Erster Urlaub - Teil 10

Aus dem Zyklus: Dounja

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Erster Urlaub - Teil 10

Erster Urlaub - Teil 10

Grauhaariger

Den beiden weiblichen Kursteilnehmerinnen war keine Reaktion anzusehen. Kühl und abgeklärt begannen sie ihr Werk. Aber das Gesicht des Mannes neben mir verriet Begehren. Begehren nach meiner Frau! Er wusste ja nicht, dass es meine Frau war, die so aufreizend vor uns lag. „Heiß;“ raunte ich ihm zu und deutete mit dem Kopf auf meine nackte Geliebte.

„Die würde ich gerne mal…“ flüsterte der Fremde zurück. Wie Dounja wohl dabei fühlte, von unbekannten Frauen und Männern so eingehend betrachtet zu werden? Ich fand es wahnsinnig mutig, sich als Nacktmodell hier zu präsentieren! Und was den Mann betrifft…ich glaube nicht, dass er ihr Fall wäre! Und ich kenne meine Frau mittlerweile sehr gut!

Zu gerne hätte ich diese Szene auf einem Foto festgehalten. Meine Zeichnung war weit davon entfernt, die Erotik ihres Anblickes und die Schönheit meiner Geliebten wiederzugeben.

„Ob wir nachher mit ihr noch ins Gespräch kommen können,“ fragte mich mein Mitstreiter während des Zeichnens. Eine der beiden Kursteilnehmerinnen warf ihm sofort einen bösen Blick zu. Ruhe war gefragt.

‚Ich schon‘; lachte ich in mich hinein und malte mir aus, wie sie nackt auf mich zukommt und wir uns umarmen. Natürlich kann ich es nicht lassen und streife kurz über ihre Pobacken. Höhepunkt wird unser Kuss. Von Allen neidvoll verfolgt! Und dem Typ fällt jede Mimik aus dem Gesicht. Er wäre es gerne, der mit ihr das Bett teilt. Aber ich werde es sein! Wie schön für mich!

„Kommen Sie zum Ende;“ mahnte unser Dozent und Lehrmeister. Dounja hatte zum Schluss hin mehrfach ihre Lage korrigiert. Ein Zeichen dafür, dass sie die Position nicht mehr lange wird halten können. Immerhin, die geforderten zehn Minuten waren längst verstrichen.

„Efcharistó:“ Jorgo bedankte sich bei seinem ‚Model‘ und reichte ihr die Hand um aufzustehen. Die beiden Frauen an den Zeichenblöcken waren noch voll konzentriert bei der Arbeit, während mein Kursnachbar Dounja mit seinen Augen verschlang. Würde sie unser Geheimnis jetzt lüften?

Tatsächlich! Meine Frau kam barfuß und im Evaskostüm direkt auf mich zu. So stolz, wie ich auf sie war, hätte sie mir keine größere Freude machen können. Sie lachte mich an und wir umarmten uns. Und wie in meinem Sekundentraum von vorhin, bekam ich auch einen liebevollen Kuss. „Lass mal sehen…;“ wünschte sie sich dann.

Ein wenig später saßen wir vier Kursteilnehmer mit unserem Model, Meister Jorgo und einer Bedienstete (Jorgos Frau?) in einer Runde zusammen. Das Haus hatte einen kühlen Drink spendiert. Dounja trug wieder ihre eigenen Sachen und wurde mit Fragen beinahe bombardiert. Wahrheitsgemäß erzählte sie, mich nichtsahnend hierher gelockt zu haben. „Ich war mir sicher, dass Dir,“ meine Frau sah mich dabei strahlend an, „mein Auftritt gefallen würde. Außerdem hatte ich noch keine Gelegenheit, mich für das tolle Geschenk zu bedanken;“ wobei Dounja auf ihre neue Halskette zeigte.

Beim Einsteigen ins Auto fragte meine Frau: „Zum Strand oder…“ Ich unterbrach sie kurzerhand und antwortete bestimmend: „Oder!“

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