Erster Urlaub - Teil 10

Aus dem Zyklus: Dounja

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Erster Urlaub - Teil 10

Erster Urlaub - Teil 10

Grauhaariger

„Parakaló!“ Jorgo erwartete, dass sein Model ihr Kleid ablegte. Ohne Umschweife ließ meine Frau dieses von den Schultern rutschen. Darunter war sie nackt! Fast! Die neue Halskette glänzte in ihrem Dekolleté. Meine Frau hatte uns ihren Rücken zugedreht und schritt barfuß, formvollendet geführt von besagtem Jorgo, zum Stamm des Olivenbaumes. Er gab ihr kurze Anweisungen, wie sie sich zu positionieren hatte. Sie zeigte stehend nur ihre Rückansicht, die Arme nach oben, jedoch ihre Händen im Nacken haltend. Der Baumstamm diente als Hintergrund.

„Sie haben so acht bis zehn Minuten!“ verkündete uns der Lehrmeister. „Natürlich dürfen sie gerne näherkommen…“ lud er uns ein. Wir, das waren zwei Frauen, geschätzt so um die sechzig und neben mir ein weiterer Mann. Diesen taxierte ich auf höchstens Mitte vierzig.

„Sie wissen ja,“ versuchte Jorgo ein Späßchen zu machen, „nur schauen, nicht anfassen!“

Puh, gar nicht so einfach, so ein Akt! Und dann auch noch die eigene Frau! Dazu die anderen Künstler! Dounja nahm später meinen ersten verzweifelten Versuch des Zeichnens an sich. Dieses ‚Portrait‘ meiner nackten Frau hängt heute in unserem Schlafzimmer.

Die zehn Minuten schaffte Dounja nicht so ganz. Für die Pause schlüpfte sie wieder in das Kleid und durfte sich im Haus erfrischen. Beim Hineingehen zwinkerte sie mir erneut zu, was ich mit einem Lächeln quittierte.

Wir Lehrlinge sollten derweil unsere Zeichnung vervollständigen. Natürlich gab es auch für uns ein Glas Wasser und Melonenstücke.

Jorgo erklärte noch dieses und jenes bevor meine Frau erneut auf den Plan trat. Wieder legte sie vor allen Teilnehmern ihr Kleid ab. Diesmal sollte sie sich am Fuße des Baumstammes auf den Rücken legen. Jorgo hatte eine Decke als Unterlage so drapiert, dass meine Frau eine halbwegs bequeme Position einnehmen konnte. Es war eine sehr aufreizende Pose, die der Meister von ihr forderte. Ein Bein etwas aufgestellt und dazu leicht geöffnete Schenkel. Allen Umstehenden wurde damit ein guter Blick auf Dounjas, von mir selbst vollständig enthaartes, Heiligtum gewährt.

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