Ich hatte zwar gelesen, dass ich das Meer sehen könnte, aber so nah, hatte ich es nicht erwartet. Zwischen dem Wasser und meinem Haus war nur flaches Buschwerk, durch den ein schmaler Trampelweg führte. Ich holte kurzentschlossen meinen Koffer aus dem Auto, legte meine Sachen in den Schrank, sortierte die wenigen Lebensmittel in den Kühlschrank und dann machte ich mich auf den ersten Erkundungsgang zum Meer.
Der Trampelpfad entpuppte sich als schwer zu überwindender Geröllweg. Große und Kleine Felsbrocken machten das Laufen zur Tortour und ich ertappte mich mehr als einmal, umzukehren. Am Ende lag eine Steilküste, ca. 20 Meter hoch, die eine kleine Bucht einschloss. Treppenartig behauene Felsstufen, führten an der Seite bis zum Strand. Vorsichtig machte ich mich daran runter zu klettern, immer darauf achtend, bloß nicht der Kannte zu nahe zu kommen. Unten angekommen stellte ich fest, dass es besser ging als ich befürchtet hatte.
Feiner Sand machte das Laufen schwer, deshalb zog ich meine Schuhe aus und genoss die massierende Wirkung der Sandkörner. Die Bucht machte den Eindruck, als wenn sie kaum genutzt wurde. Denn es lag so gut wie kein Abfall umher. Das was ich an der Brandungszone sichtete, war bestimmt von den Wellen angeschwemmt worden. Mehrere große Felsbrocken lockerten das ganze etwas auf, sodass ich mir vorstellen konnte, hier sehr ungestört den Tag verbringen zu können. Auf dem Rückweg benutzte ich nicht den Trampelpfad, sondern ging durch den Ort. Leider brauchte ich dazu mehr als eine halbe Stunde, deshalb war es klar, warum der Pfad durch die Büsche entstanden war.
Am nächsten Morgen erwachte ich nach einem erholsamen Schlaf und machte mich nach dem Frühstück, auf den Weg zum Einkaufen. Gegen Mittag war ich zurück und nachdem ich meine Einkäufe verstaut hatte, war Strand angesagt.
Badesachen, Handtuch etc.
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