Erste Liebe

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Erste Liebe

Erste Liebe

Sven Solge

Wie jedes Jahr zum Sommeranfang, war im Nachbarort der Große Rummelplatz aufgebaut worden. Stefan war schon ganz hibbelig, war es doch im Jahr die einzige Abwechslung, die ihnen in ihrem kleinen Dorf geboten wurde. Mit 16 wurde die Unruhe zwischen seinen Beinen immer schlimmer. Aber in seinem Dorf gab es einfach nicht das passende, weibliche Gegenstück für ihn.

Hinzu kam noch, dass Stefan sehr schüchtern war und sich nie traute ein Mädel anzusprechen, welches ihm gefiel.

Ungeduldig wartete er auf den Schulschluss. Endlich Ferien, sechs Wochen keine Schule. Als es endlich klingelte, war er der erste an der Tür. Die Ansage von Lehrer Werter bekam er nur am Rande mit, war ihm aber auch egal, was der noch zu sagen hatte. Immer die gleichen Floskeln und Ermahnungen.

Die halbe Stunde bis zum Haus seiner Eltern, legte er in neuer Rekordzeit zurück. Sein Fahrrad landete an der Wand zur Garage, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, dass sein Vater die Wand vor kurzem erst gestrichen hatte. Stefan war sich im Klaren, was er jetzt noch alles zu erledigen hatte, bevor er sich auf den Weg zur Kreisstadt machen konnte. Heute musste er nur seine täglichen Pflichten erledigen, dann konnte er los.

Seine Mutter wartete schon mit dem Essen auf ihn. Obwohl er überhaupt keinen Hunger hatte vor Aufregung, musste er sich an den Tisch setzen und etwas zu sich nehmen. Seine Mutter kannte da kein Pardon.

„Iss, Junge! Du bist viel zu dünn.“, war ihre ständige Aufforderung.

Stefan wusste es gab kein Entkommen, deshalb aß er etwas um seine Mutter zu besänftigen, schob aber schon nach kurzer Zeit den Teller von sich: „Ich kann nicht mehr!“ Und Schwupps war er auf seinem Zimmer verschwunden. Seine nächste Aufgabe bestand darin, den kleinen Hühnerstall zu säubern. Das machte er gerne. Er liebte das Federvieh und die Hühner liebten ihn. Aber heute gab es nur einen Schnelldurchlauf. Zuerst die Eier aus den Nestern holen. Die Hennen schimpften zwar fürchterlich, wenn er sie vom Nest hob, ließen sich dann aber mit einer Handvoll Futter schnell beruhigen. Einzig der Hahn beäugte ihn misstrauisch, aber auch der ließ sich von Stefan widerstandslos auf den Arm nehmen und kraulen.

Die Arbeit im Garten musste warten. Das würde er morgen nachholen, sonst gab es Ärger mit dem Vater.

Schnell noch unter die Dusche und den Geruch der Hühner abwaschen, neue Wäsche, eine saubere Jeans und ein neues Poloshirt anziehen, fertig. Sein Taschengeld, einzig für diesen Tag mühsam gespart, steckte er lose in die Tasche. Er hasste Geldbörsen, das sah immer so wichtig aus, obgleich er fasst zu jedem Geburtstag eine geschenkt bekam, benutzte er sie nie.

Er meldete sich noch kurz bei seiner Mutter ab und schon saß er wieder auf dem Fahrrad und machte sich auf den Weg. Die Kreisstadt war etwa 25 km entfernt, aber solche Strecken war Stefan gewohnt. Außerdem fuhr hier nur der Schulbus und der machte um 19:00 Uhr Feierabend.

Schon von weitem hörte er die Musik der Fahrgeschäfte und roch den Duft der Backwaren und gebrannten Mandeln. Stefan wurde von einer stillen Freude gepackt. Er schloss sein Fahrrad sorgfältig an einer Haltestange an und schlenderte dann langsam über das Gelände. Schon ein kurzer Blick reichte ihm um festzustellen, dass es keine neuen Fahrgeschäfte gab. Aber das hatte er auch nicht erwartet, dafür war ihre Kreisstadt nicht groß genug. Aber immerhin waren schon etliche Besucher da und es füllte sich Zusehens.

An einem Bratwurststand kaufte er sich drei der typischen, kleinen Bratwürste und eine Cola.

Interessiert beobachtete er die vorbeilaufenden Besucher und so manches Mädchen lächelte ihn an. Stefan war durchaus ein hübscher Kerl. Mit seinen 1,92 m überragte er oft die meisten Mitschüler und Freunde. Er war gut trainiert, spielte im örtlichen Basketballteam und auch seine Radtouren sorgten für gute Fitness.

Nachdem er aufgegessen hatte, schlenderte er weiter und blieb schließlich vor dem Autoscooter stehen. Diese kleinen Elektroautos hatten ihn schon immer fasziniert, wartete er doch schon sehnsüchtig darauf, seinen Führerschein machen zu können. Er kaufte sich fünf Chips und wartete darauf, dass die laufende Runde beendet wurde. Als das Signal ertönte, flitzte er los, hatte aber Pech. Ein etwa gleichaltriger Junge schnappte sich den Wagen auf den er es abgesehen hatte. Grinsend steckte er den Chip in den Schlitz am Auto und bereitete sich auf den Start vor. Für Stefan war dadurch zu viel Zeit vergangen, sodass alle Wagen schon besetzt waren als er sich umdrehte. Enttäuscht stellte er sich wieder an den Rand und beobachtete das Geschehen.

Sofort fiel ihm der Junge auf, der ihm eben den Scooter weggenommen hatte. Wie ein Verrückter kurvte er umher und versuchte jeden zu rammen, der ihm in die Quere kam. Er hatte es besonders auf ein hübsches Mädchen abgesehen, die er regelrecht verfolgte um sie zu rammen.

Dann hörte er das Signal und dieses Mal hatte Stefan Glück, er ergatterte einen Wagen. Für ihn war es wichtig, im Gegensatz zu seinem Konkurrenten der vorigen Runde, den anderen Fahrzeugen auszuweichen. Geschickt manövrierte er durch die anderen Wagen und hatte seinen Spaß daran. Plötzlich sah er wie der Rowdy das Mädchen von vorne rammte und sie mit voller Wucht, mit dem Mund auf das Lenkrad knallte. Mit schmerzverzerrtem Gesicht hielt sie sich die Hand vor den Mund und Stefan konnte sehen, dass sie blutete.

Mit einem hämischen Grinsen drehte der Typ ab, kurvte einmal durch die anderen Autos und als Stefan erkannte, dass er wahrscheinlich das Auto des Mädchens nochmals rammen wollte, reagierte Stefan impulsiv. Mit weit aufgerissenen, ängstlichen Augen starrte sie hilflos auf den verrückten Scooter Fahrer. Doch dieses Mal sollte er kein Glück haben.

Stefan hatte genau die Richtung erkannt und seine Fahrt darauf eingestellt und erwischte den Idioten etwa einen Meter vor der Kollusion mit dem Mädchen, an der Seite.

Stefans Scooter wurde abrupt gestoppt, während der andere noch einen Zusammenstoß mit einem anderen Auto hatte. Wenig später ertönte das Signal zum Ende der Runde.

Stefan stieg sofort aus seinem Wagen und war mit ein zwei Schritten bei dem Mädchen und reichte ihr die Hand: „Komm, ich bringe dich zur Sanitätsstation. Deine Verletzung sollte sich ein Arzt ansehen!“

Noch völlig überwältigt von dem Geschehen, reichte sie ihm impulsiv die Hand und erhob sich aus dem Sitz. Sie waren gerade von dem umlaufenden Gang runter gestiegen, als Stefan am Arm gepackt wurde. Als er sich umdrehte, sah er in das grinsende Gesicht des Idioten.

„Lass mich sofort los, oder ich haue dir dein Gesicht zwischen den Ohren raus!“, sagte Stefan mit leiser, aber energischer Stimme.

Verdattert ließ der seinen Arm los und trat einen Schritt zurück. „Ich wollte ……“ Weiter kam er nicht, denn Stefan hatte das Mädchen die ganze Zeit nicht losgelassen und zog sie nun weiter Richtung Sanitätszelt.

