren und ich war
Alleinversorger. Siggi und noch eine Hand voll Freunde suchten mich regelmäßig in meiner sturmfreien Bude heim.
In den letzten Tagen vor dem Zeugnis und den Ferien lief nichts mehr Großes ab. Uli hatte aber heimische Verpflichtungen. Auch ihre Eltern dampften mit der Schwester ab und sie musste bei den umfangreichen Vorbereitungen helfen. Wir telefonierten jeden Tag mindestens eine Stunde mit einander. Unser Rekord stand auf drei Stunden zwanzig Minuten.
Uli sollte ursprünglich mit Eltern und Schwester gemeinsam in das Ferienhaus in der Vendée
fahren, schaffte es aber irgendwie unseren Termin zu halten und mit dem Zug nachzufahren.
Wie sie das geschafft hat blieb ihr Geheimnis.
Ich fieberte regelrecht UNSEREM Tag entgegen.
Freitag, the big day came.....................
Uli ließ sich von einer Freundin vorbeibringen und stand überraschend kleinlaut, mit einem kleinen Koffer bewaffnet spät nachmittags vor meiner Tür.
Sie trug ausnahmsweise ein apricotfarbenes Minikleid und gleichfarbene halbhohe
Pantoletten. Ihre Zehennägel waren wieder rot lackiert, nur noch dunkler als beim letzten Mal.
Sie hatte ihre Haar zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden.
Wir begrüßten uns mit einem langen zärtlichen Kuss. Ulis Lieblingsparfüm war das Ihrer Mutter, #19, und sie konnte es hervorragend tragen.
Ich hatte für den Abend Champagner kaltgelegt und zum Essen selbstgemachte Pizza vorbereitet.
Wir gingen hoch ins Dachgeschoss in mein Reich.
Uli´s Musikgeschmack und meiner waren sehr ähnlich. Ich legte zuerst einen Phillysound-
Sampler auf und schenkte eiskaltes Schweppes-Tonic mit einem Hauch Gin aus.
Wir tanzten und alberten herum. Zwischen durch setzte ich mich vor Uli auf den Boden,
nahm mit zitternden Händen einen Fuß auf und küsste ihre wahnsinnig duftenden Zehen.
Einige Freunde riefen an, die ich mit erheblichem rhetorischen Aufwand abwimmeln musste.
Gegen 8,00 Uhr gingen wir nach unten in die Wohnung meiner Eltern und genossen meine ausgezeichnete Pizza.(fand Uli).
Nach Pizza eiskaltem Rosé und Espresso verzogen wir uns wieder nach oben.
Ich präparierte mir einen Joint und fragte Uli ob sie etwas dagegen hätte oder sogar mitrauchen wolle. Sie wollte mitrauchen, obwohl sie eigentlich nicht rauchte, oder nur ab und zu.
Ich legte ein Album von Derek and the Dominoes auf und das Stück Layla wurde das Lied dieser Nacht.
Uli vertrug den Joint sehr gut. Ihre anfängliche Anspannung löste sich sehr schnell.
Ich begann sie langsam und vorsichtig auszuziehen. Zwischendurch pausierte ich bei ihren unglaublich filigranen und wahnsinnig gut duftenden Füßen.
Uli hatte einen wunderschönen, wohlproportionierten Körper. Alles an ihr erschien straff und durchtrainiert. Sie hatte einen großen und kugelrunden Busen mit wunderbaren, hellbraunen Knospen, die unter Erregung enorm erektionsfähig waren.
Ihre Haut war tief gebräunt und die Konturen des Bikinis ergaben ein fast künstlerisches Spiel von Hell und Dunkel.
Die schmalen Hüften wirkten schon fast zerbrechlich, auch das Becken war auffallend schmal. Ihre Miezekatze war so blond wie das Haupthaar.
Die Beine waren der Hammer. Beine ohne Ende und die Füße nicht von dieser Welt.
Mit Größe 38 genau richtig.
Ulis Bauch wurde von einem unter der Sonne fast weiß gebleichten Flaum bedeckt.
Vor mir lag Miss Overperfect.
Ich begann mich langsam, immer zu ihrem süßen Mund, mit den schmalen Lippen zurückkehrend, an ihrem perfekten Körper hinab zu küssen. Immer wenn ich in die Nähe der Miezekatze kam, verkrampfte sich ihre Bauchdecke und sie begann zu beben.
