erotische Geschichte, Eine

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erotische Geschichte, Eine

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Jane Marple

Ein Kaffee wäre nun genau das richtige, dachte sie und setze Wasser auf. Sie kochte den Kaffee immer noch auf die altmodische Weise, indem sie einen weissen alten Porzellanfilter auf die Kanne setzte und das Kaffeepulver löffelweise abzählte. Trotz ihrer etwas unkonventionellen Art ihr Geld zu verdienen, war sie in einigen Dingen fast erzkonservativ. So hatte sie immer davon geträumt, den einen Mann zu finden, mit dem sie in ehrlicher Liebe leben könnte, mit dem sie eine Familie gründen könnte und einfach glücklich sein könnte. Dieser Traum hatte sich bis dato nicht erfüllt und mit nunmehr fast 40 Jahren schien er ferner denn je.

Sie wusste nur zu gut, wie es in den meisten Familien aussah…Hochzeit, Kinder, Familie, Eigenheim mit Hund und Katze und einmal im Jahr mit dem Familienkombi Urlaub an der See.
Die davon frustrierten Ehemänner fanden sich regelmäßig bei ihr ein. Zum Reden, zu Wohlfühlmassagen oder um einfach guten Sex zu haben…Sex ohne anschliessende „Nachbesprechungen“ zum Thema Kinder, Schule oder Weihnachten mit den Schwiegereltern. Einfach Sex zum abschalten, Entspannen und geniessen. Offenbar war so was in vielen Ehen nicht mehr möglich.
Nina hatte die Zahl ihrer Besucher nicht mehr gezählt, es war auch nicht wichtig, ihr fester Stamm an Herren war ihr gewissermassen treu und gelegentlich kam ein neues Gesicht dazu, meistens ein Bekannter einer ihrer Gäste. Sie hatte nichts dagegen, sie musste sich also keine Sorgen machen und konnte ihre Zeit frei einteilen. Nur in Ausnahmefällen gab es 2 Treffen an einem Tag, sie versuchte das zu vermeiden um für jeden ihrer Gäste frisch und aufmerksam zu sein. Sie gönnte sich genügend freie Tage im Monat und bestand beim ersten Treffen mit einem neuen Gast auf ein Abendessen in einem guten Restaurant, sodass sie Gelegenheit hatte, ihr Gegenüber kennenzulernen. Manchmal kam es dann schon am ersten Abend zum Sex, manchmal ergab es sich später oder gar nicht. Sie war stets offen und scheute sich auch nicht, ehrlich zu sein und dem Mann zu sagen, dass sie kein Interesse daran hatte, mit ihm zu schlafen, egal wie viel er ihr bieten würde. Dies war allerdings erst wenige Male vorgekommen, die meisten ihrer Gäste waren gepflegt und durchaus ansehnlich.

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