Der Sanitäter schaute sich die Verletzung gründlich an und beruhigte das Mädchen. „Ist nur eine kleine Platzwunde, innen an der Lippe. Das muss nicht genäht werden. Auch die Zähne sind nicht lose!“, sagte er, nachdem er auch die überprüft hatte. Er reinigte und desinfizierte die Wunde noch und entließ die Beiden, noch mit guter Besserung und weiterhin viel Spaß.

Als sie Beide dann vor dem Zelt standen, kam etwas verlegene Stimmung auf. Dieses Mal fing sich Stefan, ganz gegen sein sonstiges Naturell: „Darf ich dich noch zu einem kalten Getränk einladen? Vielleicht kannst du damit einer Schwellung vorbeugen!“ Er reichte ihr die Hand und sagte: „Ich heiße übrigens Stefan!“

Mit einem etwas schmerzlich verzogenem Lächeln, reichte sie ihm ihre Hand. „Danke für deine Hilfe! Ich würde eigentlich lieber nachhause gehen, mir ist die Lust am Rummel vergangen. Ich heiße übrigens Leni.“

„Das kann ich verstehen!“, antwortete Stefan. „Wäre es dir recht, wenn ich dich ein Stück begleite? Nicht das dich der Typ verfolgt und dir irgendwo auflauert.“

„Ok, das ist lieb von dir! Habe wirklich etwas Angst vor ihm!“

Sie gingen eine Weile schweigend nebeneinander her, als Leni plötzlich seine Hand ergriff und sie drückte. „Wie bist du nur auf die Idee gekommen ihn zu rammen? Ich war so überrascht, dass du auf einmal da warst!“ Sie wollte ihre Hand wieder von Stefan lösen, doch er hielt sie fest. Für ihn war es so ein wunderbares Gefühl, dass ihm jemand seine Zuneigung zeigte, auch wenn es vielleicht nur aus Dankbarkeit war. Und Leni ließ es geschehen. Sie schloss sogar ihre Finger fester um seine Hand.

„Ich hatte den Knaben schon in der vorigen Runde beobachtet und fand es schrecklich wie er dich bedrängt hat. Der war sowas von Rücksichtslos, dass ich dachte ich müsste was unternehmen. Leider bekam ich keinen Wagen, als das Signal ertönte.“ Stefan schaute Leni von der Seite an und drückte ihre Hand. „Leider konnte ich den Zusammenstoß, bei dem du auf das Lenkrad geknallt bist, nicht verhindern. War noch viel zu weit weg. Ich sah dann, dass er erneut auf dich zukam, weil er deine Verletzung scheinbar nicht gesehen hatte. Dieses Mal war ich in der richtigen Position und konnte ihn von seinem Vorhaben abbringen. Wer weiß was der noch alles angestellt hätte?“

Stefan fühlte sich so unglaublich wohl. Die Wärme von Lenis Hand durchströmte ihn und ließ sein Herz schwer in seiner Brust schlagen. Noch nie hatte er so etwas gespürt und er ahnte, dass hier etwas ganz Besonderes passierte. Sein Blick, der immer wieder das hübsche Gesicht streifte, war voller Emotionen.

-*-

Aber auch an Leni ging diese Berührung nicht spurlos vorüber. Sie war zwar immer noch geschockt von dem Verhalten des Rambos, empfand die Hand von Stefan aber als beruhigend und angenehm. Vor allen Dingen hatte sie das Verhalten von Stefan imponiert, als er dem Rambo seine Grenzen aufgezeigt hatte. So etwas hatte noch kein Junge für sie getan. Die die sie kannte, warben auf unterschiedlichste Art um sie. Wollten aber im Endeffekt alle das Gleiche, sie ins Bett kriegen. Dem Einzigen, dem es gelang bis an ihre Brüste vorzudringen, war Karim gewesen. Doch dann wurde er immer rücksichtsloser und forderte unmissverständlich Sex. Es kam fasst zu einer Vergewaltigung, die Leni gerade noch abwehren konnte. Seitdem war sie vorsichtig geworden.

Stefan hatte Leni nachdenklich beobachtet und fürchtete schon, dass sie sich gleich von ihm verabschieden würde. Ihr Gesichtsausdruck war immer ernster geworden, doch er sollte sich irren.

Als sie plötzlich stehen blieb, glaubte er der Zeitpunkt wäre gekommen. Leni hielt ihn an der Hand fest und stellte sich vor ihn hin und fragte ihn mit einem listigen Lächeln: „Darf ich dir einen Wimpernkuss geben?“

„Ein Wimpernkuss?“, fragte er verdattert. „Was ist das denn?“

„Lass dich überraschen!“

Dann beugte sie sich vor, kam Stefans Wange ganz nahe, sodass er ihre Wärme fühlen konnte und dann spürte er plötzlich ein zartes Streicheln an seiner Wange.

Wow, was machte sie da? Dieses samtige, intensive Gefühl ging ihm durch und durch. Seine Haare an den Armen stellten sich auf und ein wohliger Schauer durchlief ihn. In seinem Kopf erschienen Gedanken, die er am Beginn des Tages nicht für möglich gehalten hätte. Sein Körper reagierte ungewohnt heftig auf diese Berührung, denn die beginnende Erektion sprach für sich.

Leni zog sich langsam zurück und lächelte ihn an. Ohne lange darüber nachzudenken, hauchte er ihr einen Kuss auf die Lippen.

Selber erschrocken über sein tun, sagte er: „Entschuldige, aber das war so schön, ich konnte mich dafür nur so bedanken!“

Doch Leni drückte nur seine Hand, weil sie verstand was er damit meinte. „Ich bin gleich zuhause, möchte den Rest bitte alleine gehen, ich hoffe du hast dafür Verständnis?“

Stefan nickte, doch plötzlich hatte er einen Einfall: „Ich würde dich gerne wiedersehen, können wir uns mal treffen?“ Selber überrascht von seinem Mut, schaute er sie bittend an.

Leni schaute ihn nachdenklich an. „Wie alt bist du Stefan?“

„Ich bin fasst 17, das heißt ich werde in zwei Monaten 17!“, antwortete er verlegen.

„Und ich werde in drei Monaten 19. Ich mache dieses Jahr mein Abi und möchte dann studieren. Ach egal, ich finde dich süß und werde schon etwas Zeit finden. Gib mir deine Handynummer ich rufe dich an, ok?“

Sie fand ihn wirklich süß. Vor allen Dingen hatte ihr sein selbstloser Einsatz am Autoscooter imponiert. Keiner ihrer Freunde hatte sich jemals so verhalten und wenn sie ehrlich zu sich war, spürte sie etwas an ihrem Herzen, welches sie nicht ignorieren konnte.

Da keiner etwas zum Schreiben dabeihatte, speicherte Leni seine Nummer gleich im Handy ab und dann verabschiedete sie sich von Stefan, mit einem Küsschen links und rechts auf der Wange.

-*-

Wie in einem Nebel, lief Stefan zurück zum Rummelplatz. Wilde Gedanken wirbelten in seinem Kopf. Diese Berührungen ließen sein junges Herz wie verrückt pochen und er glaubte es würde gleich zerspringen. Noch nie hatte ihn so etwas so durcheinandergebracht.

Den Weg durch die Buden und Fahrgeschäfte nahm er gar nicht wahr. Er spürte immer noch die zarte Berührung ihrer Wimper und dann noch als Krönung, ihre Küsschen. Stefan meinte zu schweben, die ganze Welt hätte er umarmen können und jedem, der ihm begegnete wollte er davon erzählen. Doch dann sagte er sich: „Genieße es und behalte es vorerst für dich!“

Kurz bevor er sein Fahrrad erreichte, neigte er den Kopf etwas, um seinen Schlüssel für das Fahrradschloss aus der engen Jeans zu ziehen, als er einen heftigen Schlag auf den Schulten verspürte. Der Schlag war so heftig, dass er nach vorne stürzte. Nur sein hartes Training beim Basketball, machte es ihm möglich den Sturz mit einer Rolle abzufangen. Sofort stand er wieder auf den Beinen und drehte sich mit abwehrend erhobenen Armen um.

Überrascht erkannte er den Rowdy vom Autoscooter, der keine drei Meter vor ihm, mit hoch erhobenen Armen stand. In den Händen hielt er ein Brett, mit dem er ihn wohl eben geschlagen hatte. Mit einem grimmigen Schrei stürzte er auf Stefan zu und versuchte ihn erneut zu schlagen. Doch um Stefan zu treffen musste er schon früher aufstehen.

