Es tut sich was

Eine nicht alltägliche Ehe - Teil 13

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Es tut sich was

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Grauhaariger


Martin wollte durchaus mehr, wurde aber von seiner Frau mit einem entschiedenen Kopfschütteln und dem Wegschieben seiner Hand eindringlich gebeten, dies nicht zu tun.
Irgendwie beobachteten die Vier sich gegenseitig. Mal ein Seitenblick, mal ein längeres Verharren bei den Geschehnissen des anderen Paares.
„Hmmm, ist der Dickmann…!“, hörte man Pat schwanztoll stöhnen und ebenso fragen: „Hast Du überhaupt noch Blut im Kopf?“
Klar, dass sich Nils revanchierte indem er seiner Frau die heißesten Komplimente zu ihren Mund- und Zungenfertigkeiten machte.
Aber auch Olivia hatte Martins Steuerknüppel, um bei Olivias Leidenschaft zu bleiben, sicher und sehr routiniert im Griff. Wobei mit dem „im Griff haben“ eher sein Gehänge gemeint war, dessen Murmeln Liv liebend gerne mit ihren Fingern kraulte.
Wer von den Herren am Ende tatsächlich als erster seinen Proteinshake in den Rachen seiner Angetrauten gespritzt hatte, war so nicht zu erkennen. Denn beide Frauen schluckten anstandslos alles. Obwohl Nils eher nicht darauf stand, seine Frau mit Rückständen seines Eiweißcocktails im Mund zu küssen, wollte er Liv und Martin nicht nachstehen, die einen leidenschaftlichen Zungenkuss austauschten. Natürlich freute sich Pat, denn das wird er nun hoffentlich öfter machen!
„So meine Herren,“ verkündeten die beiden Ladies im Anschluss, „jetzt könnt ihr ganz entspannt an die Arbeit gehen.“
*****
Nils und Martin hatten zusammen mit Pat und Olivia tatsächlich die Betten, den Schrank und die beiden Spiel- und Basteltische noch am Freitagabend zusammengebaut. Und von Daniela wurden alle vier zum Abendessen eingeladen.
„Wie haben denn deine Eltern auf Leon und Clara reagiert? Und dass ihr sie adoptieren wollt?“ Patricias Frage brachte Olivia ein wenig aus dem Gleichgewicht. „Die wissen noch gar nicht, dass wir die Zwei nächste Woche bekommen…“ Liv war über sich selbst entsetzt, dass sie gestern zwar bei ihrer Airline Urlaub beantragt, aber darüber vergessen hatte, ihren Eltern Bescheid zu sagen.

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