Ich streichelte dann ganz sanft ihren Bauch, flüsterte ihr liebe und beruhigende Worte zu.
Ich entkleidete mich und kletterte über sie auf die andere Seite des Bettes.
Mich von ihren köstlich duftenden Füßen aufwärtsküssend öffnete ich ihre Schenkel und küsste ihre Lotosblüte. Ich schickte meinen angefeuchteten Mittelfinger auf Erkundungsreise.
Zu meiner großen Überraschung war ihr Hymen vollständig intakt. Sie war tatsächlich noch
Jungfrau. Ich hatte den Gedanken noch nicht ausgedacht, als Uli ihre Beine anzog, mit beiden Händen meine Hand ergriff und ruckartig zu sich zog. Sie stöhnte kurz auf und entspannte sich dann schlagartig. Noch während mein ausgestreckter Finger in ihr verweilte, beugte sie sich hoch zu mir, umfasste meine Schulter und sah mich in einer Art und Weise an,
wie ich es vorher noch nie gesehen hatte. Auch die Art wie Sie zum ersten mal „Ich liebe dich, Andrea“ zu mir sagte, war einmalig.
Sie zog mich an ihren Körper heran und begann leise zu weinen.
An meiner Expeditionshand bemerkte ich langsam eine zunehmende Feuchte. Ich sah nach unten und sah rot..............
Das führte zu einer kurzzeitigen Hektik. Ich zauberte schnell die bereitgelegten Tücher hervor. Gemeinsam versuchten wir die Blutung zu stoppen. Währenddessen schmusten wir und rauchten noch einen Joint.
Die Blutung stoppte überraschend schnell.
Uli und ich gingen duschen. Es machte mir schon immer einen wahnsinnigen Spaß einen Frauenkörper zu waschen, das ist auch heute noch so.
Nachdem ich sie trockengelegt hatte, begann ich mein zärtliches Spiel von vorne.
Als ich dieses mal bei ihrer Miezekatze anlangte, begann ihr Honigtöpfchen zu fließen.
Uli schmeckte zartbitter, unheimlich angenehm, auch der Duft ihrer Lotosblüte entzündete direkt Flammen der Begierde. Ich kletterte an ihr nach oben.
Mein damals noch nicht so erfahrener Freund randalierte ungestüm zwischen ihren Beinen herum. Uli nahm ihn behutsam in die Hand und zog mich, ihn dirigierend an ihr Honigtöpfchen heran. Dann flüsterte sie meine Wangen küssend: „Bitte komm´zu mir, mein Liebling“.
Mit unglaublicher Vorsicht und viel Zartgefühl führte ich meinen kleinen Freund in die neue Atmosphäre ein. Uli sog tief Luft in sich hinein, als würde man sie in eiskaltes Wasser tauchen, ihre Vagina passte wie ein Handschuh. Noch unwillkürliche Kontraktionen
massierten meinen Freund. Ganz vorsichtig bewegten wir uns vor und zurück .
Uli atmete tief und seufzte, sie geriet in eine Art Trance, ihre Kontraktionen wurden stärker und fordernd. Sie begann heiser zu stöhnen.
Ich saugte an ihren erigierten, weit vorstehenden Knospen und massierte sie mit meiner Zunge. Als ich begann Hand an ihren wunderschönen Busen zu legen, schrie sie plötzlich unterdrückt auf und zog ihre Vagina so zusammen, dass ich glaubte meinen Freund verloren zu haben, atmete stoßweise und beschenkte mich mit einem Prachtorgasmus.
Als ich zum Interrupt ansetzen wollte, umklammerte sie meine Hinterbacken und zog mich ganz fest an sich und tief in sich. Eric Clapton sang in diesem Moment sein Liebeslied von Layla, das uns schon den ganzen Abend begleitete.
Ich verweilte noch einige Momente in Uli, dann trennten wir uns vollkommen geschafft.
Nebeneinander liegend streichelten wir uns noch eine Weile.