Er ließ ihn kommen, tauchte kurz bevor das Brett ihn traf, unter dem Schlag hindurch und ließ den Angreifer ins Leere laufen. Gleichzeitig traf er sein rechtes Bein, kurz bevor er es aufsetzen konnte und nahm ihm damit seine Standsicherheit. Mit einem Aufschrei stürzte er zu Boden und knallte mit dem Gesicht auf den Grandplatz. Dadurch, dass er mit beiden Händen das Brett hielt, kam seine Abwehrreaktion viel zu spät.

Wenig später saß Stefan auf seinem Rücken und krallte eine Hand in sein Haar und zog den Kopf abrupt nach oben. „Ich habe dir gesagt, ich haue dir das Gesicht zwischen den Ohren raus. Dieses ist ein Vorgeschmack. Solltest du mir noch einmal über den Weg laufen, wird es anders ausgehen.“

Stefan betrachtete das Gesicht seines Kontrahenten und musste entsetzt feststellen, dass der einige Wochen sein Gesicht verbergen musste. Die ganze rechte Gesichtshälfte war verschrammt und fing jetzt an zu bluten. „Du solltest jetzt zum Sanitäter gehen und sagen du seist gestürzt. Lass es behandeln, bevor es sich entzündet.“

Stefan ließ die Haare los und begleitete den unerwarteten Aufschlag des Rowdys auf dem Kies, mit einer Entschuldigung: „Oh, tut mir leid, das wollte ich nicht.“ Grinsen erhob er sich, nahm das Brett mit den Worten an sich: „Das brauchst du ja jetzt nicht mehr,“ und ging zu seinem Fahrrad. Auf der Fahrt zu seinem Dorf musste er an das Gesicht des Rowdys denken und machte sich Vorwürfe, etwas zu grob zu ihm gewesen zu sein. Doch dann überwog die Wut, die er auf den unverbesserlichen Kerl hatte. Immerhin war die Verletzung, die sich Leni durch sein brutales Verhalten zugezogen hatte, fasst genauso schlimm.

Leni, dieses Mädchen ging ihm nicht mehr aus dem Kopf. Der Kampf mit dem Rowdy verblasste Zusehens. Auf der Fahrt beherrschte immer mehr das Gesicht von Leni seine Gedanken. Er fühlte sich unglaublich wohl, alles war so leicht und wunderbar. Dieses zarte Gesicht, umrahmt von blonden Haaren, hatte sich in sein Gedächtnis gebrannt. Den Weg zu seinem Elternhaus nahm er überhaupt nicht wahr. Er kam erst wieder zu sich, als er das Fahrrad in die Garage geschoben hatte.

Seine Eltern schauten überrascht auf, als er kurz in das Wohnzimmer schaute. So früh war er noch nie vom Sommerfest zurück gewesen. Es war gerade mal 22 Uhr und Stefan verschwand mit einem kurzen, „Gute Nacht!“ Auf seinem Zimmer.

„Da stimmt was nicht!“, stellte seine Mutter lakonisch fest.

Stefan zog sich aus und betrachtete im Spiegel seinen Rücken, wo der Rowdy ihn mit dem Brett getroffen hatte. Er erkannte zwei rot unterlaufende Striemen, das würden sicherlich in den nächsten Tagen blaue Flecken werden. Aber egal, er hatte dem Knaben eine gehörige Abreibung erteilt, der würde in Zukunft sicher vorsichtiger sein, aber wahrscheinlich auch hinterhältiger. Jedenfalls traute Stefan ihm das zu.

Er zog sein Nachtzeug an, putzte kurz seine Zähne und legte sich ins Bett. Aber an Schlaf war nicht zu denken. Zu sehr beherrschte Lenis Gesicht seine Gedanken. Immer wieder sah er ihr Lächeln und sein Körper reagierte darauf. Überrascht stellte er fest, dass nur der bloße Gedanke an sie, sein Glied hart werden ließ. Er stellte sich vor, wie sie wohl nackt aussehen würde. Wie seine Hände ihre zarte Haut berührten. Wie sie ihm ihre Brüste dar bot und ihm entgegenkam, als seine Lippen die schon harten Knospen umschlossen.

Automatisch umfasste er seinen Schwanz und begann ihn zu reiben. Stefan hatte noch nie mit einer Frau geschlafen. Seine Vorstellung über den Akt, hatte er ausschließlich aus der Literatur und den oft hässlichen Kommentaren seiner Freunde und Mitschüler. Diese widerten ihn an, da es bei den Gesprächen immer nur um die eigene Befriedigung ging und nicht um die Gefühle der Sexpartnerin. Er hatte sich vorgenommen, nie so sein zu wollen. Allerdings waren seine Vorstellungen von der Vereinigung mit einer Frau, sehr vage. Er konnte sich die Empfindungen nicht im Geringsten ausmalen, die er dabei fühlen würde, dafür waren die Berichte in den einschlägigen Texten zu oberflächlich und gefühllos. Trotzdem wusste er viel über die Anatomie des weiblichen Körpers. Er kannte die erogenen Zonen der Frau genau. Wusste, dass eine Frau mit dem normalen Akt mit einem Mann nur sehr selten, oder nie zum Orgasmus kam. Hier war die Feinfühligkeit des Mannes gefragt. Er hatte gelesen, dass einige Frauen schon zum Orgasmus kamen, wenn man nur ihre Brustwarzen stimulierte, was allerdings wohl auch nicht oft vorkam. Ein ziemlich sicheres Mittel für den Mann, seine Partnerin zum Orgasmus zu verhelfen war, ihren Kitzler mit dem Finger oder auch der Zunge zu streicheln.

Auch hatte er registriert, dass Frauen sehr schnell durch eine unbedachte Äußerung oder Bewegung ihren beginnenden Orgasmus verlieren konnten, was für die Partnerin immer sehr enttäuschend sein musste.

Einzig, wenn er sich selbst befriedigte, glaubte er dem sehr nahe zu kommen. Auch jetzt, wo er im Bett lag und sich Leni nackt vorstellte, konnte er in etwa deuten, was er dabei erleben würde. Vorher war ihm der Gedanke eine Frau mit der Zunge zu streicheln, als sehr abwegig vorgekommen. Doch jetzt wo er Leni kannte, fand er den Gedanken nicht mehr befremdlich. Im Gegenteil er sehnte sich danach, ihr so seine Liebe zu zeigen.

Wie beiläufig hangelte er sich ein Kleenex aus dem Karton auf seinem Nachschrank, schob seine Bettdecke und seine Pyjamahose runter und bearbeitete seinen Penis mit großer Inbrunst. Seine Vorstellungen von der nackten Leni wurden immer intensiver. Mittlerweile saß sie auf ihm und seine Hand war in seiner Vorstellungskraft zu ihrer Vagina geworden. Sehr langsam hob und senkte sie ihren Unterleib auf seinem Schwanz. Leise stöhnte er und je mehr er sich seinem Orgasmus näherte, um so langsamer bewegte sich Leni auf seinem Glied. Und als er glaubte, dass es nicht mehr langsamer gehen würde, hörte Leni auf sich zu bewegen. Aber sein Orgasmus war nicht mehr zu stoppen. Tief in seinem Unterleib pumpte es und alles in seinem Kopf war nur noch auf diesen einen Punkt konzentriert. Und dann schoss der erste Strahl seines Samens über seinen Körper, mit so einer Heftigkeit, die er noch nie erlebt hatte. Bis kurz vor seinem Kinn spürte er die heiße Flüssigkeit auf seiner Haut. Und die Spasmen wollten nicht enden. Strahl um Strahl pumpte sein Glied die weißliche Flüssigkeit auf seinen Leib, sodass Stefan Mühe hatte, sie mit dem Kleenex einigermaßen aufzufangen.
-*-

Als Leni sich verabschiedet hatte und sich umdrehte, lächelte sie still vor sich hin. Sie war dabei sich in diesen jungen Kerl zu verlieben. Stefan hatte in ihr etwas zum Klingen gebracht, woran sie seit dem Desaster mit Karim, nicht mehr zu hoffen gewagt hätte. Allein sein Alter machte ihr zu schaffen. Sie hätte sich gerade für den ersten sexuellen Kontakt, einen erfahrenen Liebhaber gewünscht. Aber es war leider so, dass Mädchen früher reif waren für die Liebe, als Jungen. Die hinkten in der Liebe immer 3 – 4 Jahre hinterher und die Jungen die im Alter zu ihr gepasst hätten, hatten alle schon eine feste Freundin oder waren schwul.

