Es wird anstrengend

Sexchallenge im Sommer - Teil 2

27 4-7 Minuten 1 Kommentar
Es wird anstrengend

Es wird anstrengend

Alina Soleil

Roadtrip durch den Norden Tag 3 bis 5

Zum Glück war die nicht von innen abgeschlossen. Mats steht unter der Handbrause und reibt seinen eingeseiften, harten Penis. Er hat die Augen geschlossen, steht wohl kurz vor dem Höhepunkt.
„Sorry, sorry“, stammle ich verlegen und klappe hektisch den Klodeckel hoch. Duschwasser spritzt auf meinen nackten Körper und kaum sitze ich, da gibt mein Schließmuskel auch schon nach. Das war knapp, zum Glück verlässt mich die drängende Last schnell, glatt und fast geräuschlos. Sofort drücke ich die Spülung.
Mats schaut mich mit großen Augen an, während seine Hand immer noch vor und zurückfährt. „Hast du eben etwa...“
Ich zucke verlegen mit den Achseln und sage leise „tut mir leid, aber ich hab’s nicht länger...“
Ich kann meinen Satz nicht beenden, Mats gibt einen undefinierbaren Laut von sich, seine Augen werden noch größer, er stöhnt heftig und aus seinem Schwanz schießt eine Spermaschnur auf meine Brüste und über meine Schulter hinweg, spritzt an die Wand hinter mir und auf meinen Rücken. Er stottert „sorry, ich...“, biegt dabei seinen Penis hoch, die zweite Ladung fliegt ihm fast selbst ins Gesicht, „...wusste nicht...“, dann hastet er, immer noch ejakulierend, hektisch aus der Kabine hinaus.
Wow, was war das denn? In mir tobt ein Mix aus Gefühlen, die sich mit den Worten peinlich, erleichtert, irritiert, und erregt beschreiben lassen. Ja, tatsächlich ist da auch Erregung mit von der Partie: ein ejakulierender Penis macht mich immer sofort heiß. Und Sperma auf meinem Körper gleich nochmal. Trotzdem bleibt Peinlich der alles dominierende Hauptdarsteller in dieser Szene, die anderen Emotionen verabschieden sich dezent von der Bühne. Mats und ich haben zwar kaum Geheimnisse voreinander, aber wir haben auch unsere sehr privaten Momente.

Eine viertel Stunde später öffne ich frisch geduscht und mit noch feuchten Haaren die Tür des Campers. Kühle Morgenluft, ein strahlend blauer Himmel und eine angenehme Brise vom Meer künden einen wundervollen schwedischen Sommertag an. Mein Liebster werkelt irgendwo auf der Rückseite des Wohnmobils unter der Technikklappe rum, überprüft den Anschluss der Gasflasche oder die Kabel der Batterie, was weiß ich. Ich glaube, er braucht mal einen Moment für sich allein. Ich schnappe mir ein Buch und gehe runter zum Strand. Über die Nummer im Bad schweigen wir fortan, und sexuell läuft auch nichts mehr an diesem Tag. Aber da unsere Regel ja lautete „mindestens ein Orgasmus im Beisein der anderen Person“ würde ich sagen: „Tick the box!“

Abends machen wir noch einen schönen, langen Strandspaziergang, und setzen uns anschließend mit kaltem Dosenbier auf die Campingstühle vor unserem Wohnmobil. Jeder liest oder daddelt auf diversen elektronischen Geräten rum. Es wird ungewöhnlich kühl an diesem Abend und trotz Wind beginnen mich die Stechmücken zu nerven.
„Gute Nacht mein Schatz“, sage ich sanft und gehe schlafen. Kurz darauf kommt Mats und kuschelt sich an mich. „Ich liebe dich“, flüstert er mir leise ins Ohr.
„Ich dich auch“, wispere ich zurück und schlafe selig ein.

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Dusche

schreibt Sandra89

Die Szene in der Dusche ist ziemlich... interessant. Ich denke, ich würde mich auch peinlich fühlen, aber es ist auch irgendwie süß.

Gedichte auf den Leib geschrieben