Uli küsste mich und sagt: „Du bist so süß, ich könnte mir keinen besseren Liebhaber vorstellen. Danke für deine Zärtlichkeit und deine Rücksicht.“ „ Habe ich dir weh getan?“ fragte ich und sie antwortete. „Nein, eigentlich nicht. Das Gefühl war wahnsinnig stark und intensiv. Ich habe so etwas schönes noch nie erlebt. Ich bin richtig glücklich...........und ich bin froh, dass Du es warst, der mir das zeigen durfte. Ich liebe dich, Andrea!!“
„Ich liebe dich auch sehr, liebe, liebe Uli. Du bringst Sonne in mein Leben.“
Mit hundert Händen streichelten wir uns in unsere nächste Ekstase.
An Uli´s Füßen riechend und einen großen Zeh zwischen den Lippen schliefen wir eng
aneinandergekuschelt ein. Am nächsten Morgen wurden wir sehr glücklich wach und
nachdem wir uns gemeinsam geduscht hatten, nahmen wir ein opulentes Frühstück zu uns.
Anschließend brauchten wir uns gegenseitig nicht lange zu überzeugen um gleich noch einmal übereinander herzufallen.
Mit dem Allman-Brothers Album EAT A PEACH und dem Stück: ”There was a mountain”
begannen wir eine neue Rund „heavy petting.“
Uli blutete nicht mehr und ich widmete mich voller Genuss ihrem Honigtöpfchen.
Die Blätter ihrer Lotosblüte waren zart und weich und meine Lippen spielten mit ihnen.
Uli´s kleine fordernde Klitoris wurde von mal zu mal fordernder und reagierte sensibler.
Wenn ich sie mit meiner Zungenspitze reizte, zuckte Uli laut stöhnend zusammen.
Ähnliche Lusteffekte erzeugte der reibende Druck meines Mittelfingers im vorderen, oberen Bereich der Vagina. Damals wusste ich noch nichts von einem G-Punkt.
Ich hatte ihn aber bei Uli exakt lokalisiert und die Beschäftigung damit bescherte ihr
ungeheuer intensive und lange dauernde Orgasmen.
Nach einem weiteren Joint am Samstag Nachmittag lag ich dösend auf meinem Bett.
Uli legte einen Sampler der Gruppe Three Dog Night auf und begann sich ohne Aufforderung
mit meinem kleinen Freund zu beschäftigen.
Mit einer unwillkürlichen und traumhaften Sicherheit bescherte Uli mir eine Fellatio der Sonderklasse.
Sie nannte ihn Prinz Philip und beflügelt durch den Joint lachten wir uns über diesen Einfall halb kaputt.
Abends lud mich Uli in ein Lokal in unserer Altstadt ein, das über unsere Landesgrenzen hinaus bekannt war( zumindest unter Studenten) die besten Spaghetti feil zu bieten und darüber hinaus auch die größten Portionen. Die kleine Tonhalle.
Wir schlugen uns den Bauch voll und tranken Lambrusco.
Nach dem Essen brachte ich Uli zum letzten Bus.
Morgen in aller Frühe musste sie zum Bahnhof fahren und zu Ihren Eltern reisen.
Die Tatsache, dass wir nun vier Wochen getrennt sein würden trieb uns beiden die Tränen
in die Augen.
Weinend küssten wir uns zum Abschied und Uli versprach mir täglich zu schreiben.
Mit meinem Taschentuch trocknete ich ihr die Tränen.
Sie nahm mir das Tuch aus den Händen, knöpfte sich im dunkeln die Jeans auf, fuhr mit dem Tuch in ihren Slip und nahm damit von ihren Nektar auf. Sekunden später, niemand hatte uns beobachtet, hielt ich das nektarfeuchte Tuch in der Hand. „Damit du mich nicht so schnell vergisst, mein Liebling.“ sagte sie mir und küsste mich zum Abschied.
Der Bus kam und ich winkte ihr nach bis die Lichter in der Ferne verloschen.
Nach den Ferien überhäuften wir uns mit unseren aufgestauten Gefühlen und verabreichten uns regelrecht eine Überdosis unsererselbst.
Pünktlich zum Schulbeginn trennten wir uns in aller Freundschaft.
Nach ein paar Jahren, ich wohnte als Student noch zuhause, fand meine Mutter zwischen meiner Wäsche das Tuch mit Uli´s Nektar und beförderte es zu meinem Entsetzen in die Waschmaschine.

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