Sie wohnte nur wenige Meter von dem Ort entfernt, an dem sie sich von Stefan verabschiedet hatte. Die Erfahrung mit Karim hatte sie vorsichtig werden lassen. So ließ sie sich von eventuellen Verehrern, nie bis vor die Tür bringen. Sie kam auch nicht aus der Kreisstadt, sondern ihr Elternhaus stand wie bei Stefan, in einem kleinen Dorf, südlich von der Kreisstadt. Allerdings sehr viel weiter weg als Stefans Dorf. Deshalb hatte ihr Vater ihr eine kleine Wohnung spendiert. Er hatte sie vor die Wahl gestellt entweder ein kleiner PKW oder die Wohnung. Leni hatte sich für die Wohnung entschieden, weil die Entfernung einfach zu groß war, um hin und her zu pendeln.

Nachdenklich schloss sie ihre Wohnungstür auf. Ihr geisterte immer noch Stefan im Kopf herum. Er hatte einen tiefen Eindruck bei ihr hinterlassen.

Ihr erster Weg führte sie ins Bad. Im Spiegel betrachtete sie ihre Lippen und konnte feststellen, dass die Oberlippe leicht geschwollen war. Der Mund tat ihr weh, obgleich sie auch noch den zarten Kuss von Stefan verspürte. Sie hob ihre Oberlippe etwas an und konnte den kleinen Riss in der Haut gut erkennen, der, wie der Sanitäter schon gesagt hatte, wirklich sehr klein war. Sie holte sich ein paar Eiswürfel aus dem Gefrierfach, wickelte sie in ein Geschirrtuch und setzte sich damit in ihren Lieblingssessel (sie hatte ja nur den einen), schaltete den Fernseher ein und drückte dann die Eiswürfel an die Lippe.

Trotz Fernsehprogramm schweiften ihre Gedanken wieder ab zu Stefan. Er war wirklich süß und sie konnte sich durchaus vorstellen mit ihm befreundet zu sein. Er machte auf sie auch einen wirklich reiferen Eindruck als 16 Jahre, nun gut fast 17 Jahre. Der Gedanke an ihn erregte sie. Unwillkürlich legte sie eine Hand in ihren Schoss, ohne darüber nach zu denken. Als ihre Finger dann langsam anfingen, unruhig auf dem Stoff herum zu trommeln, wurde ihr bewusst was sie dort tat. Aber es tat so gut, nach dem Stress des Abends. Sie öffnete die Knöpfe ihrer Jeans und schob ihre Hand in die Hose. Ein wohliges Gefühl durchströmte sie, als ihre Finger die heiße Vagina berührten. Irgendwann war es nicht mehr genug. Sie spreizte ihre Schenkel und tauchte mit ihrer Hand in den Slip, um mehr Kontakt zu ihrer Perle herstellen zu können. Die Feuchtigkeit ließ ihren Finger tief eindringen. Ihre Gedanken schweiften wieder ab zu Stefan.

Sie wünschte sich er wäre jetzt da und würde ihre eigenen Finger durch seine Zunge ersetzen. Schon diese Vorstellung ließ die Säfte in ihrer Scheide zusammenlaufen. Das Kühlkissen, das sie sich immer noch an die Lippe drückte, flog zur Seite und im nächsten Moment hatte sie ihre Jeans über die Knie geschoben, um besser an ihre Vulva zu kommen. Ihre Finger bearbeiteten den kleinen Knopf immer heftiger und als dann plötzlich der Orgasmus einsetzte, warf sie sich nach hinten in den Sessel, machte ihre Beine ganz steif und ließ dieses wunderbare Gefühl langsam ausklingen.

Sie würde Stefan anrufen, da war sie sich jetzt ganz sicher. Was sollte schon passieren, wenn zwei unerfahrene Jugendliche den ersten Sex hatten.

-*-

Für Stefan begannen nervige Tage. Er schaute in der ersten Zeit wohl viertelstündlich auf sein Handy, aber es kam keine Nachricht oder Anruf von Leni.

Die Tage vergingen und mittlerweile hatte er die Hoffnung schon aufgegeben. Zusätzlich hatte er Stress mit seinem Vater bekommen, weil er den Garten noch nicht gesäubert hatte. Um ihn wieder friedlich zu stimmen, gab er sich besonders viel Mühe, brauchte aber auch fasst das ganze Wochenende dazu. Für ihn nur gut, so konnte er sich etwas ablenken, von den Gedanken an Leni. Doch am Wochenbeginn hatte er seine Aufgaben erledigt.

Immer wieder sah er das Gesicht von Leni vor sich. Stellte aber nach vier Tagen fest, dass es langsam verblasste. Das durfte nicht sein!

Plötzlich viel ihm ein, dass er überhaupt keine Kondome hatte. Auch wenn er nicht daran glaubte, mit Leni Sex zu haben, sollte er doch darauf vorbereitet sein. Im Dorf gab es zwar einen SB-Laden, die an der Kasse auch Kondome anboten, doch das war ihm dann doch zu peinlich. Hier im Dorf kannte jeder jeden und ein Kauf würde bald seine Runde machen. Also setzte er sich auf sein Rad und fuhr in die Kreisstadt. Den Rummelplatz ließ er links liegen. Hatte er in diesem Jahr gute und schlechte Erlebnisse gebracht und das würde ihn die nächste Zeit beschäftigen. In einer Drogerie besorgte er sich die Kondome. Er war überrascht wie viele Sorten es gab. Nachdem er sich einigermaßen schlau gelesen hatte, entschied er sich für >Extra Feucht< was immer das auch zu bedeuten hatte. Mit zwiespältigem Gefühl ging er zur Kasse, aber die Kassiererin scannte die Kondome ein als wäre es das normalste der Welt.

An der Ecke, wo Leni sich von ihm verabschiedet hatte, hielt er kurz an. Er war versucht in die Straße zu fahren, entschloss sich dann aber dagegen.

Heute war nun schon Freitag und Leni hatte sich immer noch nicht gemeldet. Enttäuscht legte Stefan sein Handy auf den Nachtschrank und ging zum Abendbrot. Seine Mutter hatte schon zwei Mal nach ihm gerufen und sie bestand darauf, dass die Familie am Abendbrot Tisch zusammensaß.

„Geht es dir nicht gut?“, fragte ihn seine Mutter. „Du bist in letzter Zeit so schweigsam!“

Stefan blickte von seiner Mutter zum Vater bevor er antwortete: „Nein alles ok,“, wiegelte er ab. „Ich hatte am Freitag letzte Woche ein wenig Stress auf dem Rummel, konnte das aber gut regeln.“

Auf die Frage seiner Mutter, was denn passiert sei gab er nur ausweichend Antwort. Sein Vater runzelte nur die Stirn und schüttelte leicht den Kopf.

Nach dem Essen ging Stefan wieder auf sein Zimmer.

Gerade als er seinen PC starten wollte, fiel sein Blick auf sein Handy. Das grüne Blinken signalisierte ihm, dass eine Nachricht gekommen war. Mit zitternden Fingern gab er den Pin ein und entriegelte sein Handy.

Hallo Stefan,
entschuldige bitte, dass ich mich jetzt erst melde,
aber ich war eine Woche bei meinen Eltern. Du weißt ja, Ferien!
Hättest du Lust, morgen mit mir ins Kino zu gehen? Oder auch etwas Anderes?
Ich würde mich sehr freuen dich wiederzusehen!
Leni

Stefan fühlte wie sich sein Puls beschleunigte. Sehnsüchtig hatte er auf dieses Zeichen gewartet. Sie hatte ihn also nicht vergessen und das war schon mehr als er erwarten durfte, denn immerhin hatte sie ihm deutlich gemacht, dass er zu jung für sie war.

Schnell antwortete er Ihr:
Hallo Leni,
ehrlich gesagt, habe ich nicht mehr damit gerechnet, dass du dich meldest.
Umso mehr freue ich mich, dich wieder zu sehen.
Habe die ganze Woche an dich denken müssen.
Würde gerne mit dir ins Kino gehen, oder auch was anderes machen.
Wo und wann wollen wir uns treffen?
Stefan

Die Antwort kam sofort.

