Etwas Aftershave auf die Wangen, da hörte ich auch schon Schritte, die auf das Haus zu hielten. Ein leises Klopfen an der Eingangstür erinnerte mich daran, dass zur Wohnung keine Klingel gehörte, also machte ich mich auf den Weg zur Treppe.
Als ich die Tür öffnete, habe ich wohl sekundenlang die Luft angehalten. Auch wenn es schon etwas schummerig war, so konnte ich doch erkennen, dass vor mir wohl die schönste Frau stand, die ich je gesehen habe.
„Ich bin Sina!“, stellte sie sich vor und reichte mir die Hand, die ich wie im Traum nahm. „Kai!“, sagte ich automatisch und hielt ihre warme Hand länger fest, als höflich gewesen wäre.
Als ich es merkte kam mein Verstand zurück, ließ sie los und bat sie rein. In der Wohnung schaute sie sich neugierig um und schwärmte: „Oh, was für eine schöne Wohnung. Die hätte ich auch gerne gehabt.“
Ich war immer noch geblendet von dieser wunderschönen Frau. Schätzte sie auf etwa 27 bis 28 Jahre, schwarze mittellange Haare und braune, fasst schwarze Augen. Dazu eine schlanke Modelfigur mit einem süßen, kleinen Busen.
Während Sina ohne Hemmungen die Wohnung besichtigte, dackelte ich wie ein schüchterner Primaner hinter ihr her und konnte meinen Blick nicht von ihr lösen. Sie hatte einen kleinen Tragbeutel in der Hand, den sie nun auf dem Sofa abstellte und dann den geräumigen Balkon betrat. Sofort setzte sie sich in den hängenden Korbstuhl und schaukelt unter entzücktem jauchzen hin und her. „Können wir die Wohnungen nicht tauschen?“, fragte sie mit einem entzückenden Augenaufschlag.
Dieses Mal reagierte ich schnell und ich wunderte mich über mich selber. Ich kniete mich vor ihr hin, legte meine Hände auf ihre Knie und bremste so ihre Schaukelbewegung bevor ich sagte: „Tauschen nicht, aber du kannst gerne bei mir einziehen!“
Jetzt war es an Sina, erstaunt zu blicken. „Meinst du das im Ernst?“ Dabei kräuselte sie ihre zauberhaften Lippen, sodass ich sie am liebsten geküsst hätte.
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