Dort wurden ständig neue nützliche Dinge für die sexuelle Zufriedenheit der Bevölkerung erfunden und erforscht. Oder es gab hier halblegale Quellen für derartige Mittel, von Cunna in eigenartiger Zusammenarbeit mit der Priesterinnenkaste hier herangeschafft und verwendet. Phalu wusste es nicht und würde dies auch nicht in Erfahrung bringen können.
Jedenfalls stand er jetzt mit glänzender, gut riechender Haut und einem weiß-rot eingefärbtem Glied mit den beiden Angestellten im Zimmer und wartete, was nun geschehen würde. Eine der Frauen holte von irgendwoher einen seiner goldenen Hodenringe und legte ihn Phalu mit geschickten Fingern an. Dann sahen die Frauen ihn ringsum noch einmal an, holten seine Kleidung vom Stuhl und streiften ihm den langen schwarzen Umhang und auch die Kapuze über und geleiteten ihn in den Hof hinaus. Dort wartete in gleichem Aufzug bereits Masku mit ebenfalls zwei Begleiterinnen.
Dann fuhr ein Auto vor mit schwarzen Scheiben, sodass man von außen nicht hineinsehen konnte. Sie mussten hinten einsteigen, vorn stieg eine der Frauen, die Phalu fertig gemacht hatte, neben der Fahrerin ein. Die beiden Männer fanden sich im Fonds des Autos wieder, durch ein stabiles Gitter getrennt von den beiden Frauen vor ihnen. Ein Kontrollgriff von Phalu bestätigte die Vermutung, die Türen ließen sich von ihnen nicht öffnen. Offenbar hatte man hier im Gebirge, sagen wir es so, aus Furcht vor unliebsamen Überraschungen, viele Sondermaßnahmen zum Transport von Spermaten getroffen.
Der Club veranstaltete seine Treffen in einer schmucken Villa am Stadtrand. Die beiden Spermaten wurden durch einen kleinen Saal geführt, in dem die Tische rund um eine Tanzfläche bereits eingedeckt waren, in einen Nebenraum, in dem sie Cunna herzlich begrüßte und ihre Begleiterinnen entließ.
Sie durften ihre ungewohnten Kutten ablegen, unter denen sie sich immer irgendwie unwohl fühlten.
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