Hi Stefan,
freue mich, dass du Zeit hast.
Ich musste auch oft an dich denken, hatte nur keine Gelegenheit dir früher zu schreiben.
Das Dorf in dem meine Eltern wohnen, ist ein Niemandsland in punkto Handyversorgung.
Kannst du mich in meiner Wohnung abholen? Ich wohne in der Berlingstr. 34, bei Weckers klingeln.
Ich denke, wenn du um 19 Uhr da bist ist es früh genug. Bis morgen!
Leni
Für Stefan verging der Abend und die Nacht quälend langsam. Immer wieder erwachte er und hatte Leni vor sich. Kurze erotische Träume, ließen ihn jedes Mal mit einem harten Schwanz aufwachen. Er unterließ es ihn anzufassen, weil er wusste, dass er dann sofort abspritzen würde. Jedes Mal empfing ihn Leni in zarter Unterwäsche in ihrer Wohnung und kaum war die Wohnungstür geschlossen, fiel sie über ihn her. Die Träume waren so intensiv, dass Stefan am nächsten Morgen Angst hatte, in ihre Wohnung zu gehen, weil er dachte sie könnte seine Lust erkennen und ihn zum Teufel jagen.
Den ganzen Samstag lief er wie Falschgeld durch die Gegend, dass es sogar seiner Mutter auffiel.

„Ist was mit dir?“, fragte sie ihn mehr als einmal. „Nein, alles ok.!“, antwortete er dann regelmäßig.
Irgendwann wurde ihm diese ständige Fragerei zu viel und er nannte ihr den Grund seiner Fahrigkeit.
„Ich habe heute Abend ein Date mit einer Freundin!“, sagte er, wohl wissend was jetzt kommen würde. Doch er sollte sich irren. Seine Mutter sagte nur: „Na endlich! Ich habe schon gedacht du bist schwul. Sei bitte Vorsichtig, du weißt was ich meine?“ Damit war der Fall für sie erledigt.

Am Abend machte er sich rechtzeitig auf den Weg. Seine Vorbereitungen auf sein erstes Date, war geprägt von Nervosität und ständiger Kontrolle, ob er auch sauber genug war, die Kondome eingesteckt hatte und ständigem Blick auf die Uhr.
Natürlich erreichte er die Berlingstraße viel zu früh. Deshalb fuhr er noch weiter durch den Ort und hielt Ausschau nach einem Lokal in der Nähe des einzigen Kinos des Ortes. Aber die Möglichkeit waren sehr beschränkt. Er kaufte noch eine Schachtel Pralinen, um nicht mit leeren Händen anzukommen. Er hatte keine Ahnung wie man sich in so einer Situation verhält.

Fünf Minuten vor der vereinbarten Zeit klingelte er bei Weckers. Als hätte Leni auf ihn an der Klingel gewartet, der Summer ertönte sofort.
Stefan pochte das Herz bis zum Hals. Langsam, um sich etwas zu beruhigen stieg er die zwei Etagen bis zu ihrer Wohnung hinauf.
Leni stand in der Tür und lächelte ihn an.
Ihr Anblick raubte Stefan den letzten Rest seiner Luft, die beim Treppensteigen sowieso schon knapp wurde.
Sie trug einen schwarzen Minirock und darunter schwarze Leggings, auch ihr T-Shirt war schwarz, darunter trug sie eine weiße Bluse, mit langen Ärmeln. Alles passte perfekt zu den blonden Haaren, die sie zu einem Pferdeschwanz nach hinten gebunden hatte. Das schwarze Outfit ließ ihre ohnehin schon schlanke Figur noch schlanker erscheinen.
„Komm rein!“, begrüßte Leni ihn. Hauchte ihm links und rechts einen Kuss auf die Wange und schloss die Tür.
Etwas verlegen reichte Stefan ihr mit zitternden Fingern die Pralinen. „Ich wusste nicht was du magst, habe deshalb eine bunte Mischung genommen!“
Auch Leni verspürte eine leichte Verlegenheit, da sie aber hier Zuhause war verflog das schnell und sie bat Stefan in ihren Wohn.- und Schlafraum.
Neugierig und auch zur Ablenkung schaute er sich um. Der Raum war ziemlich groß, aber sehr gemütlich eingerichtet. Eine kleine Sitzgruppe stand vor einem großen Fenster, dahinter schien sich noch ein Balkon zu befinden. Recht von der Sitzgruppe war eine offene Kitchenette, mit einem Esstresen. Viele Bilder und Poster gaben der Einrichtung etwas lebhaftes und Stefan kam anhand der Poster zu der Überzeugung, dass Leni scheinbar Insekten liebte, denn überall waren die kleinen Krabbeltiere zu sehen.
Links von der Zimmertür befand sich in einer Nische ein breites Bett. Die Nische konnte vom Wohnraum mit einem Vorhang abgetrennt werden, der jetzt aber nur zur Hälfte zugezogen war.
„Du hast es aber sehr schön eingerichtet!“, stellte Stefan bewundernd fest. „Interessierst du dich für Insekten?“ Er deutete auf die vielen Poster an den Wänden.
„Danke!“, erwiderte Leni auf sein Lob. „Ich will Biologie studieren. Möchte mich speziell für die Rettung der Bienen einsetzen, aber auch fasst alle anderen Insekten sind durch die Monokulturen stark gefährdet.“
„Magst du ein Glas Rotwein?“, fragte sie dann unvermittelt. „Setz dich ich hole eben Gläser und den Wein!“ Nachdem Stefan genickt hatte. Er setzte sich auf das kleine Sofa und beobachtete die geschmeidigen Bewegungen von Leni. Als sie sich bückte, um Gläser aus der Anrichte zu holen, schossen ihn augenblicklich seine erotischen Träume in den Sinn, die er in der Nacht hatte. In seiner Hose wurde es eng, doch er konnte einfach nicht wegsehen. Als sie dann noch die Gläser vor ihm auf den Tisch stellte und er einen kurzen Blick in ihr Dekolleté werfen konnte, platzte er damit heraus, was er die ganze Zeit schon auf den Lippen hatte: „Du bist sehr schön, Leni!“ Überrascht von seinem Kompliment fügte er noch hinzu: „Danke, dass du dich gemeldet hast, ich hatte nicht mehr damit gerechnet!“
„Danke, dass ist lieb von dir.“ Sie setzte sich zu ihm auf das Sofa und schenkte den Wein ein. Dann hob sie ihr Glas und prostete Stefan zu.
Für Stefan war Alkohol etwas Ungewohntes. Er trank höchsten Mal ein Bier, mochte den herben Geschmack aber überhaupt nicht. Der Wein überraschte ihn, er hatte noch nie Wein probiert, abgesehen mal einen Schluck von der Weisweinschorle seiner Mutter, war ihm Wein total fremd. Aber dieser Rotwein war total lecker. Er nahm noch einen kräftigen Schluck, bevor er das Glas absetzte. Er spürte eine angenehme Wärme in seinem Magen.

„Bist du letzten Freitag gut nach Hause gekommen?“, fragte Leni ihn und sah ihn schmunzelnd an.

„Es geht!“, antwortete er zögerlich. „Ich hatte noch eine Begegnung der unangenehmen Art, mit dem Rowdy vom Rummel.“
„Wie jetzt? Du hast den Kerl noch mal getroffen?“, fragte Leni besorgt.
„Ja, er hat mir aufgelauert und wollte mich mit einem Brett erschlagen. Wenn ich nicht gerade meinen Fahrradschlüssel aus der Tasche ziehen wollte und dabei den Kopf nach vorne gebeugt hätte, wäre es wohl schlimmer ausgegangen.“
„Was, soll das heißen er hat dich getroffen?“
„Ja, er hat mir das Brett auf den Rücken geknallt. Aber außer ein paar blauen Flecken ist nichts passiert. Leider musste ich dem Burschen ungewollt eine Lektion erteilen. Durch meinen Sport bin ich ziemlich schnell und abgehärtet. Ich war durch den Schlag ins straucheln gekommen, konnte mich nur mit einer Rolle vor dem unkontrollierten Sturz retten. Dass ich so schnell wieder auf die Beine komme, damit hat er nicht gerechnet. Er stürmte jedenfalls auf mich zu, mit hoch erhobener Latte und wollte mich erneut schlagen. Doch ich konnte dem Schlag ausweichen und ihm ein Bein stellen als er an mir vorbeilief. Dabei ist er dann mit seinem Gesicht auf den Boden geschlagen und hat sich die gesamte rechte Gesichtshälfte aufgeschrammt.“ Stefan schaute Leni etwas entschuldigend an, so als wollte er sagen: > Tut mir leid ich wollte ihn nicht verletzen! <.

Mitleidig warf Leni ihm einen Blick zu. „Darf ich mir die Verletzung mal ansehen?“
„Och, da gibt es nicht viel zu sehen!“, erwiderte Stefan und deutete mit dem Daumen in seinen Nacken.
„Ach komm, lass mich mal schauen?“ Dabei zerrte sie an seinem T-Shirt, konnte es aber nicht so hochschieben, um die Verletzung sehen zu können. Resolut zog sie ihm das Shirt über den Kopf und betrachtete jetzt seinen nackten Rücken.
Vorsichtig strichen ihre Finger über die blauen Striemen und plötzlich, Stefan hatte ihr den Rücken zugedreht, küsste sie die Stellen. Nicht nur einmal, sondern über die ganze Breite seiner muskulösen Schultern. Erst die eine Spur, die das Brett oben hinterlassen hatte und zurück die untere Linie. Dann als sie wieder seinen rechten Arm erreicht hatte, drehte sie Stefan zu sich um und näherte, sich mit verklärtem Blick, langsam seinem Mund. Als sie zart seine Lippen berührte, ging eine Veränderung bei Stefan vor sich. Er legte seine Arme um den schlanken Mädchenkörper und erwiderte mit leicht geöffnetem Mund vorsichtig ihren Kuss.
Schon die Berührung ihrer Lippen auf seinem Rücken, ließ ein Schauer nach dem Anderen seinen Körper durchlaufen. Eine Erregung erfasste ihn, die er noch nie erlebt hatte. Keine Selbstbefriedigung hatte jemals so eine Lust bei ihm ausgelöst.
Doch der Kuss jetzt, ließ all seine Wünsche und Träume wahr werden. Er spürte wie ihre Zunge sich einen Weg durch seine Lippen suchte und begierig ließ er sie gewähren. Das Spiel ihrer Zungen wurde immer intensiver. Langsam drückte Leni Stefan zur Seite, ohne mit dem Küssen aufzuhören. Als Stefan dann auf dem Rücken lag, legte sie sich auf ihn und drückte ein Knie zwischen seine Schenkel. Deutlich konnte sie seine beginnende Erektion spüren.
Es gab jetzt kein Zurück mehr. Die ersten Schritte zur körperlichen Liebe waren gemacht und Beide wollten es.
Trotz des intensiven Kusses, der Stefan sehr überraschte, schossen ihm auf einmal Gedanken durch den Kopf, die ihn ein bisschen irritierten. >Was ist, wenn ich etwas falsch mache? < Eine andere Stimme sagte: >Du kannst es, denke immer daran was du gelesen hast. Versuche zuerst Leni zum Orgasmus zu bringen, damit machst du sie unendlich glücklich! <
Seine Hände strichen sanft über ihren Rücken. Irgendwann hatte er das Ende ihres T-Shirts gefunden und glitt darunter. Aber da war immer noch ihre Bluse im weg, die in ihrem Rock steckte. Vorsichtig zog er den Stoff aus der Umklammerung des Rocks und konnte schließlich seine Hand auf ihre heiße Haut legen. Er hatte immer damit gerechnet, dass Leni ihm Einhalt gebot doch es kam nichts. Mutig wanderten seine Finger weiter und erreichten schließlich den Verschluss ihres BH.
Plötzlich hob Leni ihren Kopf und schaute ihn liebevoll an. „Wollen wir nicht lieber in mein Bett gehen, da haben wir es viel bequemer?“
Stefan konnte nur ein „Ja!“, hauchen. Hatte er doch befürchtet, dass er zu weit gegangen war.

Leni erhob sich, zog ihn an der Hand hoch und ging mit ihm zur Nische mit dem Bett. Sie schob den Vorhang ganz zur Seite, deckte noch die Bettdecke auf und drehte sich dann wieder zu Stefan um. Erneut küssten sie sich, doch dann unterbrach Stefan etwas verlegen ihre Zärtlichkeiten. „Darf ich dich ausziehen?“, fragte er sie mit belegter Stimme. „Es ist alles so neu für mich. Ich habe Angst etwas falsch zu machen.“
„Bisher hast du nichts falsch gemacht!“, antwortete Leni. „Für mich ist das auch alles neu, du brauchst also keine Angst zu haben. Natürlich darfst du mich ausziehen, ich sage dir schon, wenn ich irgendetwas nicht möchte.
Zaghaft zog er ihr das T-Shirt über den Kopf. Dann fing er an die Knöpfe ihrer Bluse aufzuknöpfen und schob sie ihr über die Schulter. Ihm wurde ganz heiß, als er Leni nur noch im BH vor sich sah. Ganz sachte zeichnete er die Konturen mit einem Finger nach. „Du bist wunderschön!“, sagte er mit stockender Stimme.
„Danke!“
Bevor Stefan sich ungeschickt über den Verschluss des BHs hermachen konnte, hatte Leni ihn schon geöffnet. Überließ es aber Stefan ihre Brüste frei zu legen. Vorsichtig streifte er die Träger über ihre Schultern und als er dann die beiden Halbkugeln freilegte, atmete er ergriffen aus. Sein Blick wanderte von einer zur anderen und dann schaute er Leni an.
„Du darfst sie gerne anfassen!“, munterte sie ihn auf. Behutsam legte er eine Hand auf ihre linke Brust und spürte sofort die harte Knospe. Plötzlich beugte er sich vor und küsste die andere Knospe und saugte etwas daran. Als er dann mit seiner Zunge wie ein Schmetterling über Warze flatterte, legte ihm Leni impulsiv ihre Hand in den Nacken und genoss dieses erregende Gefühl.
Sie hatte alles erwartet, aber das Stefan so zärtlich vorgehen könnte, nicht. Er berührte sie, als wenn er etwas kaputt machen würde, dabei war es gerade das, was Leni so unglaublich erregte.
Sie spürte wie die Feuchtigkeit in ihrer Vagina zusammenlief und das war erst der Anfang.
Bei Stefan hatte sie das Gefühl, dass er noch viel mehr Überraschungen für sie parat hielt.
Stefan löste sich von ihrer Brust, streichelte noch einmal jede einzelne mit seiner Hand, so als wollte er sich verabschieden, doch seine Hände wanderten zu ihrer Hüfte und öffneten den Reisverschluss ihres Rocks. Ungehindert fiel er nach unten und nur noch die schwarzen Leggins und der Slip verbarg ihren Körper vor seinen lüsternen Blicken.
Aber auch hier hielt Stefan sich nicht lange auf, als er sich vor ihr hinkniete, zeichneten seine Lippen feuchte Spuren auf ihre Haut, um gleichzeitig Leggins und Slip langsam über ihren Po zu schieben.

Leni hielt für einen Moment den Atem an. Sein Mund so nah an ihrer Vulva, machte sie fasst wahnsinnig vor Lust. Er hatte beide Hände auf ihre Pobacken gelegt und küsste nun unterhalb ihres Bauchnabels den beginnenden Haarbewuchs. Doch plötzlich, ohne was zu sagen, drehte er sie zum Bett und nötigte sie, sich hinzusetzen. Dann zog er ihr die Bekleidung von den Füßen und drückte sie in die Kissen. Ihre Beine hingen nun über den Rand und Stefan drückte ihre Schenkel auseinander. Zart streichelte er die Innenseiten ihrer Beine und küsste gleichzeitig um ihre Vagina herum.
Der Duft ihres Körpers erregte ihn dermaßen, dass er alles viel schneller machen wollte. Doch eine innere Stimme mahnte ihn zur Geduld: >Bleib ruhig, sonst verlierst du sie! <, mahnte die Stimme sehr eindringlich.
Obgleich sein Schwanz energisch darum bettelte frei gelassen zu werden, bemühte er sich ausschließlich darum, Leni zu beglücken.
Immer näher kam sein Mund ihrer Liebesöffnung. In enger werdenden Kreisen küsste er die Haut um ihre Vagina herum. Er spürte das Leni unruhig mit ihrem Becken hin und her rutschte. Wenn er sich näherte lag sie ganz ruhig und hielt die Luft an. Doch wenn er ihre Vulva nicht berührte und stattdessen küssend weiterwanderte, zuckte ihr Unterleib und sie stieß die angehaltene Luft mit einem leisen Stöhnen aus. Ihre rosige Scheide leuchtete durch die blonden Haare und endlich hatte Stefan erbarmen.
Sachte legte er seinen Mund auf ihre Liebesöffnung und kostete ihre Feuchtigkeit. Seine Zunge bahnte sich einen Weg durch ihre Schamlippen und an Lenis Reaktion konnte er feststellen, dass er es richtig gemacht hatte. Sie bäumte sich leicht auf und zwischen zusammengepressten Zähnen hauchte sie: „Was machst du nur mit mir? Das ist ja der Wahnsinn!“
Für Stefan war das Aufforderung weiter zu machen. In langen Zügen leckte er durch ihre Spalte um dann mit der spitzen Zunge etwas tiefer einzudringen. Er konnte die kleine Perle nur erahnen, doch an ihren zuckenden Schenkeln, die Leni links und rechts auf seine Schultern gelegt hatte, wusste er das er sein Ziel gefunden hatte.
Immer heftiger wurden Lenis Zuckungen. Im Rhythmus seiner Zunge drückte sie ihr Becken nach oben und Stefan hörte ihren hechelnden Atem.
Aufgeheizt durch seine Geduld, ließ ihr Orgasmus nicht lange auf sich warten. Plötzlich, ohne Vorwarnung, schlugen die Wellen der Lust über ihr zusammen. Ihre Hände krallten sich in seine Haare und drückten seinen Kopf noch fester auf ihre Vagina. Sich aufbäumend entlud sich ein heftiger Orgasmus, den sie mit kurzen heftigen Schreien begleitete.

Langsam löste Stefan sich von Leni, nachdem sie sich beruhigt hatte. Sie hatte ihre Beine von seinen Schultern genommen und er konnte sich erheben. Endlich durfte er seinen Penis von dem engen Gefängnis befreien. Schnell nahm er noch ein Kondom aus seiner Hosentasche und geübt rollte den Gummi über sein hartes Glied.
Mit einem glücklichen Lächeln hatte Leni ihn dabei beobachtet und an seine Weitsichtigkeit gedacht. Auch wenn sie schon seit einem Jahr die Pille nahm, war es sicherer sich beim ersten Kontakt zu schützen.
Doch bei der enormen Größe seines Penis wurde sie doch etwas ängstlich, sie konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass dieses Monster bei ihr reinpassen sollte.
Leni hatte sich an den anderen Rand des Bettes verzogen und klopfte nun mit der Hand auf die freie Seite: „Komm, leg dich zu mir!“
Sie hob ihren Kopf etwas an und konnte sich so in Stefans Arme kuscheln. Leise fragte sie ihn, nachdem sie sich nochmal geküsst hatten: „Darf ich ihn mal anfassen?“
Stefan schaute ihr in die Augen und nickte.
Das Gefühl, das ihre kleine Hand an seinem Schwanz auslöste, war überwältigend. Leni hatte ihren Kopf angehoben und schaute sich sein Glied jetzt neugierig geworden, genauer an.
„Hast du noch mehr Kondome?“, fragte sie ihn.
Etwas irritiert schaute er Leni an. „Ja ich habe noch drei Stück! Warum fragst du?“
Etwas verlegen meinte sie: „Ich habe so einen Penis noch nie in natura gesehen und würde ihn gerne einmal ohne Gummi anfassen und anschauen. Darf ich?“
„Natürlich darfst du! Einfach hochrollen.“
Wenig später war sein Schwanz wieder nackt und Leni hatte sich auf ihren Ellbogen gestützt und betrachtete ihn nun eingehend. Zärtlich schob sie die Vorhaut runter und strich mit dem Zeigefinger über die Eichel. Elektrisiert zuckte Stefan zusammen, sodass Leni sofort aufhörte und ihn fragend ansah: „Habe ich dir weh getan?“
Nein, im Gegenteil! Das ist nur so eine empfindliche Stelle. Es ist schön, wenn du mich dort anfasst.
Beruhigt machte Leni weiter, dieses Mal aber viel vorsichtiger. „Er ist so groß!“, sprach sie ihre Befürchtung aus. „Der passt doch nie und nimmer in meine Vagina! Ich habe etwas Angst davor.“

Stefan hatte seine Hand auf ihren Rücken gelegt und streichelte sie nun beruhigend. „Ich glaube deine Angst ist unbegründet. Wenn du ein Baby bekommst muss es ja auch dadurch. Deine Vagina ist sehr dehnbar!“, fügte er noch hinzu.

„Du hast recht. Es wird schon gehen!“

„Aus deinen Äußerungen entnehme ich, dass du auch noch Jungfrau bist, oder?“

„Ja!“, erwiderte Leni zaghaft. „Ist das schlimm für dich!“

„Ich bin ja auch noch Jungfrau, habe aber etwas Angst dir weh zu tun. Ich werde ganz vorsichtig sein und wenn du es nicht mehr aushältst, musst du es sagen, ich höre dann sofort auf, ok?“

„Danke! Woher weißt du das alles? Ich hätte nie gedacht, dass es so schön ist, dort unten geküsst zu werden. Mir war es anfangs sogar etwas peinlich, aber du bist da so selbstsicher vorgegangen, da habe ich mich einfach gehen lassen und diesen Gefühlen nachgegeben. Du bist unglaublich Stefan!“
Sie drehte sich wieder zu ihm um und legte sich auf ihn. Automatisch stupste sein steifer Schwanz an ihre Liebesöffnung, doch Stefan bremste sein Verlangen. „Vielleicht sollte ich vorher ein neues Kondom überziehen!“, gab er zu Bedenken.
„Ich glaube das ist nicht nötig! Ich nehme seit gut einem Jahr die Pille. Meine Mutter hat darauf gedrängt, damit ich nicht versehentlich schwanger werde. Es sei denn, du hast eine ansteckende Krankheit?“
„Nicht das ich Wüsste.“, erwiderte Stefan. „Mir wäre es ohne auch lieber, ich mag die Gummis nicht so gerne. Habe sie nur ausprobiert, damit ich weiß wie es geht.“
Stefan fand es schön, dass sie über solche intimen Dinge, fasst ohne Hemmungen reden konnten. Auch wenn immer noch eine kleine Distanz vorhanden war, aber das war ja nur natürlich, dafür kannten sie sich noch nicht lange genug.
„Ich habe aber noch etwas gelesen, was es für die Frau weniger schmerzhaft bei der Entjungferung machen soll! Wenn sie sehr erregt ist, soll sie es kaum spüren.“
„Ich glaube das stimmt! Als du vorhin mit deinem Mund da unten warst, habe ich mir sehr gewünscht, dass du deinen Penis da reinsteckst. Doch als es immer schöner wurde habe ich es total vergessen.“
Stefan küsste Leni erneut, drehte sie auf den Rücken und legte sich auf sie. Automatisch öffnete Leni ihre Schenkel und Stefan drückte vorsichtig sein hartes Glied gegen ihre Schamlippen, drang aber nicht ein. Dann fing er an ihren Hals und ihre Brüste zu liebkosen. Um sie besser streicheln zu können, legte er sich wieder neben sie. Eine Brustwarze streichelte er mit seiner Zunge und mit den Fingern öffnete er ihre Schamlippen und suchte die kleine Perle. Schnell hatte er sie gefunden und rieb sie nun in gleichmäßig kreisenden Bewegungen.
Für Leni schien es angenehm zu sein, denn sie hatte die Augen geschlossen und mit leicht geöffnetem Mund gab sie röchelnde Laute von sich. Ihre Hand hatte die ganze Zeit seinen Schwanz umfasst und gestreichelt. Doch je erregte sie durch das Reiben an ihrer Klitoris wurde, umso mehr vergas sie es.
Doch plötzlich ging ein Ruck durch ihren Körper und sie stammelte leise: „Bitte jetzt! Ich halte es nicht mehr aus! Was machst du nur mit mir?“ Und nach einer kurzen Pause, nachdem sie noch einmal tief Luft geholt hatte: „Ich bin soweit, ich möchte dich jetzt spüren! Bitte!“

Auch für Stefan war der Zeitpunkt gekommen. Die Berührungen von Lenis Hand an seinem harten Glied, brachten ihn fasst um den Verstand. Wenn nicht jetzt, sonst ist es zu spät.

Stefan legt sich über Leni, stützte sich mit beiden Händen links und rechts von ihrem wunderschönen Körper ab und näherte sich langsam ihrer Vagina.
Leni hatte ihre Schenkel weit gespreizt, sodass Stefan sein Glied langsam in ihre Liebesöffnung schieben konnte. Leni schaute ihn mit ihren wasserhellen Augen an. Etwas Angst lag in ihrem Blick, doch als Stefan sich niederbeugte und sie küsste, war alle Angst verflogen. Denn gleichzeitig mit dem Kuss drückte Stefan seinen Schwanz in ihre feuchte Höhle. Als er einen leichten Widerstand spürte, zögerte er nicht sondern, stieß zu.
Leni erstarrte einen kurzen Moment, gab ein leises Röcheln in seinen Mund ab und als Stefan seinen Penis langsam tiefer gleiten ließ, küsste ihn Leni wie eine Ertrinkende. Sie umklammerte seine Rücken und presste ihn an sich, während Stefan tief in ihr verharrte.

Eine ganze Weile gab sich Stefan den intensiven Gefühlen hin. Doch dann übernahm seine Eigene Erregung die Steuerung und er fing an seinen Penis rein und raus zu bewegen. Zuerst langsam, dann aber immer schneller, stieß er sein hartes Glied in diese enge Höhle. Er hatte jetzt jegliche Kontrolle über sich verloren, wollte nur noch seinen Samen abspritzen. Das Leni unter ihm seine heftigen Stöße mit einem lauten Quicken begleitete, nahm er nur im Unterbewusstsein wahr. Nichts hätte ihn jetzt noch stoppen können. Als sich dann in seinem Unterleib der Orgasmus aufbaute, stöhnte er mit zusammen gebissenen Zähnen, seine Lust heraus und entlud sich in ihre Vagina.
Für Leni kamen diese heftigen Bewegungen von Stefan etwas unerwartet. Sie hätte ihn gerne noch eine Weile in ihrer Tiefe genossen. Doch dann fing Stefan an seinen Schwanz raus zu ziehen um ihn dann wieder heftig in sie zu rammen. Anfangs tat es noch etwas weh, wurde aber mit jedem Stoß angenehmer und schöner, eine Welle von Emotionen durchlief ihren aufgeheizten Körper. Die Stimulation von Stefan, vorher mit seinem Finger an ihrer Klitoris, hatte sie derartig erregt, dass sie schon wieder kurz vor dem Orgasmus stand. Mit jedem Eindringen spürte sie wie sich wieder ein Orgasmus aufbaute und kurz bevor Stefan seinen Samen abschoss, kam sie mit einer Urgewalt, dass sie nur noch röcheln und spitze Schreie von sich geben konnte.

Stefan lag immer noch zuckend auf ihr und sein Atem ging heftig. Sie streichelte zärtlich seine Haare und flüsterte ihm leise ins Ohr: „Du bist unglaublich! Ich liebe dich!“
Langsam drückte Stefan sich hoch und schaute sie verliebt an. „Ich liebe dich auch!“, sagte er zwischen zwei Atemstößen. „Hat es sehr weh getan?“, fragte er dann.
„Es war nicht schlimm. Du hast es genau richtig gemacht. Als du heftig zugestoßen hast, war der Schmerz schnell weg.“
Sein Schwanz rutschte aus ihrer Vagina und Stefan richtete sich auf. „Oh, du hast geblutet!“, stellte er überrascht fest.
Leni musste lächeln: „Das soll bei einer Entjungferung vorkommen.“, erwiderte sie kichernd. „Lass mal sehen?“ Sie drückte sich hoch und schaute sich die Bescherung an. „Ok, da muss ich wohl erst mal ein neues Bettlaken aufziehen!“, meinte sie lakonisch und erhob sich, indem sie ihre Beine an Stefan vorbei schwenkte. „Ich glaube du solltest dich erst mal waschen!“ Sie deutete auf seinen blutverschmierten Schwanz. „In der Zeit beziehe ich das Bett neu.“
Stefan erhob sich etwas ratlos, „wo ist dein Bad?“ Leni deutete auf eine Tür auf dem Flur. Handtücher sind im Schrank!“

Als Stefan wieder ins Wohnzimmer kam, stand Leni gerade über das Bett gebeugt und steckte das Bettlaken fest. Ihr nackter Po war so verführerisch das Stefan hinter sie trat und ihre Hüften umfasste. Genussvoll zog er ihn an seinen Unterleib und presste seinen Penis, der schon wieder eine gewisse Steife erreicht hatte, zwischen ihre Pobacken.
„Huch, du Nimmersatt! Kannst du etwa schon wieder?“, sagte sie überrascht, hielt aber ganz still.
Stefan streichelte über ihren Rücken und beugte sich dann vor um ihre Brüste zu umfassen. Sein Schwanz fand wie von selbst die Liebesöffnung. Mit einem leichten Grollen drang er tiefer und als Leni sich auf ihre Ellbogen stützte, ging es ganz leicht, in ihre Tiefe vorzudringen. In dieser Position hatte er das Gefühl, dass ihre Vagina noch enger war als vorher. Langsam fing er an sie zu ficken. Ein starkes Gefühl durchzog seine Lenden, seine Hände die er immer noch auf ihren Hüften liegen hatte, zogen Leni mit jedem Stoß heftiger zu sich heran, sodass es jedes Mal klatschte, wenn ihre Körper aufeinanderprallten.
Der wunderschöne Rücken von Leni erregte ihn zusätzlich. Er beugte sich vor und küsste ihre zarte Haut, während er seinen Schwanz langsam aber gleichmäßig in ihr versenkte.

Auf einmal lehnte Leni sich mit dem Kopf auf das Bett und kraulte mit einer Hand seine Hoden. Das war zuviel, noch zwei drei Stöße und sein Samen ergoss sich in ihrer Tiefe.
Keuchend lag er auf ihrem Rücken und schnappte nach Luft, so hatte es ihn angestrengt.

Irgendwann meinte Leni etwas belustigt: „Ich glaube, jetzt muss ich erst mal ins Bad, ich laufe sonst über.“
Als Leni aus dem Bad zurückkam, hatte Stefan seine Unterhose angezogen und sich aufs Bett gelegt. Er richtete sich auf und schaute der schlanken Schönheit entgegen. Leni legte sich neben ihn und schaute ihn verliebt an.
„Ich möchte mich entschuldigen!“, Stefan sah sie betrübt an. Hatte er doch ein schlechtes Gewissen, dass er über sie, beim Bettenmachen hergefallen, war.
„Wofür willst du dich entschuldigen, das verstehe ich nicht?“
„Nun,“, sagte Stefan zerknirscht. „Weil ich eben so über dich hergefallen bin!“
„Aber dafür brauchst du dich doch nicht entschuldigen. Im Gegenteil, das hat mir doch gezeigt wie sehr du mich begehrst. Außerdem war es für mich ein unheimlich schönes Gefühl, dir so ausgeliefert zu sein.“ Leni strich ihm zärtlich über das Gesicht, bevor sie fortfuhr.
„Ich möchte mich bei dir bedanken! Ich hatte mir für das erste Mal einen älteren Partner mit mehr Erfahrung gewünscht und war sehr skeptisch dir gegenüber. Das habe ich dir ja auch am letzten Freitag deutlich gesagt. Doch du hast mir diesen einmaligen Tag so unvergesslich gemacht, dass ich glaube, kein erfahrener Mann hätte es besser machen können. Du warst so unglaublich sicher und zärtlich, dass du mir jegliche Angst genommen hast. Es ist einfach wunderbar von dir geliebt zu werden, es gibt nichts schöneres.

Stefan blieb über Nacht bei Leni. Es war das erste Mal, dass er über Nacht von Zuhause wegblieb.
Aber seine Mutter wusste ja, dass er ein Date mit einem Mädel hatte.

Leni und er liebten sich noch zwei Mal in der Nacht, zu schön waren diese neuen Empfindungen.
Ihre Liebe hielt bis zu dem Tag, als Leni ihr Biologiestudium in der nächsten Großstadt begann.
Aber sie blieben Freunde und konnten sich jederzeit auf den Anderen verlassen.

Unvergesslich für Stefan, war der Wimpernkuss, den Leni ihm am ersten Tag ihrer Begegnung gegeben hatte.

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